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Lesedauer 2 Min.

Spotify erlaubt Playlists von anderen Diensten

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify passt sich mit dem Einbinden externer Wiedergabelisten den neuen Nutzergewohnheiten seiner User an und bietet damit Features wie die Konkurrenz.
© (Quelle: Spotify)

Damit scheint die jahrelange Blockadepolitik des Managements in Bezug auf das Einbinden von Playlists des Mitbewerbs passé.

Einfaches Importieren

Um Wiedergabelisten aus anderen Musik-Streaming-Abos einzubinden, nutzt Spotify den darauf spezialisierten Anbieter TuneMyMusic. Ab sofort können Spotify-Kunden damit ohne grossen Aufwand Wiedergabelisten aus Amazon Music, Apple Music, Deezer, YouTube Music, Tidal, Napster, Soundcloud und vielen weiteren Diensten importieren.

Wer solche Services in Anspruch nehmen will, muss die Zugangsdaten der jeweiligen Abos eingeben. Nur so können diese Dienste auf die Playlists zugreifen. Spotify informiert seine Kunden aktuell in der App über das neue Import-Feature. Spotify ist spät dran. Rivale Deezer bietet das Importieren von externen Playlists über TuneMyMusic bereits seit vier Jahren an. Und auch YouTube Music hat eine entsprechende Funktion seit Anfang des Jahres integriert.

Musikvideos hinzugefügt

Spotify hat auch angekündigt, Musikvideos online zu stellen. Das Unternehmen folgt damit dem Trend, wie er schon bei gefilmten Podcasts in Erscheinung getreten ist. Eigenen Angaben nach sind entsprechende Musikvideos schon für Tester in mehreren Ländern verfügbar gewesen. Nutzer sollen vom Audio- in den Videomodus wechseln können und umgekehrt. (pressetext.com)

Siehe auch: Musik-Streaming: der grosse Vergleich, Audioformate im Check und KI macht die Musik

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