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Xiaomi bringt 15T-Serie mit Leica-Kameras

Mit den neuen Modellen 15T und 15T Pro führt Xiaomi seine T-Reihe fort. Beide Geräte sollen mit erweitertem Kamerasystem, neuer Konnektivitätslösung und aktualisierter Software im oberen Marktsegment punkten.

Das Xiaomi 15T Pro mit Leica-Vierfachkamera: Erstmals mit 5-fach-Teleobjektiv und Light Fusion 900 Sensor

© (Quelle: Xiaomi)

Xiaomi ergänzt sein Portfolio um zwei Geräte, die im oberen Preissegment angesiedelt sind. Der Schwerpunkt liegt erneut auf der Fotografie. Beide Modelle verfügen über ein Dreifach-Kamerasystem, das gemeinsam mit Leica entwickelt wurde. Beim 15T Pro kommt erstmals ein 5-fach-Teleobjektiv zum Einsatz, das Brennweiten von 15 bis 230 Millimetern abdeckt. Das Standardmodell reicht bis 92 Millimeter.

Herzstück ist jeweils eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit lichtstarker Blende. Das 15T Pro nutzt zusätzlich den neuen Light Fusion 900 Sensor mit erweitertem Dynamikumfang. Ergänzt werden die Hauptkameras durch Ultraweitwinkel- und Teleobjektive sowie eine 32-Megapixel-Frontkamera. Neben klassischen Foto-Features bringt Xiaomi die Plattform AISP 2.0 ein, die Porträts und Farbdarstellung per Software optimieren soll.

Auch für Videografie gibt es Neuerungen. Beide Geräte unterstützen 4K HDR+ bei 30 Bildern pro Sekunde über alle Brennweiten. Das Pro-Modell erweitert dies um Aufnahmen mit bis zu 120 fps sowie Log-Formate, die für eine professionelle Nachbearbeitung vorgesehen sind.

Kommunikation ohne Netz

Eine weitere Neuerung ist das System „Astral Communication“. Es umfasst mehrere Technologien, darunter „Offline Communication“. Damit können zwei Geräte direkt miteinander verbunden werden, ohne dass Mobilfunk oder WLAN erforderlich sind. Die Reichweite beträgt beim 15T Pro bis zu 1,9 Kilometer, beim 15T bis zu 1,3 Kilometer. Gedacht ist die Funktion für den Einsatz in Regionen ohne Netzabdeckung.

Innenansicht des Xiaomi 15T mit neuem Kühlsystem zur besseren Wärmeabfuhr

© Quelle: Xioami

Der ebenfalls neue T1S-Tuner kombiniert verschiedene Signalquellen wie GPS, Mobilfunk und WLAN. Mithilfe einer Hochleistungsantenne und automatischem Umschalten zwischen den Quellen soll dies für stabilere Verbindungen beim Streaming oder Gaming sorgen.

Softwareseitig führt Xiaomi die Version 3 des eigenen Betriebssystems HyperOS ein. Es bringt eine überarbeitete Oberfläche, neue Multitasking-Funktionen und erweiterte Schnittstellen zum Xiaomi-Ökosystem.

Displays, Leistung und Akkus

Beide Modelle sind mit 6,83-Zoll-Displays ausgestattet. Sie erreichen eine Spitzenhelligkeit von 3.200 Nits und gehören damit zu den hellsten am Markt. Das Pro-Modell unterstützt eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz, das 15T bis zu 120 Hertz.

Für die Rechenleistung sorgt beim 15T Pro der MediaTek Dimensity 9400+, beim 15T der Dimensity 8400-Ultra. Beide Chips basieren auf modernen Fertigungsverfahren und sollen höhere Leistung bei besserer Energieeffizienz ermöglichen. Die Stromversorgung übernehmen Akkus mit 5.500 mAh. Das Pro-Modell lässt sich kabelgebunden mit bis zu 90 Watt und kabellos mit 50 Watt laden, das Standardmodell unterstützt 67 Watt kabelgebunden.

Ein neues Kühlsystem namens „3D IceLoop“ soll Wärme gleichmässig abführen und dadurch auch bei längerer Nutzung eine konstante Leistung sichern.

Materialien, Schutz und Preise

Beim Design setzt Xiaomi auf eine Rückseite aus Glasfaser, ein Display mit Gorilla Glass 7i und IP68-Schutz gegen Staub und Wasser. Das Pro-Modell hebt sich durch einen Rahmen aus einer Aluminiumlegierung ab. Farbvarianten sind Schwarz und Grau bei beiden Geräten, ergänzt durch Mocha Gold beim 15T Pro und Rose Gold beim 15T.

Das Xiaomi 15T startet bei 649 Franken (12 GB + 256 GB Speicher), das 15T Pro bei 899 Franken. Beide Geräte sind ab sofort verfügbar. Zum Marktstart gibt es eine Early-Bird-Aktion mit Preisnachlässen und einem Bluetooth-Lautsprecher als Zugabe.

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