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Apple setzt mit iPad Pro und M5 Chip auf KI-Performance

Das neue iPad Pro kommt mit dem M5 Chip und liefert eine bis zu 3,5-mal schnellere KI-Leistung als der Vorgänger. Gleichzeitig bringen neue Wireless-Chips WLAN 7 und schnellere Mobilfunkverbindungen auf das Tablet.

Mit neuen Chips für mehr KI- und WLAN-Leistung: das neue iPad Pro

© (Quelle: Apple)

Apple hat das neue iPad Pro mit M5 Chip vorgestellt und damit die nächste Generation seiner Tablet-Flaggschiffe eingeläutet. Der neue Prozessor sorgt vor allem bei KI-Anwendungen für einen deutlichen Leistungssprung: Die Performance bei künstlicher Intelligenz soll gegenüber dem iPad Pro mit M4 um das 3,5-fache steigen, verglichen mit dem M1-Modell sogar um das 5,6-fache. Dabei setzt Apple erstmals auf eine GPU-Architektur mit Neural Acceleratoren in jedem einzelnen Grafikkern.

Die Cupertino-Zentrale positioniert das neue iPad Pro als Arbeitsgerät für anspruchsvolle professionelle Anwender. „Mit der Power der nächsten Generation von Apple Chips liefert das iPad Pro unser bisher fortschrittlichstes und vielseitigstes iPad Erlebnis", erklärt John Ternus, Senior Vice President of Hardware Engineering bei Apple. Das Gerät definiere neu, was mit einem iPad möglich sei.

Fokus auf drahtlose Konnektivität

Neben der gesteigerten Rechenleistung rückt Apple die Verbesserungen bei der drahtlosen Konnektivität in den Mittelpunkt. Mit dem neuen N1-Chip für drahtlose Netzwerke unterstützt das iPad Pro erstmals WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Die Cellular-Modelle erhalten zudem das von Apple entwickelte C1X-Modem, das bis zu 50 Prozent schnellere mobile Datenverbindungen ermöglicht und dabei 30 Prozent weniger Energie verbraucht als der Vorgänger.

Für Business-Anwender dürfte besonders die verbesserte Performance bei 5-GHz-Netzwerken relevant sein. Features wie der persönliche Hotspot und AirDrop sollen von höherer Zuverlässigkeit und besserer Gesamtleistung profitieren. Die eSIM-Unterstützung ermöglicht es Geschäftsreisenden und mobilen Arbeitskräften, flexibel zwischen verschiedenen Mobilfunkverträgen zu wechseln.

Die technischen Verbesserungen würden sich besonders eindrucksvoll bei professionellen Anwendungen zeigen: 3D-Rendering mit Raytracing liefe auf dem neuen Modell bis zu 1,5-mal schneller als auf dem iPad Pro mit M4. Bei der Videotranskodierung in Final Cut Pro erreiche das neue iPad eine um 20 Prozent höhere Geschwindigkeit. Besonders beeindruckend soll der Leistungssprung bei KI-gestützten Aufgaben ausfallen: Die Bildgenerierung in Draw Things liefe doppelt so schnell, das KI-basierte Video-Upscaling in DaVinci Resolve sogar 2,3-mal schneller als auf dem Vorgängermodell.

Mehr Arbeitsspeicher in der Basis-Konfiguration

Apple hat auch bei der Speicherausstattung nachgebessert. Die Einstiegsmodelle mit 256 GB und 512 GB Speicher verfügen nun standardmässig über 12 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher – das sind 50 Prozent mehr als bisher. Die Speicherbandbreite steigt auf über 150 GB/s, was fast 30 Prozent mehr gegenüber der vorherigen Generation entspricht. Lese- und Schreibgeschwindigkeiten des internen Speichers haben sich verdoppelt.

Diese Verbesserungen kommen besonders dem neuen Fenstersystem von iPadOS 26 zugute, das flexibleres Multitasking ermöglicht. Nutzer können künftig in mehr Apps gleichzeitig arbeiten und auch komplexe Workflows effizienter abwickeln. Die neue Menüleiste lässt sich mit einem Wischen vom oberen Displayrand aufrufen und biete schnellen Zugriff auf alle App-Befehle.

Das Display bleibt mit der Tandem-OLED-Technologie auf dem Stand der Vorgängergeneration. Das Ultra Retina XDR Display erreicht 1.000 Nits Helligkeit bei SDR- und HDR-Inhalten sowie 1.600 Nits Spitzenhelligkeit für HDR. Neu ist die Unterstützung externer Displays mit bis zu 120 Hz und Adaptive Sync für Gaming-Anwendungen mit minimaler Latenz. Für professionelle Anwender bietet Apple optional ein Nanotexturglas zur Reduzierung von Blendeffekten an.

Auch für Unternehmen interessant

Für ITK-Fachhändler und Systemhäuser eröffnet das neue iPad Pro interessante Geschäftsmöglichkeiten. Die deutlich gesteigerte Performance bei KI-Anwendungen dürfte vor allem bei Unternehmenskunden auf Interesse stossen, die verstärkt auf maschinelles Lernen und KI-gestützte Prozesse setzen. Die verbesserte Mobilfunk- und WLAN-Konnektivität macht das Gerät zur attraktiven Alternative für mobile Arbeitsplätze.

Mit Preisen ab 949 Franken für das 11-Zoll-Modell und 1249 Franken für die 13-Zoll-Variante bleibt Apple im Premium-Segment positioniert. Die Cellular-Modelle kosten jeweils 200 Franken Aufpreis. Für den Bildungsbereich gibt es moderate Rabatte von etwa 100 Franken pro Gerät. Das Magic Keyboard schlägt mit 299 Franken (11 Zoll) und (13 Zoll) zu Buche, der Apple Pencil Pro kostet 120 Franken.

Die Auslieferung soll am 22. Oktober beginnen. Damit positioniert sich Apple rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft. Angesichts der traditionell hohen Nachfrage nach neuen Apple-Produkten sollten Händler ihre Lagerbestände frühzeitig planen.

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