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Social Shopping löst den E-Commerce ab

Gen Z und Millennials prägen Trend. Jeder Vierte hat laut Horizon Media den Schwenk bereits vollzogen.
© (Quelle: pexels-polina-tankilevitch)

Das Einkaufsverhalten der Gen Z und der Millennials, Waren über das Social Web sowie über Live- und virtuelle Einkaufs-, Gaming- und automatisierte Reality-Plattformen zu ordern, überholt bald den klassischen E-Commerce. Das vermuten Marktforscher von Horizon Media und Marketing-Experten von Night Market.

Regelmässigkeit trumpft

Jeder Vierte kauft heute bereits Angebote aus den sozialen Medien. 80 Prozent davon langen zweimal pro Monat auf diesem Weg zu, 73 Prozent erwarten, dass sie im nächsten Jahr wenigstens einmal pro Jahr Social Shopping betreiben. Auch diejenigen, die sich von dieser Praxis noch fernhalten, stehen ihr aufgeschlossen gegenüber. 61 bis 75 Prozent wollen es gern versuchen, wobei die Jüngeren mehr Interesse zeigen.

Das Marketing sollte diese Plattformen verstärkt nutzen, um mit Kunden in Kontakt zu treten und zusätzliche Einnahmen zu generieren, meinen die Horizon-Experten. Mehr als die Hälfte der über diese Plattformen gekauften Produkte sind Markenartikel. Bekleidung, Schönheitspflege, Elektronik und Körperpflege machen mehr als 40 Prozent aus, heisst es in der Studie "The Rise of Social Shopping".

Ein gigantischer Markt

Die Marktchancen sind gross: Der Umsatz im Bereich Social Commerce wird bis 2030 laut Statista weltweit voraussichtlich 6,2 Bio. Dollar erreichen. Instagram, Facebook, YouTube und Tik Tok hätten das Einkaufen bereits in ihr Nutzererlebnis integriert, und immer mehr Unternehmen würden auf den Zug aufspringen. Eine noch stärkere Nutzung verhindere die Angst vor Betrug. Marketing-Fachleute müssten deshalb in die Sicherheit ihrer Marken investieren und diese bewerben.

"Wir erleben eine der radikalsten Verhaltensänderungen seit der Einführung des E-Commerce. Social Shopping verspricht ein dynamisches, personalisiertes Erlebnis, das den Marketing-Funnel verkürzen und die Grenzen zwischen Online- und Offline-Einzelhandel verwischen kann.Unternehmen, die jetzt einsteigen, werden in einer hervorragenden Position sein, um zu wachsen, wenn die Akzeptanz zunimmt", sagt George Musli, Chief Business Officer bei Night Market. (pressetext.com)

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