Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

USBDeview in der Praxis

Jedes jemals eingesteckte USB-Gerät hinterlässt im Windows-System bleibende Spuren. Das kostenlose Tool USBDeview zeigt die verwendeten Geräte an und erlaubt das Deinstallieren.

USBDeview listet alle USB-Geräte auf, die an diesem PC/Notebook bis jetzt angeschlossen worden sind

© Quelle: PCtipp.ch

Windows legt für jedes einmal angeschlossene USB-Gerät einen Eintrag in der Geräteverwaltung an; für komplexe Geräte mit mehreren Funktionen auch mehrere. So lässt sich nach einiger Betriebszeit eine durchaus üppige Geräteanzahl erreichen. Bei unerklärlichen USB-Problemen gehört das Entrümpeln dieser Liste zu den Standardtipps. Das geht per Geräte-Manager von Windows nicht wirklich gut.

Mit USBDeview (steht für «USB Devices View») können Sie sehen, welche USB-Geräte momentan an das System angeschlossen sind bzw. welche es in der Vergangenheit waren. Für jedes dieser USB-Geräte lassen sich umfangreiche Informationen anzeigen. Dazu gehören beispielsweise Laufwerksname, die Art des Geräts, die Seriennummer sowie das Datum, an dem das Gerät angeschlossen war oder entfernt wurde.

USBDeview listet alle USB-Geräte auf, die an diesem PC/Notebook bis jetzt angeschlossen worden sind

© Quelle: PCtipp.ch

USB-Geräte lassen sich mit dem Tool auch nachträglich deinstallieren oder auswerfen. Wer den Ist-Zustand dokumentieren möchte, kann die gesamte Geräteliste als HTML-Datei exportieren. Zudem kann man es per USBDeview so einrichten, dass beim Einstecken eines USB-Geräts eine Datei ausgeführt wird.

Über die Option Speed Test kann man angeschlossene USB-Laufwerke einem Geschwindigkeitstest unterziehen. Die Werte kann man auf Wunsch an die Datenbank von Nirsoft senden. Dort ist bereits eine beeindruckende Anzahl an USB-Speichermedien getestet, man kann also sofort sehen, ob der eigene USB-Stick dem Durchschnitt entspricht.

Installation: Eine Installation im eigentlichen Sinne ist nicht erforderlich. Surfen Sie zur Nirsoft-Webseite. Scrollen Sie fast ganz nach unten, bis Sie zu «Download USBDeview» gelangen. Der eine Link (ohne Zusatzangabe) ist die 32-Bit-Version, der zweite Link (mit «x64») ist die 64-Bit-Version.

Nach dem Download der rund 100 KB grossen Zip-Datei entpacken Sie diese in einen Ordner. Doppelklicken Sie die Datei USBDeview.exe, um sie auszuführen. Eine deutsche Sprachdatei ist als gesonderter Download verfügbar. Der Link zum Download einer Liste mit den USB-Geräte-IDs befindet sich auf der Herstellerseite. USBDeview gab es schon für Windows 2000 und läuft in der aktuellen Version unter allen Windows-Versionen, inklusive Windows 10.

Bedienung: Nach dem Start zeigt USBDeview die Liste der USB-Geräte an. Ist ein Gerät markiert, kann man im Kontextmenü die Eigenschaften (Properties) des Geräts anzeigen lassen, das Gerät auswerfen (Disconnect) oder deinstallieren (Uninstall). Mehrere Geräte lassen sich zusammen markieren und deinstallieren. Welche Spalten, wie in der Liste erscheinen sollen, lässt sich individuell festlegen. Mehrfachnennungen identischer Geräte sind durch das Anstecken an verschiedenen USB-Ports des Rechners bedingt. Dies gilt nicht für Massenspeicher. Die gesamte Liste lässt sich als HTML-Datei sichern.

Hier können Sie USBDeview herunterladen: Webseite des Herstellers.

(Update 15.2.2019: Anpassung an Windows 10)

Kommentare

Zubehör Datenverwaltung Hardware Internet Software Speicher Windows Windows 10 Internet & Sicherheit Software & Tools Windows & PC
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Samsung stellt seine neue Mittelklasse vor
Mit dem Galaxy A37 5G und dem Galaxy A57 5G bringt Samsung die nächste Generation seiner erfolgreichen Mittelklasse nach Deutschland. Die Smartphones bieten umfangreiche KI-Funktionen.
2 Minuten
27. Mär 2026
KI-Ausschreibung für 57 Mio. Franken von Bundeskanzlei
Die Bundeskanzlei lanciert eine Ausschreibung zur Beschaffung von IT-Dienstleistungen in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz (KI) für insgesamt 57 Millionen Franken. Die Ausschreibung wurde auf der Plattform für öffentliche Ausschreibungen Simap.ch veröffentlicht. 
2 Minuten
26. Mär 2026
KI-Training macht fahrerlose Autos sicherer
Alexandre Alahi von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt mit seinem Team Modelle für das Training autonomer Fahrzeuge, damit diese in jeder Stadt und in komplexen Umgebungen funktionieren und gleichzeitig mit unerwarteten und kritischen Situationen umgehen können.
3 Minuten
27. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Mail-Tipps
14 Tricks für Gmail
Googles Mail-Software Gmail kann viel mehr, als nur E-Mails anzuzeigen. Mit den richtigen Einstellungen wird Ihr Posteingang schneller, aufgeräumter – und verzeiht sogar peinliche Sende-Fehler. Unsere 14 Tricks machen Gmail auf dem PC noch effizienter.
8 Minuten
24. Mär 2026
Windows-Tipps
Fehlercodes verstehen
Die Fehlermeldungen von Windows verbergen sich oftmals hinter kryptischen Zahlencodes. Unser Artikel erklärt Ihnen die häufigsten Fehlermeldungen und zeigt auch gleich, wie man die Probleme beseitigt.
8 Minuten
23. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare