Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

KI-Sensorband bewahrt viele Ältere vor Stürzen

Forscher der University of Arizona haben ein neues Sensorband entwickelt, das Ältere um den Oberschenkel schlingen und dank Künstlicher Intelligenz (KI) vor Stürzen bewahrt.

Using artificial intelligence to analyze gait data, the wearable device developed in Philip Gutruf's lab detects frailty, a common condition among the elderly and disabled known to cause falls and lead to hospitalization.

© (Quelle: arizona.edu)

Denn die gesammelten Daten wertet die KI aus, die auf subtile Warnzeichen für Gebrechlichkeit trainiert worden ist.

Alarm bei Unregelmässigkeiten

"Das derzeitige Pflegemodell hinkt hinterher. Derzeit warten wir oft auf einen Sturz oder einen Krankenhausaufenthalt, bevor wir einen Patienten auf Gebrechlichkeit untersuchen. Wir wollten das Paradigma von reaktiv zu präventiv verändern", sagt Entwickler Philipp Gutruf,

Die weiche Netzhülle des neuen Hightech-Gadgets misst die Beschleunigung sowie die Symmetrie der Schritte, die der Träger macht. Ungewöhnlich langsame Bewegungen und leichtes Humpeln interpretiert das System als Anzeichen für Gebrechlichkeit und Sturzgefahr.

"Dieses Gerät ermöglicht es Ärzten, frühzeitig einzugreifen und so potenziell kostspielige und gefährliche Folgen zu vermeiden", so Gutruf. Laut einer Studie aus dem Jahr 2015, die in der britischen Fachzeitschrift "The Journals of Gerontology Series A" veröffentlich wurde, sind 15 Prozent der US-Bürger ab 65 Jahren sturzgefährdet.

Erster Start Stresserkennung

Gutruf hatte erst im Mai dieses Jahres ein Sensorband vorgestellt, das Wasserdampf und andere gasförmigen Emissionen der Haut misst. Damit lässt sich die Stressbelastung erkennen. In Anlehnung an diese Technik entwickelte das Team das Sturzprophylaxe-Band. Es ist rund fünf Zentimeter breit und wird im 3D-Druck hergestellt, einschliesslich der integrierten Sensoren.

Da das Gerät nur die Ergebnisse und nicht die tatsächlich aufgezeichneten Messergebnisse aus Hunderten von Stunden sendet, reduziert sich die zu übertragende Datenmenge um 99 Prozent. So lassen sich die Ergebnisse über Bluetooth an ein Smart-Gerät übertragen, etwa ein Smartphone, das diese den Hausarzt schickt. Die KI-gestützte Technologie sei "eine ideale Lösung für die Fernüberwachung von Patienten vor allem in ländlichen oder ressourcenarmen Gemeinden", so Kevin Kasper, Doktorand der Biomedizintechnik.(pressetext.com)

Kommentare

Künstliche Intelligenz Forschung KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Neue PCtipp Website
Seit heute Nachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026
«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Sunrise passt Roaming-Optionen an
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
3 Minuten
23. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare