Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

KIs sind deutlich überzeugender als Menschen

Die Argumentation von Menschen in Online-Debatten ist weniger überzeugend als die von Grossen Sprachmodellen (LLMs) wie GPT-4, wenn sie ihre Diskussionsbeiträge auf der Grundlage personalisierter Informationen über ihre Gegner anpassen.
© (Quelle: EMGenie)

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung eines Teams um Francesco Salvi von der Eidgenössischen Technischen Hochschule.

Argumente individuell angepasst

Salvi und seine Kollegen haben 900 Menschen in den USA entweder mit einem anderen Menschen oder mit GPT-4 zusammengebracht, um über verschiedene gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren, beispielsweise darüber, ob die USA fossile Brennstoffe verbieten sollten. In einigen Fällen erhielt der Diskussionspartner demografische Infos über sein Gegenüber - darunter Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, Bildungsniveau, Beschäftigungsstatus und politische Ausrichtung. So liessen sich die Argumente besser auf die jeweiligen Partner abstimmen.

Die Debatten fanden in einer kontrollierten Online-Umgebung statt, wobei die Teilnehmer über eine speziell für die Studie eingerichtete Crowdsourcing-Plattform rekrutiert wurden. Salvi und seine Kollegen haben daraufhin festgestellt, dass GPT-4 um 64,4 Prozent überzeugender war als menschliche Diskussionsredner, wenn sie mit persönlichen Informationen über die Teilnehmer gefüttert war. Ohne Zugang zu persönlichen Daten waren die Überzeugungsfähigkeiten von GPT-4 jedoch nicht von denen von Menschen zu unterscheiden.

Menschen gezielt beeinflussbar

"Die Ergebnisse unterstreichen die Fähigkeit von GPT-4, massgeschneidert überzeugende Argumente zu liefern, und legen nahe, dass weitere Forschung nötig ist, um die mit ihrem Einsatz in der Überzeugungsarbeit verbundenen Risiken zu mindern", so Salvi. Da Gespräche zwischen Menschen und LLMs immer häufiger werden, steigt die Gefahr, dass die Bots verstärkt genutzt werden könnten, die Überzeugungen oder Meinungen von Personen zu ändern. Es war jedoch bisher unklar, ob sich diese Modelle an personalisierte Infos anpassen können, um Argumente auf bestimmte Diskussionspartner auszurichten. (pressetext.com)

Kommentare

Künstliche Intelligenz Forschung KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Neue PCtipp Website
Seit heute Nachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026
Amazon plant offenbar ein eigenes Smartphone
Amazon entwickelt offenbar ein eigenes Smartphone. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider im Unternehmen. Es wäre der zweite Anlauf in diesem Segment für den Web-Riesen.
2 Minuten
23. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz
KI-Tools verhindern das Lernen am Arbeitsplatz
Berufseinsteiger erledigen an ihrem ersten Arbeitsplatz wegen Künstlicher Intelligenz (KI) immer weniger Routineaufgaben und erwerben auch nicht mehr nebenbei spezielle Qualifikationen durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen.
3 Minuten
Smartphone
Vivo bringt Zeiss-Kameras in die Mittelklasse
Vivo hat zwei Smartphones der neuen V70-Serie gezeigt, die auch nach Deutschland und in die Schweiz kommen könnten. Sie sollen mit Zeiss-Technologie bei den Kameras punkten.
2 Minuten
24. Feb 2026
Forschung
Strahlenresistente Elektronik für das All kreiert
Laut Forschern der Fudan-Universität eignen sich Schichten aus Molybdändisulfid für strahlungsbeständige Elektronik in Raumfahrzeugen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare