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KI verelffacht Energiehunger von Rechenzentren

Die vermehrte Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) treibt den Energieverbrauch in Rechenzentren hoch.
© (Quelle: Shutterstock/Vladimir Timofeev)

Laut Berechnungen des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace Deutschland wird der Stromverbrauch in dem Bereich bis 2030 um das Elffache ansteigen - von aktuell rund 50 auf dann etwa 550 Mrd. Kilowattstunden.

Mehr Emissionen

Den Prognosen zufolge werden zusammen mit den übrigen Rechenzentren im Jahr 2030 ungefähr 1.400 Mrd. Kilowattstunden Strom für die zentrale Datenverarbeitung eingesetzt. Damit verbunden ist ein Anstieg der Treibhausgas-Emissionen von Rechenzentren von 212 Mio. Tonnen (Jahr 2023) auf 355 Mio. Tonnen (Jahr 2030) zu erwarten.

Den Experten nach entstehen weitere Belastungen durch den Wasserbedarf für die Kühlung, der sich im gleichen Zeitraum auf 664 Mrd. Liter dann fast vervierfacht, sowie die bis zu fünf Mio. Tonnen zusätzlich anfallender Elektronikabfälle, die durch den Ausbau der Rechenzentren und der angesichts steigender Nutzungsraten erforderlicher KI-Kapazitäten entstehen.

Monokulturen und Co

KI wird laut den Fachleuten bereits heute schon zur Beschleunigung umweltschädlicher Geschäftspraktiken eingesetzt - beispielsweise zur schnelleren und effektiveren Erschliessung neuer fossiler Energiequellen. Dies fördere Monokulturen und stärke privaten Konsum weiter. Negative Umwelteffekte seien auch ungewollt wegen Fehlern in der Datengrundlage möglich.

"Auch in den kommenden Jahren werden Rechenzentren weiterhin auf fossile Energieträger wie Erdgas und Kohle angewiesen sein - mit entsprechend hohen ökologischen Kosten", so Jens Gröger, Forschungskoordinator für nachhaltige digitale Infrastrukturen am Öko-Institut. (pressetext.com)

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Nachhaltigkeit Künstliche Intelligenz KI & Trends
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