Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

KI kann KMU einen kräftigen Schub geben

Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) kann die Produktivität kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) um 27 bis 133 Prozent verbessern.
© (Quelle: EMGenie)

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der St. Andrews University unter Leitung von Ross Brown. Sie stützt sich auf die Umfrage Longitudinal Small Business Survey (LSBS), die regelmässig vom Ministerium für Wirtschaft und Handel unter 10.000 KMU im Vereinigten Königreich erhoben wird.

KI kann entscheidend sein

"Unsere Ergebnisse zeigen einen klaren Produktivitätsvorteil für KMU, die KI einsetzen", sagt Brown. "Angesichts des Mantras der britischen Regierung, die Produktivität zu steigern, könnte die verstärkte Einführung von KI eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des Problems der schwachen Produktivität in leistungsschwachen KMU spielen. KI bietet KMU potenziell Abkürzungen, die schnell zu Produktivitätsgewinnen führen – wie die Personalplanung und die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in einem kleinen Restaurant –, aber relativ kostengünstig und einfach umzusetzen sind."

Die Unternehmen scheinen das verstanden zu haben, denn es zeigt sich, dass gerade die KMU mit der niedrigsten Produktivität am ehesten bereit sind, KI-Technologien einzusetzen. Darüber hinaus scheinen die Vorteile der KI-Einführung branchenspezifisch zu sein. Dienstleistungsunternehmen in Branchen wie der Gastronomie und Hotellerie profitieren besonders stark von KI.

In Deutschland ausgebremst

Brown und seine Kollegen schliessen mit der Studie eine bedeutende Lücke. Denn bisher gibt es kaum wissenschaftliche Belege für den Zusammenhang zwischen KI und Produktivität, und die Ergebnisse sind gemischt. Erfahrungen in Deutschland deuten darauf hin, dass KMU bei der Einführung von KI vor besonderen Hürden und Herausforderungen stehen. So habe eine Analyse deutscher KMU gezeigt, dass generell ein ausgeprägtes Interesse an der KI-Einführung besteht, jedoch fehlendes Vorwissen oder unzureichende digitale Infrastruktur bei über der Hälfte der KMU einer KI-Einführung im Wege stünden, so das Zentrum Zukunft der Arbeitswelt. (pressetext.com)

Kommentare

Künstliche Intelligenz KMU KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

MediaMarktSaturn führt mobiles Bezahlen in 400 Märkten ein
Verkäufer können Zahlungen jetzt direkt am Regal oder im Servicebereich entgegennehmen. Nach einer Pilotphase dauerte der bundesweite Rollout in Deutschland nur 48 Stunden.
3 Minuten
iWay senkt bei Glasfaser-Abos Preise und erhöht Geschwindigkeiten
Glasfaser bei iWay wird schneller oder günstiger, bei Neubestellungen entfällt ab sofort bei allen Abos für Internet, TV, Mobile und Telefonie die Mindestvertragsdauer.
2 Minuten
Neue Schweizer biometrische Identitätskarte erhältlich
Die neue biometrische Schweizer Identitätskarte ist seit dem 2. November 2026, erhältlich. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, entspricht den europäischen Standards und ist eine zukunftsorientierte Lösung für Reisen in die Europäische Union (EU).
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Der Zenit für Gamer, Cosplayer und Fans von Star Wars
Fantasy Basel 2024: der grosse Rückblick
Sie war auch dieses Jahr die wichtigste Messe für Gamer, Cosplayer oder einfach für alle, die galaktische und fantastische Geschichten lieben. PCtipp hat die coolsten Bilder auf der Fantasy Basel 2024, der grössten Schweizer Comic Con, gesammelt.
3 Minuten
13. Mai 2024
Kritische Schwachstellen in PHP - Sicherheitsupdates sofort einspielen
Zwei kritische Schwachstellen in PHP können Angreifern ermöglichen, ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen. Sicherheitsupdates sind jetzt verfügbar. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, betroffene Systeme unverzüglich zu aktualisieren.
2 Minuten
21. Okt 2026
Sprachbarrieren überwinden
Alertswiss informiert, warnt und alarmiert neu auch in Leichter Sprache
Hunderttausenden Menschen in der Schweiz fällt das Lesen schwer. Informationen, Warnungen und Alarmmeldungen müssen aber auch für sie verständlich sein. Deshalb bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) Meldungen in der Alertswiss-App neu auch in Leichter Sprache an.
4 Minuten
21. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare