Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Telekom setzt auf Starlink gegen weisse Flecken

Mit satellitengestützter Direktverbindung will die Deutsche Telekom Funklöcher in Europa schliessen. Gemeinsam mit Starlink soll der Dienst ab 2028 in mehreren Ländern starten.
© (Quelle: Telekom)

Die Deutsche Telekom AG erweitert ihr Mobilfunknetz um satellitengestützte Direktkonnektivität. Partner ist Starlink, das Satelliteninternet-Angebot von SpaceX. Ziel ist es, Mobilfunk dort verfügbar zu machen, wo der klassische Netzausbau an Grenzen stösst – etwa in Naturschutzgebieten oder in topografisch schwierigen Regionen.

Technisch basiert der Dienst auf dem sogenannten Direct-to-Device-Ansatz. Kompatible Smartphones sollen sich künftig direkt mit den Satelliten verbinden können, sobald kein terrestrisches Mobilfunksignal – etwa 5G – mehr verfügbar ist. Die Verbindung läuft über das Mss-Spektrum (Mobile Satellite Service) von Starlink.

Laut Telekom-Vorstand Abdu Mudesir ergänzt die Satellitenanbindung das bestehende Netz strategisch. Sie soll keine Alternative zum klassischen Mobilfunkausbau sein, sondern eine zusätzliche Versorgungsebene. Starlink-Managerin Stephanie Bednarek spricht von der ersten Vereinbarung dieser Art in Europa auf Basis der neuen V2-Satellitengeneration. Neben Messaging sind perspektivisch auch Sprach- und Datendienste vorgesehen.

Bis zum geplanten Marktstart Anfang 2028 soll die Zahl kompatibler Endgeräte in Europa wachsen. Voraussetzung ist der weitere Aufbau der V2-Satellitenkonstellation.

Fokus auf Versorgungslücken und Krisenfestigkeit

Die Telekom verweist darauf, dass sie in Deutschland eine 5G-Flächenabdeckung von rund 90 Prozent sowie eine LTE-Abdeckung von mehr als 92 Prozent erreicht. Sprachdienste seien auf bis zu 99 Prozent der Fläche verfügbar.

Dennoch bleiben Restflächen ohne stabile Versorgung. Genau dort soll die satellitengestützte Mobilfunkanbindung greifen. Zusätzlich sieht der Konzern Vorteile bei der Netzresilienz, etwa bei Naturkatastrophen oder längeren Stromausfällen, wenn terrestrische Infrastruktur beeinträchtigt ist.

Der geplante Start betrifft mehrere europäische Landesgesellschaften, darunter auch Deutschland. Details zu Tarifen, Endgeräteanforderungen oder konkreten Marktterminen nennt das Unternehmen bislang nicht.

Kommentare

Telekommunikation
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Emporia bringt das Smart.8 mit Display-Garantie
Mit dem Smart.8 bringt Emporia ein Smartphone für die ältere Generation, bei dem ein Schwerpunkt auf dem Schutz des Gehäuses und des Displays liegt, für das es auch eine besondere Garantie gibt.
3 Minuten
20. Jul 2026
Vier Millionen Downloads und Landmarken für die swisstopo-App
Seit ihrer Lancierung im Juli 2020 wurde die swisstopo-App über vier Millionen Mal heruntergeladen. Mit dem aktuellen Release ergänzt swisstopo seine Karten-App mit neuen Landmarken. Die Neuerung unterstützt Nutzende dabei, passende Ziele einfacher zu finden und sich auch in unbekannter Umgebung rasch zurechtzufinden.
3 Minuten
20. Jul 2026
Oppo zieht seine Marke OnePlus aus Europa zurück
Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo will die eigene Marke stärken und zieht deshalb seine Tochter OnePlus aus Europa und den USA zurück. Kundendienst und Updates sollen aber für bereits verkaufte Geräte bestehen bleiben.
3 Minuten
19. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

«Vorsicht: Spam Verdacht»
Swisscom startet Warnhinweis bei verdächtigen Anrufen
Swisscom lanciert für ihren Callfilter eine neue Funktion. Mit der Erweiterung des Callfilters um die Funktion «Vorsicht: Spam Verdacht» erkennen Kunden potenzielle Werbe- und Betrugsanrufe bei ihrem Smartphone auf einen Blick.
2 Minuten
22. Jun 2026
Auswirkungen von Hitze auf Akkus in E-Autos, E-Bikes und E-Scooter
Die grosse Sommerhitze hat auch Folgen für die Akkus von E‑Bikes, E‑Scootern und E-Autos.
2 Minuten
25. Jun 2026
Europäisches Smartphone Punkt. MC03 ist ab sofort erhältlich
Das MC03 des Schweizer Unternehmens Punkt ist ein Smartphone, das mit dem Android-basierten Betriebssystem Aphy OS konsequent auf Datenschutz und Kontrolle durch den Anwender ausgerichtet sein soll. Es ist ab sofort in Europa erhältlich.
2 Minuten
6. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare