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Lesedauer 2 Min.

Schweizweite Panne bei den Geräten zur Sirenenfernsteuerung

Eine Panne bei der Kommunikation mit den Sirenenfernsteuerungsgeräten hat dazu geführt, dass die rund 5’000 stationären Sirenen in der Schweiz nicht mehr aus den Einsatzzentralen der Kantonspolizeien ausgelöst werden können.
Sirene vom Typ Tyfon, im Hintergrund die Berner Altstadt mit Bundeshaus, Aufnahme aus den 1980er-Jahren.

Sirene vom Typ Tyfon, im Hintergrund die Berner Altstadt mit Bundeshaus, Aufnahme aus den 1980er-Jahren. Eine entsprechende Sirene findet sich seit 2019 in der Sammlung des Museums für Kommunikation.

© blog.nationalmuseum.ch

Die Alarmierung der Bevölkerung ist jedoch weiterhin gewährleistet – die Sirenen können durch die zuständigen Behörden vor Ort ausgelöst werden. Die Alertswiss-App und -Website, verbreitungspflichtige Radiomeldungen sowie die rund 2’200 mobilen Sirenen stehen für die Information, Warnung und Alarmierung der Bevölkerung weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Störung trat bei einzelnen Fernsteuergeräten ab Freitagnachmittag auf. Seit der Nacht vom Sonntag auf Montag betraf die Störung alle Fernsteuerungen. Die Geräte können sich nicht mehr mit den zentralen Systemkomponenten verbinden. Das BABS steht in engem Austausch mit den betroffenen Lieferanten und arbeitet an einer raschen Wiederherstellung der Verbindungen. Bis in der Nacht vom Montag auf Dienstag um 24:00 Uhr wird die Kommunikation zu den Sirenenfernsteuerungsgeräten schrittweise wieder hergestellt, womit die Sirenen im Bedarfsfall wieder aus den Einsatzzentralen ausgelöst werden können.

Zur Ursache der Störung können noch keine Angaben gemacht werden. Die Kantone als primäre Nutzer der Sirenen wurden seit Samstag kontinuierlich über die Störung informiert.

Siehe auch: Das Schaf vom Sirenentest ist Geschichte. Jetzt warnt eine stilisierte Sirene. 

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