Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Viele Smart-TVs spionieren ihre Nutzer aus

Internetfähige Smart-TVs senden unbemerkt Daten über die Sehgewohnheiten ihrer Nutzer an die Server der Hersteller. Die Sehgewohnheiten werden für präzise Profile und damit für personifizierte Werbung genutzt.
© (Quelle: shutterstock.com/Oleksiy Mark)

Dies ermöglicht es Unternehmen, detaillierte Profile der Verbrauchergewohnheiten zu erstellen und personifizierte Werbung zu betreiben, wie ein Team der Universidad Carlos III de Madrid (UC3M) in Zusammenarbeit mit dem University College London und der University of California ermittelt hat.

Übertragung alle 15 Sekunden

Laut der Untersuchung erfasst die Technologie Screenshots oder Audioaufnahmen, um die auf dem Bildschirm angezeigten Inhalte mithilfe der soegannten "Automatic Content Recognition" zu identifizieren. Diese Daten werden regelmässig an bestimmte Server gesendet, selbst wenn der Fernseher lediglich als externer Bildschirm verwendet wird oder an einen Laptop angeschlossen ist. Samsung-Fernseher senden diese Informationen jede Minute, LG-Geräte sogar alle 15 Sekunden.

"Die automatische Inhaltserkennung funktioniert wie eine Art visuelles Shazam, das anhand von Screenshots oder Audioaufnahmen ein Zuschauerprofil auf der Grundlage der Nutzungsgewohnheiten erstellt. Diese Technologie ermöglicht es den Plattformen der Hersteller, Nutzerprofile zu erstellen, ähnlich wie im Internet. In jedem Fall wirft diese Nachverfolgung, unabhängig von der Nutzungsart, ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auf", so UC3M-Forscherin Patricia Callejo.

Insider blockieren Übertragung

Nutzer können die Übertragung der Daten zwar blockieren, doch in der Standardeinstellung sei diese Funktion aktiviert, so die Telekommunikations-Expertin. "Das Problem ist, dass nicht alle Benutzer sich dessen bewusst sind. Zudem wissen viele nicht, wie sie die Einstellungen ändern können, sodass die Geräte standardmässig als Tracking-Mechanismen für ihre Aktivitäten fungieren", sagt Callejo. Hersteller und Regulierungsbehörden müssten dringend aktiv werden, um das zu ändern.

Erleben Sie atemberaubende Bildqualität und lebendige Farben mit dem 42-Zoll-OLED-Fernseher LG OLED42C48. Mit einer beeindruckenden Ultra HD 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln bietet dieser Fernseher hellere, brillantere Bilder und ein perfektes Schwarz, das Ihre Lieblingsfilme und -serien zum Leben erweckt. (pressetext.com)

Kommentare

Sicherheit Fernseher Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Honor: Neue Oberklasse mit zwei Modellen der 600-Serie
Die neuen Honor-Smartphones 600 und 600 Pro sollen in der Oberklasse mit schnellen Snapdragon-Prozessoren und umfangreichen KI-Funktionen der Kameras punkten.
3 Minuten
6. Mai 2026
ggs netz übernimmt sämtliche Kommunikationsnetze der GIB-Solutions
Die ggs netz ag übernahm per 1. Mai 2026 sämtliche Kommunikations-netze der GIB-Solutions AG. Mit der Transaktion kommen rund 10’000 Digitalanschlüsse hinzu. Die übernommenen Netze werden künftig über die neu gegründete Tochtergesell-schaft ggs plus ag betrieben.
3 Minuten
Stromverbrauch und Effizienzpotenziale von Rechenzentren in der Schweiz
2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. 
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Publireportage
Ist öffentliches WLAN sicher? Das solltest du wissen
Öffentliche WLAN-Netze sind überall: in Flughäfen, Hotels, Bibliotheken, Einkaufszentren und vielen anderen Orten. Sich schnell und kostenlos mit dem Internet zu verbinden, war noch nie so einfach. Doch so praktisch diese Netzwerke auch sind – für Cyberkriminelle sind sie ein echtes Einfallstor.
3 Minuten
Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
3 Minuten
21. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare