Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Electra öffnet App für 800'000 Ladepunkte in ganz Europa

Eine Ladekarte für zahlreiche Netze: Über die eMSP-Funktion erhalten Nutzer in der Schweiz Zugang zu über 15'000 Ladepunkten - mit einer Electra-Ladekarte, Autocharge an Electra-Stationen und einem reibungslosen Start ohne App-Wechsel.
© Electra

Electra, europäischer Schnelllade-Pionier und Marktführer von Schnellladestationen in Frankreich und Belgien, erweitert sein Angebot deutlich: Ab dem 29. Juni wird Electra zum eMobility Service Provider (eMSP). Nutzer erhalten damit über die Electra-App Zugang zu rund 800'000 Ladepunkten in Europa über zahlreiche grosse öffentliche Ladenetze hinweg. In der Schweiz sind es über 15'000 Ladepunkte.

Damit entwickelt sich die App von einem Tool für das Laden an Electra-Stationen zu einer europaweiten Plattform für elektrische Mobilität. Fahrer können Ladepunkte finden, vergleichen, ansteuern und den Ladevorgang starten, unabhängig davon, ob sie an einer Electra-Station oder an einem anderen öffentlichen Ladepunkt laden.

«Elektromobilität darf nicht daran scheitern, dass Fahrer zwischen Apps, Ladekarten und Tarifmodellen wechseln müssen«, sagt Alessandro Inderbitzin, General Manager Schweiz, Deutschland und Österreich. «Mit dem Schritt zum eMSP machen wir das Laden schweiz- und europaweit deutlich einfacher: eine App, eine Ladekarte, keine Aufschläge beim Ladepreis. Genau diese Einfachheit braucht der Markt.»

Transparente Preise ohne versteckte Gebühren

Mit dem eMSP-Launch setzt Electra beim Thema Preisgestaltung auf Klarheit. Nutzer sehen den jeweiligen Preis vor dem Start des Ladevorgangs in der App, und dieser bleibt für die gesamte Dauer gültig. Für Ladevorgänge in anderen Netzen erhebt Electra keine versteckten oder zusätzlichen Gebühren - es kommt kein Aufschlag auf den Ladepreis dazu. So bleibt nachvollziehbar, was der Ladevorgang kostet, unabhängig davon, in welchem Netzwerk geladen wird.

Gerade in der Schweiz ist Preistransparenz ein zentraler Faktor für das Vertrauen in öffentliche Ladeinfrastruktur. Electra hatte bereits in den vergangenen Monaten mit klaren App-Tarifen, Abo-Modellen und sichtbaren Preisinformationen an den Stationen auf mehr Übersichtlichkeit gesetzt. Der europaweite eMSP-Launch führt diesen Ansatz nun über das eigene Netz hinaus weiter.

Eine Ladekarte für Europa, Autocharge an Electra-Stationen

Nach der Auswahl des passenden Ladepunkts soll auch der Start vor Ort möglichst reibungslos funktionieren. Nutzer können den Ladevorgang künftig je nach Station direkt in der Electra-App oder mit der Electra-Ladekarte freischalten, ohne zusätzliche App-Wechsel oder neue Nutzerkonten bei einzelnen Betreibern.

Im eigenen Electra-Netz ist der Zugang noch einen Schritt einfacher: Über Autocharge startet der Ladevorgang automatisch, sobald das Fahrzeug an die Säule angeschlossen wird. Nach einmaliger Aktivierung in der App erkennt die Station das Fahrzeug und startet den Ladevorgang ohne zusätzliche Schritte. In der Schweiz baut Electra sein eigenes Netz bis Ende Jahr auf über 45 Standorte aus und ist bereits heute der grösste Schnellladeanbieter in den Städten Zürich und Bern.

Die App wird zum intelligenten Co-Piloten

Die Electra-App ist nicht länger nur ein Tool, um einen Ladevorgang zu starten, sie wird zur Plattform: zum intelligenten Co-Piloten für jede elektrische Fahrt. Im Zentrum steht ein Algorithmus, der verfügbare Ladepunkte nicht nur auf einer Karte anzeigt, sondern sie aktiv bewertet. Dafür analysiert die App Ladeleistung, Verfügbarkeit, technische Zuverlässigkeit, Standort und Preis in Echtzeit. Das Ergebnis ist keine Liste, sondern eine konkrete Antwort: der passende Ladepunkt, nicht einfach der nächstgelegene. Diese Funktion ist in dieser Form einzigartig - kein anderer eMSP oder Ladenetzbetreiber bietet sie aktuell an.

Der Ansatz ist besonders relevant auf längeren Strecken, bei hoher Auslastung oder in Städten mit vielen Ladeoptionen. Wenn ein Ladepunkt belegt ist oder eine bessere Alternative in der Nähe verfügbar ist, schlägt die App direkt eine passende Station vor. Fahrer können eigene Kriterien festlegen, etwa Preis, Entfernung oder Ladeleistung, und der Algorithmus passt sich an. Der Routenplaner integriert Ladestopps direkt in die Fahrtplanung, für den Alltag ebenso wie für Urlaubs- und Geschäftsreisen.

Möglich wird dies durch Technologie, die Electra vollständig im eigenen Haus entwickelt: vom Empfehlungsalgorithmus über das dynamische Lastmanagement bis zur eMSP-Plattform. Jede Komponente wird intern konzipiert, im Live-Netz getestet und europaweit ausgerollt.

«Die beste Ladesäule ist nicht immer die nächste«, so Inderbitzin. «Entscheidend ist, ob sie verfügbar, schnell, zuverlässig ist und der Preis stimmt. Genau diese Entscheidung wollen wir den Nutzern abnehmen.»

Kommentare

E-Mobilität Apps Smartphone & Apps Nachhaltigkeit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

ETH: Acht Professorinnen und Professoren ernannt  
Der ETH-Rat hat auf Antrag von ETH-Präsident Joël Mesot in seiner Sitzung am 23. und 24. September 2026 drei Professorinnen und fünf Professoren berufen.
5 Minuten
30. Sep 2026
An KI führt im Elektronikhandel kein Weg mehr vorbei
Eine Studie von GFU und Oliver Wyman beschäftigt sich Zukunftsfragen des Elektronikhandels. Dabei wird deutlich, dass Künstliche Intelligenz beim Kaufprozess von Geräten bei den Verbrauchern schon heute eine grosse Rolle spielt.
4 Minuten
29. Sep 2026
Schutz vor unerwünschten Anrufen
Sunrise markiert, anonymisiert oder blockiert mehr als 46 Millionen Anrufe in acht Monaten
Sunrise schützt Kunden mit gezielten, laufend weiterentwickelten technischen Massnahmen vor Spam-, Spoofing- und anderen unerwünschten Anrufen.
3 Minuten
29. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Der Zenit für Gamer, Cosplayer und Fans von Star Wars
Fantasy Basel 2024: der grosse Rückblick
Sie war auch dieses Jahr die wichtigste Messe für Gamer, Cosplayer oder einfach für alle, die galaktische und fantastische Geschichten lieben. PCtipp hat die coolsten Bilder auf der Fantasy Basel 2024, der grössten Schweizer Comic Con, gesammelt.
3 Minuten
13. Mai 2024
Internet-Tipps
Schneller surfen - so klappt es!
Es ist frustrierend, wenn Webseiten nur langsam laden, Bilder erst mit einiger Verzögerung erscheinen, Streams ruckeln und Downloads ewig dauern. Der PCtipp erklärt, wie Sie Ihre Internetgeschwindigkeit richtig messen und gibt Tipps zur Abhilfe.
8 Minuten
16. Sep 2026
Gefälschte Migros-Umfrage lockt mit kostenloser Lebensmittelbox
Eine gefälschte Migros-Umfrage verspricht als Belohnung eine kostenlose Lebensmittelbox. Wer die Umfrage ausfüllt und das vermeintliche Geschenk anfordert, wird auf eine betrügerische Bestellseite weitergeleitet.
3 Minuten
23. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare