Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Im Test: Sony LinkBuds Open und Fit

Die beiden neuen LinkBuds-Kopfhörer von Sony haben viele Gemeinsamkeiten, sind aber für ganz unterschiedliche Hörsituationen gedacht. Der «Open» eignet sich primär für unterwegs im Strassenverkehr, der geschlossene «Fit» für den ungestörten Soundgenuss.
© (Quelle: Sony)

Zwischen Sonys neuem LinkBuds Open und Fit gibt es einen grossen Unterschied. Der LinkBuds Open setzt auf eine offene Bauweise: Er hat ein Loch im Hörbereich und lässt so alle Umgebungsgeräusche durch. Der Vorteil: Beim Fahrradfahren oder Joggen im Strassenverkehr hört man seine Umgebung problemlos. Der Fit verwendet hingegen die klassische Bauweise mit Silikonaufsätzen, die den Gehörgang abdichten. Dadurch kann man sich vollkommen der Musik hingeben.

Links der offene LinkBuds Open, rechts der LinkBuds Fit

© Quelle: Sony

Ordentliche Ausstattung

Die beiden Kopfhörer kommen in einer sehr kompakten Verpackung. Mit dabei sind ein äusserst handliches Ladecase, eine Kurzanleitung und ein USB-C-Ladekabel. Zudem hat Sony beim Fit noch mehrere Silikonaufsätze dazu gepackt.

Die Ladeschale ist bei beiden Kopfhörern genau gleich

© Quelle: Sony

Die Installation hat Sony ausgezeichnet gelöst: Bluetooth am Smartphone aktivieren, Kopfhörer ins Ohr stecken, auf «Verbinden» klicken. Mehr braucht es nicht. Zudem empfiehlt es sich, die «Sound Connect»-App herunterzuladen; sie ermöglicht zahlreiche Einstellungen und Anpassungen. Enthalten sind etwa ein Equalizer oder Funktionen zum Anpassen der Tippsteuerung. Schade: Die App wirkt etwas altbacken und überladen. Hier könnte Sony das Design und die Menüführung gerne mal auffrischen.

Der LinkBuds Fit passte bei mir ausgezeichnet ins Ohr, Probleme hatte ich allerdings beim Anlegen des LinkBuds Open. Hier brauchte es ein paar Anläufe, bis der passte. Zudem sprang er gelegentlich aus meinem Ohr. Wer sich für den Open interessiert, sollte den unbedingt vorher Probetragen. Die Bedienung per Tippen an den Kopfhörern funktionierte zuverlässig, aber eine zusätzliche Gestensteuerung ist praktischer. So muss etwa für die Lautstärke fünfmal und mehr getippt werden, was nicht gerade effizient ist. Ein Wischen oder Halten ist einfacher.

Zahmer Sound

Bezüglich Sound klingt der LinkBuds Fit dank geschlossener Bauweise ganz klar besser. Beim Open fehlt das richtige Eintauchen in die Musik. Zudem ist es schwieriger, einen guten Sitz für den optimalen Klang zu finden. Ebenfalls wichtig: Der LinkBuds Open lässt den Sound nach aussen durch: Das heisst: Laute Musik wird von der Umgebung wahrgenommen.

Der LinkBuds Fit gefällt mir bezüglich Sound besser

© Quelle: Sony

Was mir bei beiden Kopfhörern auffiel: Der Sound ist sehr zahm; ihm fehlt es an Biss, Bass und Details. Die Kopfhörer klingen nicht schlecht, aber es mangelt am gewissen Etwas, das bei Gänsehautsongs auch Gänsehaut erzeugt, das Instrumente und Stimmen fantastisch klingen lässt. Ebenfalls schade: Die Geräuschunterdrückung beim LinkBuds Fit ist mehr Kosmetik als wirklich nützlich; sie schwächt die Umgebung nur sehr wenig ab. Das ist bei In-Ears allerdings weniger schlimm als bei Over- oder On-Ears, da erstere wegen ihrer Trageweise bereits sehr gut abdichten.

Fazit: Standardkost

Die LinkBuds von Sony würde ich als Standardkost bezeichnen. Die Kopfhörer funktionieren, wie sie sollen, und liefern einen ordentlichen Sound. Im mittlerweile stark gesättigten True-Wireless-Markt findet man zum selben Preis allerdings Besseres – sowohl bezüglich Sound als auch App und Bedienung.

Wertung

Sony LinkBuds Open

+ Einrichtung, kompakte Ladeschale - passen nicht ideal im Ohr, App überladen, Sound nur Mittelmass Details: offene Earbuds, Treiber (11 mm), Bluetooth 5.3, Multipoint, Codecs: AAC, SBC, 8 h Akkulaufzeit (mit Case zusätzliche 14 h), wasser- und staubdicht nach IPX4, USB-C, Gewicht: 5,1 g pro Kopfhörer Preis: ab Fr. 182.– Gesehen bei: galaxus.ch Note: 3 Sterne (genügend)

Wertung

Sony LinkBuds Fit

+ Bequem, Einrichtung, kompakte Ladeschale - App überladen, Sound nur Mittelmass Details: geschlossene Earbuds, Treiber (8,4 mm), Bluetooth 5.3, Multipoint, ANC, Codecs: AAC, SBC, LC3, LDAC, 5,5 h Akkulaufzeit (mit Case zusätzliche 15,5 h), wasser- und staubdicht nach IPX4, USB-C, Gewicht: 4,9 g pro Kopfhörer Preis: ab Fr. 175.– Gesehen bei: galaxus.ch Note: 3,5 Sterne (ordentlich)

Kommentare

Kopfhörer Musik
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

EDÖB und privatim
Leitfaden zur digitalen Überwachung in Pflegeeinrichtungen
Der Einsatz von Kameras, Infrarotsensoren oder Radaren zur Überwachung von betreuten Personen in Spitälern oder ähnlichen Einrichtungen gewinnt an Bedeutung. Der EDÖB und privatim veröffentlichen einen Leitfaden, um die datenschutzrechtlichen Herausforderungen aufzuzeigen und Einrichtungen zu sensibilisieren, die solche Überwachungslösungen einsetzen möchten.
3 Minuten
17. Sep 2026
Die besten PCtipp-Artikel aus der Kalenderwoche 37
In der Kalenderwoche 37 vom 7. bis 13. September 2026 standen die Artikel «yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen» und «iPhone Duo und weitere Hardware vorgestellt» oben in der Gunst unserer Leserschaft. 
2 Minuten
18. Sep 2026
Erste Singles schon da
Grand Theft Auto VI bekommt auch Musikalbum
Zusätzlich zum Spiel Grand Theft Auto VI wurde nun auch ein Musikalbum angekündigt. Die ersten sechs Songs daraus können schon angehört werden.
2 Minuten
18. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Testcenter
Ikea-Smart-Home im Test
PCtipp konnte die neue Symfonisk-Ständerlampe mit Sonos-Speaker, den smarten Hub Dirigera und den Luftreiniger Starkvind testen.
6 Minuten
6. Mär 2023
Testcenter
Telemedizingerät TytoHome im Test
Wenn Laien zuhause selber Fieber messen, Herz- und Lungentöne aufzeichnen, den Rachen filmen und dann diese Daten einer Ärztin übermitteln – kann das in guter Qualität geschehen? Das Testresultat lesen Sie hier beim PCtipp.
6 Minuten
24. Feb 2021
Formel-Eins-Rasierer
Mähroboter Navimow Segway X420E im PCtipp-Test
Das Auge rasiert mit: Navimows X420E sieht nicht nur schnittig aus, sondern arbeitet auch so. Der Hersteller empfiehlt den vollautomatischen Rasenpfleger mit Doppelklingensystem für wellige bis hochgradig unebene Flächen von maximal 84 Prozent Steigung und einer Abdeckung von bis zu 2000 Quadratmetern. Der PCtipp-Test zeigt, ob die Rechnung aufgeht.
6 Minuten
1. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare