Apple-Ecke
macOS 27 und das grosse Aufräumen
Doch das ist noch nicht alles: Im Jahr darauf wird mit macOS 28 die letzte Brücke zu veralteten Intel-Anwendungen abgerissen, weil der Emulator Rosetta 2 dann nicht mehr zum System gehören wird.
macOS 27 und die Intel-Macs
Im November 2020 schrieb Apple mit dem Wechsel zu den eigenen M-Chips ein Stück Computergeschichte. Heute, fast sechs Jahre später, wird mit der Intel-Vergangenheit abgeschlossen: macOS 27 bleibt den M-SoCs vorbehalten, also den Rechnern mit M1-Chip und neuer. Innerhalb dieser Gruppe gibt es keine Einschränkungen. Auch das älteste MacBook Air von 2020 bleibt kompatibel. Selbiges gilt für das neue MacBook Neo, auch wenn in seinem Inneren der Apple A18 Pro arbeitet, der mit dem iPhone 16 Pro eingeführt wurde. Doch obwohl die Intel-Macs aus dem Rennen sind, darf davon ausgegangen werden, dass macOS 25 noch mindestens zwei Jahre lang Sicherheitsupdates erhält.
Rosetta 2
Bei Rosetta 2 handelt es sich um Apples Emulator, mit dem reine Intel-Anwendungen auf M-Chips laufen können. Auch damit ist bald Schluss, denn mit macOS 28 wird Rosetta in Rente geschickt. Darauf weist das System bereits unter macOS 26 hin, wenn eine reine Intel-Anwendung gestartet wird, Bild 1.
Bild 1: Apple selbst warnt bereits unter macOS 26 davor, dass die Zeit für diese Intel-Anwendung langsam abläuft
PCtippSoftware prüfen
Ohne Rosetta sind sämtliche Anwendungen aus dem Rennen, die nicht an die M-SoC angepasst wurden. Das dürften unterdessen die wenigsten sein. Trotzdem schafft ein Blick auf die eigene Software-Sammlung Klarheit.
Rufen Sie am Mac die Systemeinstellung Allgemein auf und öffnen Sie den Bereich Info. Klicken Sie auf die Schaltfläche Speichereinstellungen und danach auf das «i» neben Apps. Jetzt sehen Sie alle installierten Programme und auf welcher Plattform sie laufen. Universal ist gut und Apple Chips sowieso. Doch der Eintrag Intel bedeutet, dass diese Anwendung unter macOS 28 in dieser Form nicht mehr laufen wird, Bild 2.
Tipp: Selbst wenn eine Anwendung mit Intel gebrandmarkt ist, muss das nicht das Ende bedeuten. Einige Hersteller bieten ihre Programme für Intel- und für M-Chips als separate Downloads an. Wenn irgendwann früher die Intel-Version installiert wurde, ist es dabei geblieben, weil immer nur diese Version aktualisiert wurde. Es lohnt sich auf jeden Fall, auf der Seite des Herstellers nachzusehen, ob unterdessen auch eine Version für M-SoCs angeboten wird.
Bild 2: Oft gibt es für reine Intel-Anwendungen unterdessen eine Alternative auf der Seite des Herstellers
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