Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

GoPro Volta im Test

Mit dieser Stativ-Grip-Kombination hält die GoPro länger durch.

Der Volta ist ein Kombo-Zubehör mit drei Hauptfunktionen

© (Quelle: GoPro)

GoPro steht schon lange nicht mehr nur für eine Reihe von Kameras, sondern auch für ein riesiges Ökosystem von Zubehör für alle möglichen Situationen. Mit dem Volta-Griff löst GoPro aber gleich eine Handvoll von Problemen in einem Stück Hardware. Volta ist ein Griff, ein Stativ und eine Batterie, alles in Einem. Das klingt praktisch, muss aber erst in der Praxis funktionieren.

GoPro-typisch ist der Volta-Griff solid verarbeitet und simpel gestaltet. Zusammengeklappt liegt der Griff gut in der Hand und sollte für die meisten Handgrössen brauchbar sein. Eine leicht griffige Oberfläche sorgt für einen starken Halt. Die GoPro selbst wird auf dem üblichen GoPro-Anschluss fixiert, wie man das von anderen Zubehörteilen kennt. Dazu lässt sich der Anschluss um 90 Grad drehen und die Kamera stufenlos neigen. Dadurch sitzt die Kamera schön stabil, lässt sich aber nicht besonders flexibel einstellen. Einen unebenen Untergrund kann man beispielsweise nur bedingt kompensieren, und muss das entweder in der Nachbearbeitung erledigen oder physisch ausgleichen. Bei anderen Stativen lässt sich das mit verstellbaren Beinen tun. Die Beine des Volta sind jedoch fix und lassen sich nur linear verstellen.

Die Stativbeine des Volta sind praktisch verbaut, aber nicht besonders flexibel

© Quelle: GoPro

Eine mögliche Lösung hat GoPro aber gleich selbst parat: Direkt oberhalb der Stativbeine befindet sich ein ausklappbarer GoPro-Anschluss. Damit kann der Volta auf ein externes Stativ oder anderes GoPro-Zubehör montiert werden. Das eliminiert den Nutzen der eingebauten Stativbeine, ist aber eine mögliche Lösung für unebene Böden. Eine weitere Option ist das Stativgewinde am unteren Rand des Volta.

Seitlich befindet sich die Bedienung des Volta. Dazu gehören ein Bluetooth-Knopf zur Verbindung, ein Knopf zum Anzeigen der Akkuladung, ein Aufnahmeknopf und ein Ein-/Aus-Knopf, der auch als Modus-Wechsler doppelt. Gleich über den Knöpfen sind fünf kleine LEDs angebracht, die den Akkustand und den Modus anzeigen können. Die Buttons sind angenehm platziert, aber eher schwer zu drücken. Das hat aber auch Vorteile, da unabsichtliche Tastendrucke verhindert werden.

Mit Ausnahme des Kabels ist die Bedienung des Volta sehr simpel

© Quelle: GoPro

Das Kernstück des Volta ist dann die eingebaute Batterie. Diese hebt den Volta von anderen Stativ-Griff-Combos ab und sorgt auch für das eher stattliche Gewicht von 232 Gramm. Ein- und Ausgang für den Saft liegen beide auf der Seite nebeneinander. Dabei ist der Eingang ein regulärer USB-C-Port mit wetterfester Abdeckung. Der Ausgang ist hingegen ein fix montiertes Spiralkabel mit USB-C-Stecker. Das ist einerseits praktisch, da das Kabel wetterfest mit dem Gehäuse verbunden ist und stets kompakt beim Volta dabei ist. Andererseits ist das Spiralkabel auch sehr kurz und steif. Deswegen gibt es nur eine «richtige» Richtung, die Kamera zu befestigen, da sonst das Kabel nicht mit dem Stativkopf mitdrehen kann. Auch sonst ist das steife Kabel in vielen Situationen eher im Weg. Andere Geräte wie eine GoPro können damit auch aufgeladen werden, was ebenfalls wegen des Kabels etwas erschwert ist. Das könnte aber auch Absicht von GoPro sein, die ja schliesslich ihre Kameras verkaufen möchten. Noch ein Satz zur Wetterfestigkeit: Wie der Name schon sagt, ist der Volta wetterfest, nicht aber wasserfest. Für Unterwasser-Aufnahmen müssen Sie sich mit einem anderen Griff begnügen, und ab und zu auftauchen, um den Akku zu wechseln.

