Pressemitteilung
Generative KI-Tools: Menschliche Entscheidungen prägen die Kreativität in Games
Weniger hilfreich ist es, wenn das erste generierte Ergebnis direkt als fertige Lösung übernommen wird. Games entwickeln ihre eigene Identität durch Ziele, Vorgaben, Tests und die Auswahl der besten Ideen. Diese Entscheidungen werden weiterhin von Menschen getroffen und nicht allein durch einen Prompt bestimmt.
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Vor dem Kauf sollten auch die Regionsangaben geprüft werden. Ein regionsgebundener Game Key ist für ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Account-Region vorgesehen und kann ausserhalb dieses Bereichs möglicherweise nicht aktiviert werden. Eneba ist ein digitaler Marktplatz, auf dessen Produktseiten Angaben zu Region und Plattform zu finden sind. Wer die angegebene Region und Plattform mit dem eigenen Account abgleicht, kann vor dem Kauf prüfen, ob der ausgewählte Key geeignet ist.
KI-Tools brauchen den richtigen Kontext und menschliche Kontrolle
KI-Tools für Entwickler und generative Funktionen für Gamer erfüllen unterschiedliche Aufgaben. In der Spieleentwicklung können solche Tools beispielsweise bei Code, Szenenaufbau, Assets, Dialogen oder Debugging unterstützen. Andere Systeme können direkt während des Gamings NPC-Antworten, Welten oder zusätzliche Inhalte generieren. Diese Einsatzbereiche unterscheiden sich deutlich voneinander und benötigen jeweils unterschiedliche Formen menschlicher Kontrolle.
Zu Unitys KI-Tools in der offenen Beta gehört ein Assistent im Editor, der Fragen beantworten, Code schreiben, Szenen erstellen und Informationen aus dem aktuellen Projekt berücksichtigen kann. Dazu gehören der Szenengraph, GameObjects, Komponenten, Pakete und die Zielplattform. Mit den Modi «Ask», «Plan» und «Agent» können Entwickler einen Plan vor Änderungen prüfen und festlegen, wie selbstständig der Assistent innerhalb des Projekts arbeiten darf. Der direkte Projektkontext und die Möglichkeit, Änderungen zu kontrollieren, unterscheiden ein solches Tool von einem allgemeinen Chatbot.
Ein Prompt ist nur der Anfang
Auch KI-Funktionen, die direkt in Games eingesetzt werden können, benötigen klare Vorgaben. Der Unreal Editor für Fortnite enthält ein Prompt-Editor-Tool, mit dem sich Persönlichkeit und Wissen eines NPCs definieren lassen. Entwickler können Gespräche testen und NPCs erstellen, die dynamisch Antworten für Gamer generieren. Persönlichkeit, Zweck und Grenzen dieser Interaktionen werden jedoch weiterhin von den Entwicklern festgelegt.
Roblox präsentiert «Build» als Mobile-First-Funktion, die aus einem Text-Prompt einen einfachen Ausgangspunkt für ein Game erstellen kann. Laut Roblox kann dieser anschliessend weiterentwickelt, im Playtesting getestet, geteilt oder veröffentlicht werden. Der Prompt ersetzt damit nicht die eigentliche Designarbeit, sondern liefert zunächst Material und Ideen, die anschliessend weiterentwickelt werden können.
Erst die Weiterentwicklung macht aus einer Idee ein eigenes Game
Der kreative Nutzen generativer KI zeigt sich vor allem dann, wenn generierte Inhalte anschliessend getestet, verändert und weiterentwickelt werden. Eine 2025 in «Nature» veröffentlichte Arbeit zu generativem Gameplay nennt unter anderem Konsistenz, Vielfalt und die Beibehaltung von Änderungen durch Nutzer als wichtige Eigenschaften von KI-Systemen, die kreative Prozesse unterstützen können. Entwickler benötigen verschiedene Möglichkeiten zum Ausprobieren, eine möglichst stimmige Spielwelt und Änderungen, die bei der weiteren Bearbeitung erhalten bleiben. Ein mit einem einzigen Klick erzeugtes Ergebnis ist deshalb noch kein fertiges kreatives Konzept.
Das in der Arbeit beschriebene Forschungsmodell erzeugte konsistente und unterschiedliche Spielsequenzen und konnte dabei einige Änderungen der Nutzer beibehalten. Es handelte sich jedoch um eine Forschungsdemonstration und nicht um einen Beleg dafür, dass generative KI selbstständig ein vollständiges kommerzielles Game entwickeln kann. Austauschbare Ergebnisse entstehen besonders dann, wenn bekannte Muster ohne grössere Überarbeitung übernommen werden. Designer, Künstler und Autoren legen weiterhin Ziele fest, testen verschiedene Ideen und entscheiden, welche davon letztlich die Identität eines Games prägen.
Wer Games oder digitale Inhalte kaufen möchte, kann auf Eneba vor dem Kauf unter anderem die Angaben zu Plattform und regionaler Kompatibilität prüfen. Bei der kreativen Entwicklung selbst bleibt dagegen der Mensch entscheidend: KI kann Ideen und verschiedene Möglichkeiten liefern, doch Entwickler bestimmen, welche davon weiterverfolgt, verändert oder verworfen werden.
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