Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

HTC stellt AI-Brille Vive Eagle vor

Mit der Vive Eagle bringt HTC eine leichte, AI-gestützte Brille auf den Markt, die Fotografie, Sprachassistenz und Übersetzungsfunktionen kombiniert. Zunächst startet das Modell exklusiv in Taiwan – ein Schweizer Marktstart ist bislang nicht angekündigt.

HTC Vive Eagle: Die AI-gestützte Brille mit Kamera- und Übersetzungsfunktionen ist zunächst nur in Taiwan erhältlich

© (Quelle: HTC)

HTC hat mit der Vive Eagle ein neues Wearable vorgestellt, das Funktionen einer AI-Assistenz in eine Sonnenbrille integriert. Das Modell wiegt weniger als 49 Gramm, bietet einen offenen Ohrhörer-Ansatz mit räumlichem Klang und verfügt über eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. In Taiwan liegt der Verkaufspreis bei 15.600 TWD, umgerechnet rund 450 Euro.

Über den integrierten Sprachassistenten „Vive AI“ können Nutzer Fotos und Videos aufnehmen, Erinnerungen speichern oder Informationen abrufen, ohne ein zusätzliches Gerät zu bedienen. Die Kamera arbeitet auf Wunsch mit externen KI-Plattformen wie Google Gemini oder OpenAI GPT, wobei HTC betont, dass Daten lokal gespeichert und bei externer Nutzung anonymisiert werden.

Detailaufnahme der Vive Eagle in der Farbvariante Coffee

© Quelle: HTC

Eine zentrale Funktion ist die Übersetzung in 13 Sprachen. Inhalte, die mit der Kamera aufgenommen werden, lassen sich in Echtzeit ins Gesprochene übertragen, und das ohne separate App oder Smartphone-Verbindung. Die Brille ist mit Zeiss-Sonnenbrillengläsern ausgestattet, der Akku ermöglicht laut Hersteller bis zu 4,5 Stunden Musikwiedergabe. Geladen wird magnetisch; zehn Minuten Ladezeit sollen für rund die Hälfte der Akkukapazität reichen.

HTC positioniert die Vive Eagle im Marktsegment smarter Brillen, in dem sich auch Meta mit den Ray-Ban Meta Glasses, Xiaomi mit AI-fähigen AR-Brillen oder kleinere Anbieter wie Brilliant Labs bewegen. Im Vergleich zu vielen Modellen kombiniert HTC mehrere Funktionen – Kamera, Übersetzung, Musik und Sprachassistenz – in einem Alltagsdesign und legt besonderen Wert auf lokale Datenverarbeitung.

Für den deutschen und Schweizer Fachhandel ist das Produkt derzeit nur eingeschränkt relevant. Der Verkaufsstart erfolgt zunächst ausschliesslich in Taiwan in Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter Taiwan Mobile und der Optikkette 2020EYEhaus. Ohne Ankündigung eines europäischen Vertriebs oder konkreter Vermarktungspartner bleibt der unmittelbare Absatz über den hiesigen Handel aus. Mittel- bis langfristig könnte das Modell jedoch als Beispiel für die wachsende Integration von AI-Funktionen in Wearables dienen – ein Trend, der für Anbieter von Connected Devices und Lifestyle-Elektronik auch hierzulande interessant werden dürfte.

Kommentare

HTC Künstliche Intelligenz KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

iWay senkt bei Glasfaser-Abos Preise und erhöht Geschwindigkeiten
Glasfaser bei iWay wird schneller oder günstiger, bei Neubestellungen entfällt ab sofort bei allen Abos für Internet, TV, Mobile und Telefonie die Mindestvertragsdauer.
2 Minuten
Eventfrog führt KI-Assistenten für die Eventerfassung ein
Mit dem neuen KI-Assistenten Froggy können Veranstalter ihre Events per Text- oder Sprachnachricht erfassen. Die Anwendung übernimmt die Angaben automatisch in das Eingabeformular und fragt bei fehlenden Informationen nach.
2 Minuten
MediaMarktSaturn führt mobiles Bezahlen in 400 Märkten ein
Verkäufer können Zahlungen jetzt direkt am Regal oder im Servicebereich entgegennehmen. Nach einer Pilotphase dauerte der bundesweite Rollout in Deutschland nur 48 Stunden.
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Der Zenit für Gamer, Cosplayer und Fans von Star Wars
Fantasy Basel 2024: der grosse Rückblick
Sie war auch dieses Jahr die wichtigste Messe für Gamer, Cosplayer oder einfach für alle, die galaktische und fantastische Geschichten lieben. PCtipp hat die coolsten Bilder auf der Fantasy Basel 2024, der grössten Schweizer Comic Con, gesammelt.
3 Minuten
13. Mai 2024
Kritische Schwachstellen in PHP - Sicherheitsupdates sofort einspielen
Zwei kritische Schwachstellen in PHP können Angreifern ermöglichen, ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen. Sicherheitsupdates sind jetzt verfügbar. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, betroffene Systeme unverzüglich zu aktualisieren.
2 Minuten
21. Okt 2026
Sprachbarrieren überwinden
Alertswiss informiert, warnt und alarmiert neu auch in Leichter Sprache
Hunderttausenden Menschen in der Schweiz fällt das Lesen schwer. Informationen, Warnungen und Alarmmeldungen müssen aber auch für sie verständlich sein. Deshalb bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) Meldungen in der Alertswiss-App neu auch in Leichter Sprache an.
4 Minuten
21. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare