Lade-Dock
Im Test: WhyWood The Dock
Ob zu Hause oder im Büro: Häufig müssen mehrere mobile Geräte mit Strom betankt werden und das erst noch gleichzeitig. Mal fehlt ein Kabel, mal kommt es zu einem Wirrwarr. Schön sieht das Kabelknäuel auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmer ohnehin nicht aus.
Diese Situation kennt wohl jeder
Google GeminiEine mögliche Lösung kommt von der Schweizer Firma WhyWood aus Grenchen. Sie bietet zwei USB-Docks an, eines für zwei und eines für bis zu vier Geräte. Das Spezielle: Die Docks bestehen aus massivem Holz – wahlweise Eiche oder Nussbaum. Gefertigt werden sie in der eigenen Werkstatt von WhyWood.
The Dock – Duo von WhyWood für bis zu zwei Geräte
WhyWoodSchon beim Auspacken zeigt sich, dass WhyWood nicht umsonst so heisst: Geliefert werden die Dockingstationen in einer schönen Holzbox. Auch die rustikale Optik der Station ist ansprechend. Sie besteht aus massivem Holz. Dieses ist ausgezeichnet verarbeitet und sehr robust. Filze an den Seitenwänden sorgen dafür, dass die eingelegten Geräte nicht verkratzen.
Es zeigt sich, dass sich WhyWood einige Gedanken gemacht hat, um eine praktische Ladelösung zu schaffen. So ist unten eine Platte aus Edelstahl angebracht, die für ein hohes Eigengewicht und somit einen stabilen Stand sorgt. Auf der Platte befinden sich ebenfalls Filze, die ein Verkratzen der Möbel verhindern.
Die Seitenwände lassen sich mit einem mitgelieferten Inbusschlüssel zwischen 8 und 20 Millimetern verstellen, damit auch dickere Geräte oder solche mit Hülle Platz finden. Die Grösse des Docks eignet sich vom Smartphone über Tablets bis zu Notebooks. Die integrierten USB‑C‑Kabel lassen sich je nach Station bis zu 70 Zentimeter (The Dock – Quad) respektive 75 Zentimeter (The Dock – Duo) ausziehen. Damit können Geräte während des Ladens auch in der Hand gehalten und benutzt werden. Wird nicht aufgeladen, verschwinden die Kabel per Zugmechanismus im Dock.
Die kleinere Ladestation gibt es wahlweise mit 36-Watt- oder 65-Watt-Netzteil, die grössere nur mit 65-Watt-Netzteil. Wer auch Notebooks aufladen will, greift zum 65-Watt-Netzteil.
The Dock – Quad mit ausgezogenen Kabeln
WhyWoodEin paar Kritikpunkte gibt es dennoch: Leider lassen sich die Kabel nicht selbst ersetzen. Das ist laut Unternehmen für die nächste Version geplant. Immerhin kann man die Station zurückschicken und die Kabel vom Hersteller wechseln lassen. Früher oder später wird das der Fall sein. Bei mir haben alle Ladekabel nach einigen Jahren Bruchstellen bekommen oder den Geist aufgegeben.
Bezüglich Ästhetik: Der Netzadapter hat ein weisses Kabel, die USB-C-Kabel sind schwarz. Hier wäre eine einheitlichere Lösung schöner, vielleicht sogar mit edlen geflochtenen Kabeln. Zudem gibt es die Docks nur mit USB-C-Kabeln. Lightning-Adapter sind vom Hersteller erhältlich, könnten allerdings bei dem Preis von Fr. 134.10 (The Dock – Duo) respektive Fr. 197.10 (The Dock – Quad) auch beigelegt werden. Und: Die Buchse für den Netzadapter befindet sich auf der Seite des Docks. Eine Lösung mit dem Stecker hinten wäre schöner.
The Dock – Duo in der Ansicht von oben
WhyWoodFazit: edel und praktisch
WhyWoods The Dock ist eine schöne, praktische Lösung gegen den Kabelsalat beim Aufladen. Das massive Holz ist optisch ansprechend, Features wie das ausziehbare Kabel und die verstellbaren Seitenwände sind clever. Allerdings sind die Docks nicht günstig und ich hätte mir ein einfaches Auswechseln der Kabel gewünscht.
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