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Lesedauer 5 Min.

Luftreiniger Dyson Purifier Humidify + Cool Formaldehyde im PCtipp-Test

Das vielseitige 3-in1-Gerät mit App-Support will in Räumen für beste Luftqualität sorgen. Der PCtipp-Test zeigt, ob dieses Unterfangen auch gelingt.

Luftreiniger Dyson Purifier Humidify + Cool Formaldehyde

© (Quelle: Dyson)

Was Käufer für einen Strassenpreis von Fr. 769.- (gesehen bei MediaMarkt, Stand 2.8.23) bekommen, kann sich wahrlich sehen lassen. Und zwar schon bevor das 3-in-1-Gerät an seinem Bestimmungsort steht. Denn Dysons Purifier Humidify + Cool Formaldehyde, mit den Massen von 93 × 21 × 16  cm (B × H × T), macht auch wegen des ovalen, weissen Luftrings bereits äusserlich eine elegante, fast schon futuristische Figur. Nüchtern betrachtet, ist das Gerät ein Luftreiniger, Raumluftbefeuchter und Ventilator inklusive Kühlwirkung.

Wie Dani Bader den Dyson mit dem komplizierten Namen einrichtet, können Sie sich auch in unserem Video anschauen.

Ruckzuck in Betrieb genommen: Der Aufbau ist schnell erledigt. Dyson liefert das Klimagerät, gut verpackt, schon nahezu fertig zusammengebaut. Anwender müssen noch den einen oder anderen Sicherungsklebestreifen entfernen und die beiden mitgelieferten Filterhälften zusammenstecken. Dazu werden die Hälften (bestehend aus HEPA- und Aktivkohlefilter) einfach in die äusseren Abdeckungen gedrückt, womit sie einrasten.

Blick von oben

© Quelle: Dyson

Im letzten Schritt vor der Inbetriebnahme wird nun noch der Wassertank, der über ein Fassungsvermögen von 5 Litern verfügt, befüllt. Dieser wird dann unten in den Purifier-Schacht hineingeschoben. Dank der integrierten Rollen geht das Ganze sprichwörtlich fliessend von der Hand, und ohne grossen Druck ausüben zu müssen.

Damit ist der Grundaufbau erledigt, das Gerät kann in Betrieb genommen werden. Dyson verzichtet übrigens auf ein Handbuch, legt dafür Faltblätter mit einem QR-Code in die Verpackung, mit dem sich über den hinterlegten Link die Installationsanleitung aufrufen lässt.

Dyson liefert das Klimagerät schon nahezu fertig zusammengebaut

© Quelle: PCtipp

Ausstattung und Reinigungsfunktion

Ausstattungsseitig besitzt das Modell einen kleinen farbigen Bildschirm, eine WLAN- und eine Timer-Funktion sowie eine Tiefenreinigungstaste, um das Modell von Zeit zu Zeit zu entkalken. Steuern lassen sich sämtliche Funktionen, eben die Luftbefeuchtungs-, Reinigungs- und die Ventilatorfunktion über die beigelegte Fernbedienung.

Tasten und Display von oben

© Quelle: PCtipp

Wichtig: Dabei lassen sich die Modi manuell einstellen oder können vom Gerät automatisch geregelt werden.

Saubermann: Die Reinigungsfunktion, eines der drei Einsatzgebiete des Purifiers, entfernt Schadstoffe wie Staub, Allergene, Viren aus der Luft. Selbst Formaldehyd wird aufgelöst. Dazu verfügt das Gerät über spezielle Sensoren zum Erkennen von Formaldehydmolekülen, die 500-mal kleiner als 0,1 Mikron sind.

Die filterbaren Stoffe

© Quelle: PCtipp

Weitere Besonderheit des Luftwäschers: Er besitzt ein versiegeltes 360-Grad-Filtrationssystem. Kombiniert wird ein Aktivkohlefilter zum Entfernen von Gasen und Gerüchen mit dem im Gerät integrierten, versiegelten HEPA-Filter. So lassen sich nach Herstellerangabe 99,95 Prozent der ultrafeinen Partikel entfernen. Und weiter im Reinigungsprogramm: Die im Dyson-Model eingesetzte «Ultraviolet-Cleanse»-Technologie setzt jeden Tropfen Wasser einem ultravioletten Licht aus, womit wiederum 99,9 Prozent der Bakterien im Wasser entfernt werden sollen.

Befeuchtungsfunktion und frische Brise

Wird nun per Fernbedienung auf die Auto-Befeuchtungsfunktion zurückgegriffen, hält das Gerät das am Display eingestellte Feuchtigkeitsniveau in der Raumluft konstant. Anzeigen lassen sich übrigens die aktuelle Temperatur, Feuchtigkeit oder auch die Luftqualität über das farbige, frontseitige LED-Display. Im Test funktionierte die Befeuchtung ohne Unterbrechung für knapp eineinhalb Tage. Danach mussten wir den 5-Liter-Wassertank wieder befüllen.

Auf dem farbigen LED-Display lassen sich die aktuelle Temperatur, Feuchtigkeit oder auch die Luftqualität anzeigen

© Quelle: PCtipp

Nicht immer ganz intuitives Dreh- und Wendemanöver: Wie bereits erwähnt, bedient das Gerät den vollen Klimakomfortbereich, sprich die Einstellung von Luftfeuchte, Luftreinigung und Luftstromgeschwindigkeit. Die Bedienung und vor allem das Zusammenspiel der Parameter ist aber nicht immer ganz so einfach.

Das Zusammenspiel der Funktionen sowie Fazit

Soll die Luftstromgeschwindigkeit und -richtung variiert werden, muss man an der Fernbedienung die Luftgeschwindigkeitstaste betätigen, womit sie sich erhöht oder eben verringert. Mit der gleichen Taste ändert sich zudem auch die Richtung des Luftstroms. Indem man nun die Taste Ventilatormodus drückt, wird der resultierende Luftstrom gekühlt und gereinigt.

Wählt man stattdessen den Verteilungsmodus, gibts den Luftstrom mit gereinigter Luft, aber eben ohne Kühlung, was sich wiederum in Wintermonaten bewähren kann. Denn dadurch wird die meist sehr trockene Luft befeuchtet. Natürlich kann man die Stärke des Ventilators auch manuell einstellen, und zwar bis Stufe 10. Dann läuft das Dyson-Gerät quasi im Turbo-Modus, ist dafür aber nicht mehr ganz so leise. Vom Ergebnis waren wir allerdings überzeugt. Unsere Bilanz: Das Gerät leistet hervorragende Arbeit und macht genau das, was es soll, und zwar in jedem Modus.

So oder so: Um nun die (gekühlte) und gereinigte Luft im ganzen Raum zu verteilen (Dyson gibt dazu eine maximale Fläche von 81 Quadratmetern an), lässt sich das Ganze auch noch mit einer automatisierten Drehbewegung ergänzen. Dazu drückt man bei der Fernbedienung auf die Taste für die Drehbewegung und wählt dann zwischen einer Drehbewegung von 0°, 45° und 90° Grad aus, oder stellt gleich auf den erfrischenden «Brise»-Modus um.

App als Steuerzentrale: Damit sich der Anwender nicht nur auf die Fernbedienung verlassen muss, hält der Hersteller zum Gerät auch noch seine kostenlose «Link»-App (für iOS und Android) bereit. Damit bekommen Nutzer zusätzliche Tipps, vor allem aber die Hoheit über die Funktionen inklusive Live-Statusmeldungen des Gerätes und die Möglichkeit, das Gerät per Updates mit neuen Funktionen auszustatten. Top. Unspektakulär, aber auch wichtig: Mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 38 Watt zeigt sich das Gerät schön sparsam im Betrieb.

Fazit

Der rassige Luftreiniger Dyson Purifier Humidify + Cool Formaldehyde macht mit Schadstoffen in der Luft kurzen Prozess. Auch die Befeuchtung und Kühlung der Luft ist ein dicker Pluspunkt. Kurzum: Das Gerät ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Klima-Luftreinigern und erhält deshalb 5 von 5 Sternen (Kauftipp).

Hinweis: Wenn Sie sich für den Wartungsaufwand und die jährlichen Unterhaltskosten des Gerätes interessieren, finden Sie hier unsere Einschätzung: «Dyson-Luftbefeuchter- und -reiniger: Folgekosten und Unterhalt».

Testergebnis

Pros + Cons

  • Funktionalität
  • Design
  • Verarbeitung
  • Ausstattung
  • Stromverbrauch
  • Nicht ganz leise bei maximaler Ventilatorrotation
  • magere Anleitung

Details:  Luftbefeuchter, Ventilator, Luftreiniger, mit LED-Display, manuelle und automatische Einstellungen für Luftstrom, Drehwinkel (Lamellen am Luftring für 0°, 45°, 90° Grad), Nachtmodus, kontinuierliche Überwachung, Tiefenreinigung, WLAN, Timer, Link-App, 38 Watt, Fernbedienung, 2 Jahre Garantie

Preis:  Strassenpreis: Fr. 769.- (gesehen bei MediaMarkt, Stand 2.8.23

Infos: 

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