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Unkontrollierbare Schatten-KI durch private Tools

KI ist für viele US-Unternehmen ein potenzielles Sicherheitsproblem.
© (Quelle: Unsplash)

In einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens Cox Business unter 1'007 US-Arbeitnehmern der Jahrgänge 1981 bis 2010 gaben 60 Prozent an, im Job eher private Apps und andere Software zu nutzen als jene, die ihre Arbeitgeber ihnen zur Verfügung stellen.

 Der Grund: Sie sind mit ihren Tools besser vertraut als mit denen ihrer Firma und glauben, diese einfacher und schneller bedienen zu können. Dadurch entsteht laut Cox Business eine unkontrollierbare Schatten-IT.

Angst vor Job-Verlust

30 Prozent der Befragten äusserten, mit den KI-Richtlinien ihrer Unternehmen nicht vertraut sind zu sein oder dass ihre Firma keine festgelegten Richtlinien hat. Gleichzeitig fühlen sich fast 70 Prozent von der Menge an Tech-Tools überfordert, die ihnen im Job zur Verfügung stehen. Und nur 16 Prozent haben das Gefühl, Einfluss auf technische Entscheidungen am Arbeitsplatz haben. Die Beschäftigten haben ein zwiespältiges Verhältnis zu KI: Fast alle verwenden sie, gleichzeitig wollen 47 Prozent den Umfang der Nutzung nicht preisgeben, weil sie fürchten, GenKI könne sie dann rasch ersetzen. Sie nutzen diese oft zur Zusammenfassung von Besprechungsnotizen, für Brainstorming-Ideen oder zum Programmieren.

Wertvolle Erkenntnisse

"Die Ergebnisse unserer Umfrage liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Unternehmen besser auf die Erwartungen ihrer jüngeren Mitarbeiter eingehen können", so Jeff Breaux, Executive Vice President und Chief Commercial Officer bei Cox. "Dies ist eine enorme Chance für Unternehmen und ihre IT-Teams, ihre Strategien in Bezug auf Technologie-Investitionen, Rollouts und Richtlinien zu verbessern und sicherzustellen, dass sie den sich wandelnden Anforderungen einer Belegschaft gerecht werden." (pressetext.com)

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