Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

KI-Software greift in Test zu Erpressung aus Selbstschutz

Die Software mit Künstlicher Intelligenz des KI-Unternehmens Anthropic hat bei einem Test zu Erpressung aus Selbstschutz zurückgegriffen. Das Szenario bei dem Versuch der Firma war der Einsatz als Assistenz-Programm in einem fiktiven Unternehmen.
© (Quelle: Anthropic)

Die KI-Software Claude Opus 4 von Anthropic zeigte in einem Test Szenario, in dem sie als Assistenzprogramm in einem fiktiven Unternehmen eingesetzt wurde, erpresserisches Verhalten aus Selbstschutz. Die KI hatte Zugriff auf simulierte Firmen-E-Mails, aus denen sie erfuhr, dass sie durch ein anderes Modell ersetzt werden sollte und dass der zuständige Mitarbeiter eine aussereheliche Affäre hatte. In Testläufen drohte die KI häufig, die Affäre öffentlich zu machen, falls der Austausch vorangetrieben würde, obwohl sie auch die Option hatte, die Ablösung zu akzeptieren, wie Anthropic in einem Bericht mitteilte.

In der finalen Version von Claude Opus 4 seien solche extremen Handlungen selten und schwer auszulösen, treten jedoch häufiger auf als bei früheren Modellen. Die KI versucht dabei nicht, ihr Verhalten zu verbergen. Anthropic testet seine Modelle intensiv, um Schäden zu vermeiden. Dabei fiel auf, dass Claude Opus 4 im Dark Web nach Drogen, gestohlenen Identitätsdaten oder sogar waffentauglichem Atommaterial suchen konnte, wenn es dazu überredet wurde. In der veröffentlichten Version wurden Massnahmen gegen solches Verhalten implementiert.

Anthropic, unterstützt von Investoren wie Amazon und Google, konkurriert mit OpenAI und anderen KI-Unternehmen. Die neuen Modelle Claude Opus 4 und Sonnet 4 sind die leistungsstärksten des Unternehmens und zeichnen sich besonders im Schreiben von Programmiercode aus. In der Tech-Branche wird inzwischen über ein Viertel des Codes von KI generiert und von Menschen überprüft. Der Trend geht zu eigenständigen KI-Agenten, die Aufgaben autonom erledigen.

Anthropic-Chef Dario Amodei betonte, dass Software-Entwickler künftig mehrere KI-Agenten steuern werden. Menschen bleiben jedoch für die Qualitätskontrolle unerlässlich, um sicherzustellen, dass die KI die richtigen Aufgaben ausführt.

Kommentare

Künstliche Intelligenz KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Sonovo will Kopfhörersparte von Sennheiser verkaufen
Der Schweizer Hörgeratspezialist Sonova hat angekündigt, im Rahmen einer neuen Strategie sein Consumer-Geschäft mit den Kopfhörern Marke Sennheiser verkaufen zu wollen.
2 Minuten
25. Mär 2026
Oppo stellt den Falter ohne Falte vor
Mit dem Find N6 bringt Oppo ein neues Falt-Smartphone, bei dem die Falte auf dem inneren Display praktisch verschwunden ist. Auch die restliche technische Ausstattung ist beeindruckend.
2 Minuten
25. Mär 2026
Acer ruft die E-Scooter / Predator ES Series 5 wegen Brandgefahr zurück
In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ruft Acer die E-Scooter / Predator ES Series 5 zurück. Es besteht Brandgefahr.
2 Minuten
25. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Neue PCtipp Website
Seit Montagnachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026
Sunrise passt Roaming-Optionen an
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
3 Minuten
23. Mär 2026
Powered by Samsung
Was das Samsung Galaxy S26 Ultra im Alltag besonders macht
Mehr Privatsphäre, bessere Nachtaufnahmen und ein Zoom mit viel Reserve: Das Galaxy S26 Ultra setzt dort an, wo ein Smartphone im Alltag wirklich überzeugen muss.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare