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Lesedauer 3 Min.

Googles Fotoscanner-App im Test

Alte Papier-Bilder ins digitale Zeitalter hinüberretten, ist mit Googles Fotoscanner-App ein Kinderspiel. Auch die Qualität der Ergebnisse lassen sich sehen.

Alte Fotos ins Digitalzeitalter herüberretten: Das Versprechen von Google Fotoscanner

© Quelle: PCtipp.ch

Es gibt sie noch: analoge Fotos. Sie schlummern in Kisten auf dem Estrich, kleben in alten Fotoalben oder hängen gar gerahmt an der Wand. Dort vergilben und verstauben sie meist. Jedenfalls werden sie nicht frischer.

Alte Fotos ins Digitalzeitalter herüberretten: Das Versprechen von Google Fotoscanner

© Quelle: PCtipp.ch

Höchste Zeit also, zur Digitalisierung zu schreiten. Doch wer will schon gleich viel Geld für einen professionellen Scanner in die Hand nehmen oder einen der vielen Scan-Dienste in Anspruch nehmen, zumal dann, wenn die zu digitalisierende Bilderzahl sich in Grenzen hält.

Für den kurzen Scan zwischendurch kommt die App «Fotoscanner» von Google gerade recht. Mit dem kostenlosen Progrämmchen für iOS und Android lassen sich sehr einfach Papierbilder einscannen.

Von weissem Kreis zu weissem Kreis

Und so funktionierts: Nach dem Öffnen des Programms wird die Kamera des Smartphones aktiviert. Nun gilt es für den Anwender, das zu digitalisierende Bild im vorgegebenen Rahmen, der auf dem Display erscheint, zu positionieren und so den Scanprozess zu starten. Schon geht das helle LED-Licht neben dem Objektiv an, um die Szenerie ordentlich auszuleuchten. Dies führt unweigerlich zu Reflexionen auf der Vorlage, die aber von Googles Software ausgemerzt werden. Dies geschieht, indem man – wie dies die App vorgibt – das Smartphone nach und nach auf vier weisse Kreise hält, die auf dem Display angezeigt werden. Offensichtlich macht die App aus vier verschiedenen Winkeln eine Aufnahme und setzt diese so zusammen, dass keine Reflexionen mehr zu sehen sind.

Die weissen Kreise müssen mit dem Smartphone abgeklappert werden, dann kann Googles App einen Scan ohne Reflexionen erstellen

© Quelle: PCtipp.ch

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Qualität und Fazit

Hat man den vierten Kreis erreicht und lange genug die Smartphone-Kamera daraufgehalten, lässt die App noch eine Reihe von Algorithmen über die Aufnahmen laufen und präsentiert dem Anwender danach (nach gut einer Sekunde) den Scan. Und siehe da: Dieser weist keine Reflexionen auf und ist auch farblich ganz anschaulich.

Die Scan-Qualität reicht definitiv fürs Facebook-Sharen

© Quelle: PCtipp.ch

Speziell: Die App funktioniert auch dann, wenn Bilder gescannt werden, die sich in einem Bilderrahmen hinter Glas befinden. Zunächst waren hier beim Scanergebnis noch leichte Reflexionen zu sehen, doch nach einem Update von Google scheint auch dieser Punkt vom Tisch zu sein.

Anständige Qualität

Auch die Farben werden wie auf dem Original widergegeben

© Quelle: PCtipp.ch

Die Scans sind mit rund 2000 mal 1330 Pixel ausreichend gross, um beispielsweise auf dem PC-Bildschirm betrachtet zu werden. Zum Teilen auf sozialen Plattformen wie Facebook und Instagram reicht die Qualität allemal.

Wer die Bilder allerdings ernsthaft archivieren möchte, sollte diese mit einem professionellen Scanner einlesen (lassen). Auch dürfte es mühsam sein, ganze Fotoalben mit der Google-App einzuscannen. Für den Scan zwischendurch, ist aber Googles Fotoscanner durchaus gelungen und brauchbar.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Einfache Handhabung
  • gute Qualität der Scans
  • Bur für gelegentliche Scans geeignet

Details:  Fotoscanner-App für Android und iOS

Preis:  Kostenlos

Infos: 
google.com/photos/scan/

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