Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Soziale Medien: Scrollen schadet den Augen

Nur eine Stunde Scrollen von kurzen Videos in den sozialen Medien kann bereits zur Ermüdung der Augen führen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des SRM Institute of Science and Technology in Bezug auf die Smartphone-Nutzung.
© (Quelle: Lucy Prior, pixabay.com)

Dabei ist nicht nur die Menge an Zeit entscheidend, die mit digitalen Geräten verbracht wird, sondern auch der genutzte Content. "Bei den sozialen Medien führt er zu einer grösseren Fluktuation der Pupille als beim Lesen oder Ansehen eines Videos", heisst es in einer Studie des SRM Institute of Science and Technology.

Grenze bei 20 Minuten

Eine längere Nutzung von Smartphones kann, betonen die Forscher, zu körperlichen und psychischen Problemen führen. Dazu gehören auch psychophysiologische Störungen. Als Grenzwertwert der Nutzung werden 20 Minuten in einem Stück angegeben. Digitale Geräte und die Belastung durch blaues Licht können zu einer digitalen Augenbelastung, Schlafstörungen und Problemen mit dem Sehen führen, heisst es.

Die Forscher haben bei jungen indischen Erwachsenen die Auswirkungen einer einstündigen Nutzung des Smartphones auf die Ermüdung der Augen untersucht. Dafür entwickelten sie ein transportables, kostenkostengünstiges System zur Messung der visuellen Aktivität. Reels in den sozialen Medien wirkten sich auf die Pupillenerweiterung aus und führten zu einer verringerten Blinkfrequenz.

Leichte bis starke Leiden

60 Prozent der Studienteilnehmer litten nach einer längeren Zeit am Handy unter leichten bis starken Beschwerden. Dazu gehörte eine Überanstrengung der Augen, Nackenschmerzen und die Ermüdung der Hand. 83 Prozent berichteten von psychophysiologischen Problemen wie Angst, Schlafstörungen oder mentaler Erschöpfung. 40 Prozent trafen Vorsichtsmassnahmen wie Blaulicht-Filter oder nutzten den Darkmodus. Details sind im "Journal of Eye Movement Research" publiziert. (pressetext.com)

Kommentare

Forschung Social Media
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Echtzeittext - Bundesrat schafft Grundlage für neue Notruffunktion
Der Bundesrat hat mehrere Verordnungen angepasst, um ein sicheres Notrufsystem zu fördern. In Zukunft können Menschen in Notlage die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität per Echtzeittext auf den Smartphones auch schriftlich erreichen. 
3 Minuten
Stromverbrauch und Effizienzpotenziale von Rechenzentren in der Schweiz
2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. 
3 Minuten
ggs netz übernimmt sämtliche Kommunikationsnetze der GIB-Solutions
Die ggs netz ag übernahm per 1. Mai 2026 sämtliche Kommunikations-netze der GIB-Solutions AG. Mit der Transaktion kommen rund 10’000 Digitalanschlüsse hinzu. Die übernommenen Netze werden künftig über die neu gegründete Tochtergesell-schaft ggs plus ag betrieben.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Publireportage
Ist öffentliches WLAN sicher? Das solltest du wissen
Öffentliche WLAN-Netze sind überall: in Flughäfen, Hotels, Bibliotheken, Einkaufszentren und vielen anderen Orten. Sich schnell und kostenlos mit dem Internet zu verbinden, war noch nie so einfach. Doch so praktisch diese Netzwerke auch sind – für Cyberkriminelle sind sie ein echtes Einfallstor.
3 Minuten
Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
3 Minuten
21. Apr 2026
Lederarmbänder werden zu Stromspeichern
Forscher der Jilin-Universität machen aus ledernen Jacken, Trachtenhosen und Uhrarmbändern Batterien. Dabei bleibt ihre ursprüngliche Funktion erhalten.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare