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Lesedauer 2 Min.

Solarmodule tanzen künftig den Wind aus

Forscher des zur Pariser PLS Universität gehörenden Zentrums für Materialumformung (Cemef) optimieren die Ausbeute von Solarmodulen selbst bei stürmischen Windverhältnissen.

Dank KI-gestützter Software bald eine bessere Ausbeute: Solarzellen auf einem Hausdach

© (Quelle: Ulleo/Pixabay)

Die Module tanzen gewissermassen mit dem Wind und nehmen stets eine Position ein, die die geringste Angriffsfläche bietet. Da Böen die Module an unterschiedlichen Stellen eines Solarkraftwerks unter verschiedenen Winkeln attackieren können, wäre ein Formationstanz wenig hilfreich, so die Experten.

Strömungsdynamik und KI

"Durch die Kombination von fortschrittlicher Strömungsdynamik und Künstlicher Intelligenz (KI), angewandt auf jedes einzelne Modul, sahen wir die Möglichkeit, Windschadenrisiken innovativ anzugehen und zur Widerstandsfähigkeit erneuerbarer Energiesysteme beizutragen", so Cemef-Direktor Elie Hachem.

Diese Technik sorgt den Wissenschaftlern zufolge dafür, dass jedes Modul in jedem Augenblick eine Position einnimmt, die dem Wind die geringste Angriffsfläche bietet. Dabei werden die Abstände zwischen den Modulreihen und zum Boden ebenso berücksichtigt wie die jeweilige Neigungswinkel.

Beste Lösung für jedes Modul

Im Gegensatz zu früheren Methoden werden die Paneele als unabhängige Entscheidungsträger behandelt, die jeweils für sich die beste Lösung berechnen, um dem Wind die Stirn zu bieten. "Es ist, als würde man den Solarmodulen beibringen, mit dem Wind zu tanzen, um Schäden zu minimieren und gleichzeitig die Energieerzeugung bei starkem Wind hochzuhalten", so Hachem. Das soll dabei helfen, Solarstrom verlässlicher zu machen, um die Energiewende zu erleichtern. (pressetext.com)

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