Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Sonovo will Kopfhörersparte von Sennheiser verkaufen

Der Schweizer Hörgeratspezialist Sonova hat angekündigt, im Rahmen einer neuen Strategie sein Consumer-Geschäft mit den Kopfhörern Marke Sennheiser verkaufen zu wollen.
© Sennheiser / Sonova

Die renommierte Kopfhörermarke Sennheiser steht zum Verkauf: Die Sonova Holding hat im Rahmen der Präsentation ihrer Geschäftszahlen angekündigt, im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung ihr Consumer-Hearing-Geschäft zu verkaufen. Damit will der Schweizer Spezialist für Hörlösungen seine Ressourcen strategisch stärker auf sein Kerngeschäft mit Hörgeräten und Cochlea-Implantaten konzentrieren, dem er angesichts der demografischen Entwicklung mehr Potenzial beimisst.

Das Consumer-Hearing-Geschäft ist derzeit noch unter der Marke Sennheiser im Premium‑Audiosegment angesiedelt und seine Vertriebskanäle, Nachfragedynamiken und Entwicklungszyklen unterschieden sich von jenen der Hörgeräte und Cochlea-Implantate. Ab dem Jahresabschluss 2025/26 wird es deshalb von Sonova als zum Verkauf bestimmter Geschäftsbereich ausgewiesen.

Siehe auch: Im PCtipp-Test – Sennheiser RS 275 

Zum Portfolio von Sennheiser gehören Audio-Produkte für Konsumenten wie Premium-Kopfhörer, True-Wireless-Earbuds, High-End-Geräte und Soundbars. Zudem gibt es Hearables, die etwa Sprache in lauter Umgebung verbessern, aber noch keine klassischen Hörgeräte sind.

Sonova hatte die Kopfhörersparte von Sennheiser mit seinem Firmensitz in Wedemark bei Hannover im Jahr 2021 für einen Betrag von 200 Millionen Euro übernommen. Damals hiess es, dass die Jobs am niedersächsischen Standort erhalten bleiben sollten. Der neue CEO Eric Bernard, der im September 2025 kam, vollzieht nun eine radikale Strategiewende.

Weiterhin unabhängig operiert die Sennheiser electronic SE & Co. KG, der Teil des 1945 gegründeten Unternehmens, der sich nach dem Verkauf seiner Consumer-Sparte auf Mikrofone, Event- und Studiotechnik konzentriert.
 

Kommentare

Kopfhörer
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Schweiz auf Platz 2 bei Festnetz-Downloadgeschwindigkeit in Westeuropa
Mit einer durchschnittlichen Downloadgeschwindigkeit von 456,9 Mbit/s belegt die Schweiz in Westeuropa laut den von nPerf zwischen Januar und Mai 2026 erhobenen Daten den 2. Platz.
2 Minuten
15. Jul 2026
Executive Change
Green baut Geschäftsleitung aus
Der Schweizer Datacenter-Anbieter Green stärkt seine Geschäftsleitung mit zwei erfahrenen Führungskräften. Per 1. August 2026 übernehmen Chris Keller die neu geschaffene Funktion des Chief Revenue Officer (CRO) und Jürg Baur die Position des Chief Corporate Services Officer / Chief of Staff (CCSO). Mit den Personalien will Green das Wachstum in der Schweiz vorantreiben und die Expansion nach Europa unterstützen.
3 Minuten
WEKO ermittelt wegen «Choice Screen» bei Android gegen Google
Das Sekretariat der Wettbewerbskommission (WEKO) hat eine Vorabklärung gegen Google eröffnet, um die Abschaffung der Funktion «Choice Screen» auf Android-Geräten in der Schweiz zu untersuchen.
2 Minuten
14. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

«Vorsicht: Spam Verdacht»
Swisscom startet Warnhinweis bei verdächtigen Anrufen
Swisscom lanciert für ihren Callfilter eine neue Funktion. Mit der Erweiterung des Callfilters um die Funktion «Vorsicht: Spam Verdacht» erkennen Kunden potenzielle Werbe- und Betrugsanrufe bei ihrem Smartphone auf einen Blick.
2 Minuten
22. Jun 2026
Auswirkungen von Hitze auf Akkus in E-Autos, E-Bikes und E-Scooter
Die grosse Sommerhitze hat auch Folgen für die Akkus von E‑Bikes, E‑Scootern und E-Autos.
2 Minuten
25. Jun 2026
Europäisches Smartphone Punkt. MC03 ist ab sofort erhältlich
Das MC03 des Schweizer Unternehmens Punkt ist ein Smartphone, das mit dem Android-basierten Betriebssystem Aphy OS konsequent auf Datenschutz und Kontrolle durch den Anwender ausgerichtet sein soll. Es ist ab sofort in Europa erhältlich.
2 Minuten
5. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare