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Kryptoplattform E-Note stillgelegt

Die der Geldwäsche verdächtigte Kryptoplattform E-Note ist zerschlagen worden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Betreiber, ein 39-jähriger Russe, der Millionenbeträge von Cyber-Kriminellen verwaltet haben soll.
© (Quelle: WorldSpectrum/Pixabay)

Das Geld stammt dem Vernehmen nach aus illegalen Aktivitäten wie Ransomware-Attacken, wie die US-Staatsanwaltschaft mitteilt.

20 Jahre Haft drohen

Die Kryptowährungsbörse existiert bereits seit 2010. Schon in diesem Jahr soll der Russe seine Dienste in Bezug auf Geldwäsche den Hackern angeboten haben, heisst es in einer offiziellen MItteilung der Behörde. Das Ausmass und der Umfang der Aktivitäten ist beträchtlich. So hat das FBI seit 2017 Transaktionen über rund 70 Mio. Dollar festgestellt.

Dem Beschuldigten droht eine Haftstrafe von 20 Jahren. Neben der Cyber-Taskforce des FBI und der Polizei des US-Bundesstaates Michigan sollen auch das deutsche Bundeskriminalamt sowie das finnische National Bureau of Investigation an den Ermittlungen beteiligt gewesen sein. Die Hosting-Server sowie damit verbundene Domains sollen beschlagnahmt worden sein.

Aus für cryptomixer.io

Erst Anfang Dezember haben das deutsche Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main in Kooperation mit der Kantonsstaatsanwaltschaft Zürich sowie Europol die Server-Infrastruktur des Bitcoin-Mixers cryptomixer.io beschlagnahmt und die Plattform abgeschaltet. Im Zuge dessen haben die Behörden Kryptowährungen im Wert von umgerechnet rund 25 Mio. Euro konfisziert, wie pressetext berichtete. (pressetext.com)

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