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Lesedauer 2 Min.

Cookie-Banner nerven immer mehr Web-User

Zwei Drittel der Nutzer wollen sich laut neuer BITKOM-Studie damit überhaupt nicht beschäftigen.
© (Quelle: Joshua Bedford/Unsplash)

Gut drei von vier Internetnutzer in Deutschland sind von Cookie-Bannern und Tracking-Einstellungen zunehmend genervt. Zwei Drittel sagen laut einer neuen Erhebung des Digitalverbands BITKOM sogar, sie möchten sich damit nicht beschäftigen.

Vorgaben nicht gewünscht

Laut der Umfrage nutzt zugleich rund die Hälfte manche Angebote nicht, weil sie zu viele Cookies verwenden, 58 Prozent löschen regelmässig die Cookies in ihrem Browser. Einem Drittel sind die Cookie- beziehungsweise Tracking-Einstellungen wichtig, allerdings erklärt ebenfalls rund ein Drittel, die Einstellungen nicht zu verstehen.

"Die gesetzlichen Vorgaben zwingen die Anbieter zu Hinweisen und Einstellmöglichkeiten, die offenbar so von der Mehrheit der Nutzer gar nicht gewünscht sind. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sollten gemeinsam Lösungen entwickeln, damit die Menschen Webseiten schnell, einfach und komfortabel nach ihren Wünschen nutzen können", so Susanne Dehmel, Mitglied der BITKOM-Geschäftsleitung.

Nur ein Fünftel lehnt alles ab

Aktuell stimmen 24 Prozent der User allen Cookie- beziehungsweise Tracking-Vorgaben zu, weil sie keine Lust haben, sich damit zu beschäftigen. 21 Prozent stimmen grundsätzlich allen zu, weil sie die dadurch verfügbaren Funktionen nutzen möchten. Ein Fünftel lehnt alles ab. Und ein Drittel wählt gezielt aus, welche Cookies beziehungsweise welches Tracking sie gestatten.

Unter diesen Personen werden dabei vor allem sogenannte Funktionalitäts-Cookies zugelassen, die bestimmte Dienste des Online-Angebots ermöglichen, wie etwa Spracheinstellungen: Diesen stimmen 70 Prozent zu. 47 Prozent erlauben Cookies zur technischen Verbesserung des Produkts und zehn Prozent gestatten ausdrücklich Werbe-Cookies, damit personalisierte Werbung angezeigt werden kann. (pressetext.com)

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