Pressemitteilung
Backups testen: Schweizer KMU-Studie zeigt Lücken bei der Kontrolle
Ein Backup ist schnell eingerichtet. Ob sich die Daten nach einem Defekt oder Cyberangriff tatsächlich wiederherstellen lassen, zeigt sich oft erst im Ernstfall. Eine Schweizer Studie beleuchtet die Lücke zwischen Sicherung und Wiederherstellung.
Schweizer KMU: Backups sind verbreitet, Wiederherstellungstests selten
Für die im Oktober veröffentlichte Studie «KMU Cybersicherheit 2026» wurden 507 Geschäftsleitende von Schweizer Unternehmen mit 1 bis 49 Mitarbeitenden befragt. Neun von zehn KMU erstellen Backups. Nur 25 Prozent testen regelmässig, ob sich die Daten im Ernstfall wiederherstellen lassen. Die Studie wurde von der Mobiliar gemeinsam mit digitalswitzerland, HES-SO Valais-Wallis, der HWZ und der SATW sowie mit Unterstützung des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) durchgeführt. Weitere Ergebnisse liefert die Studienwebsite.
Die Zahlen bedeuten nicht, dass alle ungetesteten Sicherungen fehlerhaft sind. Sie weisen aber auf ein vermeidbares Risiko hin: Ohne Probe lässt sich schwer beurteilen, ob wichtige Daten im Notfall verfügbar sind. Das gilt nicht nur für KMU, sondern auch für private Windows-PCs, auf denen Fotos, Dokumente oder Projektdateien liegen.
Windows 11: Warum eine Sicherung allein nicht genügt
Bei einer Datensicherung kommt es auf drei Fragen an: Wurden die richtigen Daten erfasst? Ist die Kopie getrennt vom PC geschützt? Und funktioniert die Wiederherstellung? Ein Backup auf einer dauerhaft angeschlossenen USB-Festplatte kann etwa bei einem Ransomware-Angriff ebenfalls betroffen sein.
Das BACS empfiehlt daher die 3-2-1-Regel: drei Kopien der Daten einschliesslich Original auf zwei verschiedenen Speichermedien, davon eine an einem anderen Ort. Externe Backup-Laufwerke sollten nach der Sicherung getrennt und die Wiederherstellung einzelner Dateien regelmässig getestet werden. Die Empfehlungen des BACS beschreiben die wichtigsten Schritte.
Backup prüfen: Drei Schritte für Windows-Nutzer
1. Sicherungsumfang kontrollieren. Prüfen, ob wichtige Ordner, Bilder und Arbeitsdokumente erfasst sind. Wer nach einem grösseren Systemfehler nicht alles neu einrichten möchte, sollte zusätzlich die Sicherung des Windows-Systems und seiner Partitionen berücksichtigen.
2. Backup auf ein separates Laufwerk schreiben. Vor dem Start genügend freien Platz und das richtige Ziellaufwerk prüfen. Nach Abschluss das externe Medium sicher trennen und geschützt aufbewahren. Eine zusätzliche Kopie an einem anderen Ort verringert das Risiko eines gleichzeitigen Verlusts.
Mit 4DDiG Windows Backup lassen sich die zu sichernden Partitionen und der Speicherort für das Backup auswählen.
Tenorshare3. Wiederherstellung ausprobieren. Einzelne Dateien testweise an einen anderen Speicherort zurückholen und öffnen. Eine vollständige Systemwiederherstellung sollte nur geplant und mit geeigneter Vorbereitung erfolgen, da Daten am Zielort überschrieben werden können. Welche Möglichkeiten Windows bietet, erklärt der Ratgeber Windows aus einem Backup wiederherstellen.
System und Partitionen mit 4DDiG Windows Backup sichern
Für Windows 11 bietet die Softwaremarke 4DDiG mit 4DDiG Windows Backup ein Werkzeug für Datei-, Partitions-, Festplatten- und Systemsicherungen. Nutzer erstellen eine Backup-Aufgabe, wählen die zu sichernden Bereiche und einen Speicherort, etwa eine externe Festplatte, und starten die Sicherung. Vorhandene Backups lassen sich bei Bedarf wiederherstellen; auch die Wiederherstellung ausgewählter Partitionen wird unterstützt.
Mit 4DDiG Windows Backup können Nutzer vorhandene Sicherungen auswählen und die wiederherzustellenden Partitionen festlegen.
TenorshareDamit richtet sich die Software besonders an Anwender, die nicht nur einzelne Dokumente, sondern auch ihren Systemzustand oder komplette Laufwerke sichern möchten. Die Wiederherstellung eines Systems kann über die Windows-PE-Umgebung erfolgen. Eine Sicherung ersetzt jedoch keinen Test, ob die benötigten Daten tatsächlich wiederherstellbar sind.
Wer die Funktionen am eigenen Windows-PC ausprobieren möchte, kann 4DDiG Windows Backup sieben Tage kostenlos testen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt Sicherung und Wiederherstellung. Vorab sollten Testbedingungen sowie Hinweise zum Überschreiben von Zieldaten geprüft werden.
Fazit: Erst ein getestetes Backup schafft Klarheit
Die Schweizer Studie liefert einen Anlass, die eigene Backup-Routine zu überprüfen. Entscheidend ist nicht allein, dass eine Sicherung existiert, sondern ob die richtigen Daten enthalten sind, getrennt aufbewahrt werden und sich im Ernstfall wiederherstellen lassen.
Über 4DDiG
4DDiG ist eine Softwaremarke von Tenorshare mit Lösungen für Datensicherung, Datenrettung, Dateireparatur und Festplattenverwaltung.
Die Pressemitteilung stammt von der Firma Tenorshare.
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