Die Steuerungsknöpfe funktionieren via Bluetooth auf mehrere Meter Distanz

© Quelle: GoPro

Über dem Wasser verlängert der Volta die Akkulaufzeit um satte vier Stunden bei 5,3k und 60 FPS. Für andere Geräte liefert der Griff 5V / 2,4 A mit bis zu 12 Watt. Aufladen geht mit maximal 15 Watt. Das führt dazu, dass der Volta sogar mit dem GoPro Supercharger Schnellladegerät rund 2,5 Stunden für eine Vollaufladung braucht. Das ist für heutige Verhältnisse eher langsam. Wenn im Gegenzug dazu der Akku aber länger lebt, ist das für ein sonst langlebiges Gerät wie den Volta ein schlauer Kompromiss.

Fazit

Der GoPro Volta ist ein schlaues Stück Zubehör, mit einigen kleineren Problemen. Die Stativfunktion ist für unebene Untergründe nicht wirklich nützlich. Da der Volta aber leicht auf andere Stative montiert werden kann, ist das nur begrenzt relevant. Dazu kann das sperrige Kabel etwas mühsam sein. Ansonsten erhalten Sie für rund 110 Franken eine ausgezeichnete Kombination aus Griff, Stativ und Batterie, die den Alltag mit einer GoPro markant vereinfacht.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Verarbeitung
  • Funktionsumfang
  • Sperriges Kabel
  • wenig Flexibilität als Stativ

Details:  4900 mAh, Ausgangsleistung: 12W, USB-C Ein- und Ausgang, 2 × Flügelschraube, Stativgewinde, Bluetooth, 232 g

Preis:  Fr. 110.-

Infos: 

Kommentare

Zubehör Kameras
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Oppo bringt neue Version des Reno 16 exklusiv für Amazon Prime
Oppo verkauft sein Oberklasse-Smartphone Reno 16 in einer neuen Speichervariante ausschliesslich bei Amazon. Die Prime-Kunden erhalten es dort noch einmal 100 Euro günstiger.
2 Minuten
22. Aug 2026
Sicherheits-Tipps
Ist Ihr Passwort sicher?
Nur mit sicheren Passwörtern und den neuesten Technologien sind Ihre Daten und Ihre Konten im Internet effizient geschützt. Wir haben für Sie die ultimativen Tipps zum Passwort-Check!
9 Minuten
21. Aug 2026
Burnout-Gefahr: Cybersecurity-Verantwortung bedrückt CEOs
Die Verantwortung für Cybersicherheit belastet deutsche Geschäftsführer nach einer Umfrage des Datensicherheitsanbieters Cohesity psychisch erheblich.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Testcenter
Ikea-Smart-Home im Test
PCtipp konnte die neue Symfonisk-Ständerlampe mit Sonos-Speaker, den smarten Hub Dirigera und den Luftreiniger Starkvind testen.
6 Minuten
6. Mär 2023
Powered by Video HUTT
Fensterputzroboter HUTT 10 im PCtipp-Test
Er robbt wie ein kleines Würmchen von links nach recht und oben nach unten: Der Fensterputzroboter HUTT 10 funktioniert dabei ganz ohne App und Smartphone, dafür aber mit einer cleveren Fernbedienung. Und er hat noch viel mehr auf dem Kerbholz, wie der Test zeigt. Plus: so schlägt sich der Hutt-10 im PCtipp-Video. 
5 Minuten
21. Jul 2026
Testcenter
Telemedizingerät TytoHome im Test
Wenn Laien zuhause selber Fieber messen, Herz- und Lungentöne aufzeichnen, den Rachen filmen und dann diese Daten einer Ärztin übermitteln – kann das in guter Qualität geschehen? Das Testresultat lesen Sie hier beim PCtipp.
6 Minuten
24. Feb 2021
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare