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Lesedauer 2 Min.

Plattformen laufen Suchmaschinen bei Jüngeren den Rang ab

Google & Co. verlieren bei jüngeren Usern an Boden. Zwar bleiben Suchmaschinen laut einer am Jahresanfang von Claneo durchgeführten US-Umfrage das Standardtool für Allgemeinwissen, denn 72 Prozent nutzen sie mehrmals in der Woche.
© (Quelle: pexels-polina-tankilevitch)

 Andere Plattformen gewinnen aber an Bedeutung. 16- bis 27-Jährige nutzen Suchmaschinen weniger als Ältere. Sie bevorzugen andere Online-Tools zum Wissenserwerb: 68 Prozent verwenden dafür häufig YouTube, 65 Prozent Instagram und 58 Prozent TikTok. 34 Prozent dieser Altersgruppe sucht mit KI-Chatbots nach Informationen.

Wichtige Vertrauensfrage

Insgesamt nutzen 25 Prozent aller Befragten dafür KI-Chatbots. Weitere 15 Prozent verlassen sich auf KI-Suchmaschinen - Tendenz steigend. KI-Suchtools gewinnen laut der Umfrage an Glaubwürdigkeit. 79 Prozent der Befragten vertrauen den KI-Suchmaschinen. Mit 77 Prozent ist der Wert bei KI-Chatbos ähnlich hoch. Amazon erzielt sogar 87 Prozent. Ähnlich gut schneiden Suchmaschinen und auch YouTube mit je 86 Prozent ab.

Andere Plattformen geniessen weit weniger Vertrauen: Facebook sorgt bei 27 Prozent der Befragten für Besorgnis, TikTok immerhin bei 25 Prozent. Auch das Vertrauen in asiatische E-Commerce-Dienstleistungen ist brüchig. 31 Prozent der befragten US-Amerikaner beschreiben sie als unzuverlässig. Bei Kurznachrichtendiensten haben 28 Prozent Zweifel in punkto Vertrauenswürdigkeit.

KI-Tools wird misstraut

Das Misstrauen bei KI-Tools ist geringer. 23 Prozent der Befragten erachten KI-Chatbots als nicht vertrauenswürdig. 21 Prozent sagen das über KI-Suchmaschinen. Geschwindigkeit hingegen spielt für die Nutzer nur eine untergeordnete Rolle. Viele geben an, dass sie auf solide Antworten auch gerne länger warten. Das gilt vor allem dann, wenn die Informationen aus einer Quelle stammen, der sie vertrauen. (pressetext.com)

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