Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Schlechtere Leistungen bei Studenten wegen KI

Informatikstudenten, die oft Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, zeigen schlechtere akademische Leistungen als jene, die sich vermehrt auf sich selbst verlassen. Das zeigt eine Untersuchung von Marina Lepp von der Universität Tartu und ihrem Kollegen Joosep Kaimre.
© (Quelle: EMGenie)

Sie haben die Leistungen von 231 Studenten untersucht, um die Auswirkungen von KI zu ermitteln.

Zu schneller KI-Zugriff

Die Probanden sind gefragt worden, wie häufig sie KI-Tools nutzen und zu welchen Zwecken. Die Daten haben die Forscher mithilfe deskriptiver Statistiken analysiert und ein Verfahren namens Rangkorrelationsanalyse nach Spearman genutzt, um die Zusammenhänge zwischen den Anteilen von Eigenarbeit und KI-Nutzung zu erfassen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Studenten KI-Unterstützung hauptsächlich zur Lösung von Programmieraufgaben nutzen, beispielsweise zur Fehlererkennung (Debugging) in Programmcodes und zum Verstehen von Beispielen. Dass Studenten, die KI häufiger nutzen als andere, schlechter abschneiden, erklären die Forscher damit, dass diese bei Verständnisschwierigkeiten und anderen Problemen nicht versuchten, aus eigener Kraft Lösungen zu finden, sondern einfach auf KI zurückgreifen.

Lernhilfe statt Abkürzung

Laut Lepp sollte die Rolle der KI im Lernprozess in erster Linie unterstützend sein. Studierende, die Anleitung benötigen sollten sicherstellen, dass sie KI-Tools als Lernhilfen und nicht als Abkürzungen nutzen, die die Entwicklung kritischer Fähigkeiten verlangsamen könnten. "KI muss das Lernen unterstützen, nicht ersetzen", merkt Lepp an.

Der Studie zufolge setzen viele Studierende KI auch kreativ ein - beispielsweise zur Übersetzung von Codes aus der Programmiersprache Python in Java, was wiederum das Erlernen einer neuen Sprache unterstützt. Die Arbeit liefert wertvolle Erkenntnisse nicht nur für Dozenten der Informatik, sondern auch für Fachleute im Bildungsbereich im weiteren Sinne und trägt dazu bei, Strategien für eine sinnvolle und effektive Integration von KI in den Unterricht zu entwickeln, heisst es. (pressetext.com)

Kommentare

Künstliche Intelligenz KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Gartner nennt die zehn wichtigsten Technologietrends für 2027
Das Analystenhaus Gartner hat die zehn bedeutendsten strategischen Technologietrends für 2027 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen spezialisierte KI-Modelle, die Kontrolle autonomer KI-Agenten und digitale Souveränität.
3 Minuten
Adobe integriert lizenzierte Musik von UMG und WMG in Premiere Mobile
Adobe erweitert Premiere Mobile um lizenzierte Musik: In Zusammenarbeit mit der Universal Music Group (UMG) und der Warner Music Group (WMG) stellt das Unternehmen Creatorn künftig eine Auswahl an Musikclips bekannter Künstler direkt in der App zur Verfügung.
2 Minuten
Video-Tipps
So faszinierende Videos drehen
Video ist das Leitmedium unserer Zeit. Allerdings ist die Produktion guter Inhalte gar nicht so simpel. Wir zeigen Ihnen einige effiziente, aber einfache Tricks, mit denen Sie Videos besser filmen und bearbeiten.
11 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Der Zenit für Gamer, Cosplayer und Fans von Star Wars
Fantasy Basel 2024: der grosse Rückblick
Sie war auch dieses Jahr die wichtigste Messe für Gamer, Cosplayer oder einfach für alle, die galaktische und fantastische Geschichten lieben. PCtipp hat die coolsten Bilder auf der Fantasy Basel 2024, der grössten Schweizer Comic Con, gesammelt.
3 Minuten
13. Mai 2024
Kritische Schwachstellen in PHP - Sicherheitsupdates sofort einspielen
Zwei kritische Schwachstellen in PHP können Angreifern ermöglichen, ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen. Sicherheitsupdates sind jetzt verfügbar. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, betroffene Systeme unverzüglich zu aktualisieren.
2 Minuten
21. Okt 2026
Sprachbarrieren überwinden
Alertswiss informiert, warnt und alarmiert neu auch in Leichter Sprache
Hunderttausenden Menschen in der Schweiz fällt das Lesen schwer. Informationen, Warnungen und Alarmmeldungen müssen aber auch für sie verständlich sein. Deshalb bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) Meldungen in der Alertswiss-App neu auch in Leichter Sprache an.
4 Minuten
21. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare