Pendler-Liebling
Notebook Asus Zenbook A16 im PCtipp-Test
Das A16-Zenbook richtet sich an anspruchsvolle Business-Anwender, Content Creators und Vielreisende, die gleichsam auf eine hohe Leistung und Akkulaufzeit angewiesen sind. Auffällig ist das Äussere, und wie: Das Notebook ist wie aus einem Guss gebaut: Mit Massen von 34 x 15 x 0,6 cm ist es nicht nur flunderflach. Das Modell wiegt lediglich 1,21 kg und weist eine exzellente Verwindungssteifigkeit dank des Materials Ceralium (Keramik-Variante) auf (Deckel, Rahmen und Basis). Neben dem Zenbook A16 (16 Zoll, Bilddiagonale: 40,6 cm) selbst gibts noch ein kompaktes 65-Watt-USB-C-Netzteil. Die Herstellergarantie für das 1999 Franken teure Modell beläuft sich auf zwei Jahre.
Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden ist das Zenbook A16 ein wahrer Dauerläufer
AsusDie Ausstattung
Das technologische Prunkstück schlummert im Inneren: Der neue Snapdragon Elite Extreme (Oryon X2E94-100) Prozessor besteht aus insgesamt 18 Kernen, aufgeteilt in 12 Performance- und 6 Effizienz-Recheneinheiten. Flankiert wird die High-End-Plattform von 48 GB (!) RAM und einer 1 TB grossen SSD. Beim verbauten Display handelt es sich um ein OLED-Panel - mit allen Vorteilen wie Kontrast und Schwarzwerte. Leider gibt es aber auch eine Kehrseite (mehr im nächsten Abschnitt unter «Praxis-Test»). Trotz der flachen Bauweise, gibt’s reichlich Anschlüsse: Auf den Gehäuseseiten finden sich zwei Thunderbolt 4 Ports (Typ C) mit Power-Delivery- und DisplayPort-Unterstützung, ein klassischer USB 3.1 Typ-A Port, ein HDMI-Ausgang sowie ein Speicherkartenslot.
Bedienung: Gebootet wird in nur 10 Sekunden, dann steht Windows 11 in der Variante «Home» bereit. Die Tastatur bietet einen knackigen Druckpunkt und ein perfektes Tippgefühl für Vielschreiber. Beim grossflächigen Touchpad brauchts hingegen viel Kraft: Der Klickmechanismus ist ab Werk für unseren Geschmack etwas zu hart eingestellt. Das reduziert, im Vergleich zu einem zu weich eingestellten Touchpad die Fehler, braucht aber auch, gerade bei längerem Arbeiten ohne externe Maus, nennen wir es mal, eine gewisse Standkraft in den Fingerkuppen.
Asus Zenbook A16: flach und trotzdem mit ausreichenden Anschlüssen
PCtippPraxis-Test
Das 16 Zoll grosse OLED-Display löst zwar gestochen scharf auf, und bietet hervorragende Schwarzweite und Blickwinkel von 170/175 Grad (vertikal/horizontal). Bei ungünstiger Sonneneinstrahlung von der Seite spiegelt das Display leider recht stark. Abhilfe schafft hier nur, die Helligkeit am OLED-Bildschirm selbst hochzudrehen. In den System- und Grafik-Benchmarks zeigte das Zenbook A16, was es kann. Und zwar auf die positive Art: Im Geekbench-CPU-Test erzielt der 18-Kerner einen starken Multi-Core-Score von 22545 Punkten respektive Single-Core-Score von 3731 Punkten. Die Grafikleistung (Open GL) im gleichnamigen Test wurd mit 41248 Punkten errechnet, während der neue Grafik-Benchmark 3DMark Steel Nomad Light unterm Strich starke 5628 Punkte auswies. Das gesamte Systemrating im Passmark belief sich auf ebenso hohe 10298 Punkte. Zu den weiteren Highlights im Praxis-Test zählte das Kühlsystem und die Akkulaufzeit. Zum Ersten: Zwar verbaut Asus ein aktives Lüftersystem mittels einer Heatpipe im Laptop. Dennoch arbeitete Gerät im Office-Betrieb und bei mittlerer Last flüsterleise.
Das Beste zum Schluss: Mit einer gemessenen Akkulaufzeit (Volllast = 3D-Berechnung, Video-Wiedergabe und aktivem WLAN) hält das Ultrabook beeindruckende 9:35h Stunden am Stück durch. Bei normaler Nutzung (Surfen, Office) verlängert sich die Laufzeit auf rund 18 Stunden. Übersetzt heisst das: ein voller Arbeitstag plus Abendprogramm ist somit ohne Netzteil drin. Unsere Daumen gehen steil.
Asus Zenbook A16: Spieglein, Spieglein...
PCtipp
Das Asus-Zenbook A16 mit stabilem Scharnier, Einschaltknopf- und coolem Logo
PCtippFazit
Das Asus Zenbook A16 UX3607OA ist dank seiner herausragenden Mobilität, starken Leistung und gelungenen Ausstattung ein perfekter Begleiter für lange Reisen. Und ein rassiges 16-Zoll-Modell obendrein.
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