Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

KI macht Videokonferenzen deutlich effektiver

Mit einem KI-Modell ermitteln Forscher der New York University (NYU) um Andrew Chang, wie Menschen eine Videokonferenz wahrnehmen, an der sie beteiligt sind.
© (Quelle: Shutterstock/Roman Samborskyi)

Die KI orientiert sich daran, wie sich die Teilnehmer in ihren Beiträgen abwechseln und welche Gesichtsausdrücke sie haben. Daran liest das Modell ab, ob eine solche Konferenz Anklang findet oder als störend empfunden wird.

Störungen effektiv vermeiden

"Unser Modell für maschinelles Lernen offenbart die komplexe Dynamik hochrangiger sozialer Interaktion, indem es subtile Muster in grundlegenden Audio- und Videosignalen von Videokonferenzen entschlüsselt. Damit gelingt uns ein wichtiger Schritt zur dynamischen Verbesserung von Videokonferenzen, indem wir zeigen, wie sich Gesprächsstörungen vermeiden lassen", sagt Chang.

Zur Entwicklung des KI-Modells haben die Forscher es mit mehr als 100 Stunden dauernden Videos von Konferenzen mit der Konferenz-Software Zoom des Unternehmens Zoom Communications trainiert. Die Beurteilung basiert auf der Sprachführung der Teilnehmer, ihrer Mimik und ihren Körperbewegungen. So identifiziert es Störungen, durch die Diskussionen schleppend verlaufen oder für die Teilnehmer unangenehm werden.

Diskussionen besser als Stille

Das Modell stuft Diskussionen mit längeren Pausen als weniger angenehm und produktiv ein als solche, bei denen die Teilnehmer durcheinander reden. Anders ausgedrückt: Unangenehme Stille ist ineffektiver als die chaotische, enthusiastische Dynamik einer hitzigen Debatte. Um die Richtigkeit der Modellbewertungen zu bestätigen, hat das Team ein unabhängiges Team von mehr als 300 menschlichen Richtern Proben desselben Videokonferenzmaterials gesichtet.

"Videokonferenzen sind heute ein fester Bestandteil unseres Lebens. Daher ist es nicht nur für eine bessere zwischenmenschliche Kommunikation und Bindung von entscheidender Bedeutung, die negativen Aspekte zu verstehen und anzugehen, sondern auch für die Verbesserung der Effizienz von Besprechungen und der Zufriedenheit der Beschäftigten mit ihrer Arbeit", urteilt NYU-Forscher Dustin Freeman. (presstext.com)

Kommentare

Künstliche Intelligenz Web-Dienste Messaging KI & Trends Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

AI Frontier Hackathon
Neurodiverse IT-Lernende entwickeln bei Microsoft eigene KI-Agenten
Über 40 neurodiverse IT-Lernende und Ausbildner, darunter Lernende im Autismus-Spektrum und mit ADHS, entwickelten beim AI Frontier Hackathon von Kauz Informatik Medien AG und Microsoft Schweiz eigene KI-Agenten.
3 Minuten
21. Jun 2026
Die besten PCtipp-Artikel aus der Kalenderwoche 24
In der Kalenderwoche 24 vom 08. bis zum 14. Juni 2026 standen die Artikel «Ubuntu 26.04 LTS ist da!» und «Mini-Cup-Game in der Google-Suche spielen» ganz oben in der Gunst unserer Leserschaft.  
2 Minuten
19. Jun 2026
Fun
Mini-Cup-Game in der Google-Suche spielen
So finden Sie das Easter Egg von Google und üben sich im Elfmeterschiessen.
2 Minuten
19. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Viele Mobilfunk-Anbieter senken Roaming-Preise
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Daher hat der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch die Kosten für die Nutzung des Smartphones im Ausland analysiert.
6 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare