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Lesedauer 12 Min.

Achtung, Roaming-Kostenfalle!

Wer während der Urlaubszeit in der Ferne das Internet nutzt oder Telefonate führt, sieht sich schnell mit massiven Roaming-Gebühren konfrontiert. Wir prüfen, mit welchem Anbieter Sie am günstigsten auf Reisen gehen.
© Gemini

Meistens sind Handy-Telefonate, mobiles Surfen und SMS am heimischen Wohnsitz entweder komplett kostenfrei oder zu kalkulierbaren Fixpreisen inkludiert. Sobald man jedoch die Grenze ins Ausland überschreitet, ist Vorsicht geboten. Bereits ein einzelner Download oder ein kurzes Gespräch können die Rechnung rasant in die Höhe treiben und Beträge von 100 Franken oder mehr verursachen. Dies gilt besonders für Anrufe aus Übersee in die Schweiz.

Dieser PCtipp-Ratgeber dient dazu, genau solche finanziellen Überraschungen zu vermeiden. Wir haben hierfür die aktuellen Konditionen für Gespräche und den Datentransfer im Ausland bei den wichtigsten Schweizer Telekomanbietern analysiert. Den beigefügten Tabellen können Sie die exakten Tarife entnehmen, wobei sowohl Standardtarife als auch spezielle Auslandspakete berücksichtigt wurden. Auf diese Weise wird sofort ersichtlich, bei welchem Unternehmen die Telefonie erschwinglich bleibt und wo die Kosten für das Surfen im Rahmen liegen.

Hinweis PCtipp Connect

Unter dem Namen PCtipp Connect bieten wir ein eigenes Handy-Abo an, das für nur 15 Franken pro Monat 12 GB Roaming-­Daten und 1200 Minuten Roaming-Telefonie für die EU, USA und Grossbritannien umfasst. Weitere Infos: pctipp.ch/dataunlimited.

So funktioniert Roaming

Technisch gesehen findet Roaming statt, wenn sich die SIM-Karte in ein fremdes Mobilfunknetz einwählt, weil die Infrastruktur des eigenen Anbieters am aktuellen Standort nicht existiert. Dadurch werden sämtliche Dienste nicht mehr über das bekannte Heimnetz, sondern über die Leitung eines Drittanbieters abgewickelt. Davon betroffen sind ausser der klassischen Telefonie auch der Versand von Kurznachrichten sowie sämtliche datenbasierten Anwendungen wie E-Mails, Webbrowsing oder Streaming-Dienste. Eine Besonderheit liegt darin, dass nicht nur ausgehende Verbindungen vom Urlaubsort in die Heimat kosten, sondern auch ankommende Anrufe.

Zwei aktuelle Beispiele verdeutlichen das hohe Preisniveau im Jahr 2026: Bei Aldi Suisse Mobile werden für eine Verbindung von den Bahamas in die Schweiz stolze 5 Franken pro Minute fällig, während Sunrise mit Fr. 3.60 pro Minute ebenfalls sehr teuer ist. Wesentlich günstiger telefoniert man durch die Aktivierung einer Zusatzoption. Gegen eine monatliche Pauschale, die je nach Reiseziel und Umfang zwischen 5 und 60 Franken variiert, erhält man entweder Inklusiv-Minuten oder stark vergünstigte Gesprächstarife im Bereich von 20 bis 40 Rappen pro Minute.

Unsere Empfehlung: Kümmern Sie sich unmittelbar nach der Reiseplanung um eine passende Roaming-Lösung Ihres Anbieters. Generell stehen zwei Wege offen. Entweder nutzen Sie ein Abonnement, in dem Auslandsleistungen bereits integriert sind oder Sie kaufen separate Datenpakete oder Sprachoptionen bei Ihrem Anbieter. Diese beinhalten meist ein festes Volumen an Telefonie oder Daten. Während solche Pakete oft eine Gültigkeit von bis zu 12 Monaten aufweisen, sind flexible Optionen häufig auf 30 Tage begrenzt.

Buchen lassen sich solche Optionen auf drei verschiedenen Wegen: Entweder in der App des Providers, per Gang zu einer Verkaufsstelle oder auch via Telefonanruf.

Das Testfeld im Überblick

Für diese Analyse hat PCtipp die Roaming-Tarife von zehn Anbietern untersucht. In den folgenden Abschnitten werden die Stärken und Schwächen der Provider beleuchtet.

Aldi Suisse Mobile

Aldi Suisse Mobile setzt weiterhin auf seine Strategie der «lebenslangen Preisgarantie» und auf attraktive Aktionspreise bei den Grundgebühren. Anwender greifen dabei auf das Sunrise-Netz zu. Bei der Nutzung von Roaming-Diensten ohne aktives Paket ist jedoch Vorsicht geboten, da die Tarife 2026 nicht zu den günstigsten Optionen gehören. Die Einteilung erfolgt in drei Zonen, wobei die Details in den Tarifblättern der jeweiligen Abos untergebracht sind. Wer beispielsweise aus Europa, den USA oder Kanada in die Schweiz telefoniert, zahlt pro Minute 2 Franken. Noch teurer wirds aus Asien heraus: Ein Gespräch aus Thailand schlägt mit 4 Franken pro Minute zu Buche. Prepaid-Kunden haben seltsamerweise bei Aldi ein günstigeres Roaming (siehe Tabelle unten).

Erheblich attraktiver gestalten sich die zubuchbaren Roaming-Optionen für Abos. Der Anbieter bietet Datenpakete mit Kapazitäten von 500 MB, 1 GB und 3 GB an. Das Sprachpaket für die Region 1 kostet aktuell Fr. 14.90 und umfasst 60 Inklusiv-Minuten. 

Fazit: Aldi Suisse Mobile bleibt eine solide Wahl im mittleren Preissegment. Es mangelt jedoch weiterhin an grossvolumigen Datenpaketen für Vielnutzer, was bei hohem Bedarf zu häufigen Nachbuchungen führen kann.

Coop Mobile

Die Kunden von Coop Mobile nutzen die Netzinfrastruktur der Swisscom. Die Standardkosten für Telefonate im Ausland liegen bei 60 Rappen in Europa und steigen auf bis zu Fr. 2.70 für Verbindungen aus Ländern wie Thailand oder den USA.

Abos lassen sich flexibel durch Voice-, Message- und Data-Travel-Optionen erweitern. Die Sprachpakete bieten 60 Freiminuten, während für SMS-Schreiber 100 Nachrichten für Fr. 9.90 verfügbar sind. Im Bereich Daten stehen Pakete zwischen 1 GB und 10 GB zur Verfügung, deren Kosten je nach Zone zwischen 8 und 60 Franken variieren.

Besonders interessant für Reisende innerhalb der Europäischen Union ist ausserdem die «EU Pass»-Option von Coop Mobile. Für einen Aufpreis von 10 Franken monatlich erhält man unlimitierte Anrufe und SMS in 27 Ländern sowie im Vereinigten Königreich. Ein grosser Vorteil des Europapasses ist ebenfalls, dass das im Inland-Abonnement enthaltene Datenvolumen in diesen Regionen genutzt werden kann.

Fazit: Die Stärke von Coop Mobile liegt in der Flexibilität und der attraktiven EU-Option. Für Urlauber mit moderatem Datenbedarf ist Coop eine interessante Option.

iWay

Der Zürcher Provider iWay nutzt das Mobilfunknetz von Salt. Die Abo-Modelle sind in die Kategorien «Basic», «Classic» und «Premium» unterteilt, wobei Neukunden von einem Gratismonat profitieren. Empfehlenswert ist das «Mobile Classic»-Abo für 29 Franken pro Monat. Es umfasst unlimitierte Kommunikation sowie ein Datenkontingent von 5 GB innerhalb der Zone 1, die neben der EU auch die Türkei und Grossbritannien abdeckt. Wer mit diesem Volumen nicht auskommt, kann zusätzliche Datenpakete erwerben.

Für die Zonen 1 und 2, welche die wichtigsten Reiseziele inklusive der USA abdecken, stehen Pakete mit 1 GB oder 10 GB zur Auswahl. Die preisliche Spanne ist hierbei enorm und reicht je nach Land und Paketgrösse von moderaten 14 Franken bis zu kostspieligen 183 Franken für das grosse 10-GB-Paket in Zone 3. Schade fehlt im Sortiment weiterhin eine mittlere Paketgrösse, um die grosse Lücke zwischen 1 GB und 10 GB zu schliessen. 

Fazit: iWay liefert mit seinen aktuellen Mobile-Abos ein solides Fundament für den Auslandseinsatz. Eine feinere Abstufung bei den Datenoptionen wäre wünschenswert.

Migros Mobile

Migros führt sein Mobilfunkangebot neu unter dem Namen Migros Mobile, aber weiterhin im Swisscom-Netz. Die neuen Abonnemente tragen Bezeichnungen wie «Swiss Start» (Fr. 13.95/Monat), «Swiss Classic» (Fr. 17.95/Monat), «Swiss Max» (Fr. 25.95/Monat) und «Swiss Travel» (Fr. 29.95/Monat). Aktuell sticht das «Swiss Travel»-Abo hervor, das für knapp 30 Franken monatlich 10 GB Roaming-Daten sowie 100 Freiminuten in der EU und in Grossbritannien umfasst.

Sollte das im Abo enthaltene Volumen nicht ausreichen, profitieren Kunden von den «Data Travel»-Paketen. Besonders auffällig ist die deutliche Preissenkung bei den Datenpaketen im März 2026. Für die Zone EU/UK kostet 1 GB Datenvolumen nur noch Fr. 7.90, während das 10-GB-Paket für preiswerte Fr. 34.90 angeboten wird. Auch die Sprachoptionen wurden angepasst: Das «Voice Travel»-Paket mit 60 Minuten ist für Fr. 16.90 erhältlich und bleibt 365 Tage gültig.

Ein echtes Highlight für Vielreisende ist die Option «europePLUS» für 10 Franken pro Monat. Damit lassen sich die kompletten Leistungen des Inland-Abos – inklusive der unlimitierten Daten und Telefonie – nahtlos in der EU und Westeuropa nutzen.

Fazit: Mit dem Namenswechsel zu Migros Mobile hat der Anbieter aufgeholt. Die Roaming-Preise für Auslandsaufenthalte sind äusserst konkurrenzfähig.

Quickline

Quickline nutzt das Sunrise-Netz und setzt im Jahr 2026 deutliche Akzente im Wettbewerb. Dank einer massiven Promotion, die Neukunden einen 50-prozentigen Preisnachlass für die ersten zwei Jahre garantiert, ist der Einstieg bereits ab 12 Franken monatlich möglich. Das Top-Abo «Mobile XL» kostet im Rahmen dieser Aktion lediglich Fr. 34.50  und liefert ein Roaming-Paket mit 40 GB Datenvolumen für die Zone 1 sowie unlimitierte Telefonie innerhalb Westeuropas, der USA und Kanadas. Für Nutzer kleinerer Abos stehen ergänzende Datenpakete zur Verfügung, die zwischen 15 und 25 Franken kosten, 1 GB oder 2 GB an Daten umfassen und eine Gültigkeit von 365 Tagen haben.

Die Standardpreise für Telefonate aus dem Ausland in die Heimat liegen je nach Region zwischen 45 Rappen und 1 Franken, was in unserem Testfeld als sehr günstig einzustufen ist. Auch der Versand einer SMS schlägt mit lediglich 25 Rappen zu Buche.

Dank der aktuellen Rabattstrategie und der grosszügigen Inklusivleistungen in den höheren Tarifstufen sichert sich Quickline verdientermassen den Titel des PCtipp-Testsiegers.

Fazit: Quickline liefert ein exzellentes Gesamtpaket ab. Die transparente Preisgestaltung und das äusserst attraktive Aktionsangebot machen den Provider derzeit zur ersten Wahl für preisbewusste Auslandsnutzer.

Salt

Bei Salt ist die Nutzung von Roaming-Optionen für Vertragskunden praktisch unumgänglich, da die Standardtarife ohne Zusatzpakete weiterhin zu den höchsten im Testfeld zählen. Wer jedoch vorausschauend plant und eine der Optionen bucht, kommuniziert im Ausland zu sehr günstigen Konditionen. Das System basiert auf regionalen Sprachpaketen wie «Talk Europe» für 5 Franken pro Monat oder «Talk World» für 15 Franken monatlich. Durch diese Add-ons sinken die Gesprächsgebühren innerhalb Europas markant auf 20 Rappen pro Minute. Für Ziele wie Thailand empfiehlt sich die World-Variante, bei der Anrufe in die Schweiz mit fairen 40 Rappen pro Minute verrechnet werden.

Im Bereich der Daten bessert Salt 2026 sein Roaming-Angebot nach: Der «Data DayPass» deckt über 200 Länder ab, länderspezifische Datenpakete bieten neue Laufzeiten sowie eine erweiterte Europa-Zone. Die Kosten pro Gigabyte sind um bis zu 80 Prozent gesunken.

Erfreulich: Salt setzt auf lebenslange Rabatte bei bestimmten Roaming-Abos wie «Salt Travel», was die langfristige Nutzung für Vielreisende erheblich attraktiver macht.

Fazit: Salt-Kunden müssen zwingend auf Roaming-Optionen zurückgreifen, um im Ausland horrende Rechnungen zu vermeiden. Mit dem passenden Paket bietet der Provider jedoch konkurrenzfähige Tarife.

Sunrise

Sunrise will mit einer vernetzten Strategie punkten. In den aktuellen «Swiss»-Abo-­Modellen ist ein gewisses Mass an Roaming bereits fester Bestandteil. Sollten diese Kontingente jedoch für einen längeren Aufenthalt nicht ausreichen, bietet das Unternehmen modulare Zusatzoptionen unter den Bezeichnungen «Travel Data», «Travel Talk» und «Travel Days» an. Für die mobile Telefonie aus der Ferne ist das «Travel Talk»-Paket für monatlich 10 Franken die erste Wahl. Damit sinken die Gebühren für Gespräche aus Europa oder den USA in die Schweiz auf moderate 30 Rappen pro Minute. Ohne diese Aktivierung verlangt Sunrise hingegen stolze Fr. 2.20 pro Minute für eingehende und ausgehende Anrufe und ist damit der teuerste Anbieter.

Ein praktischer Tipp für Familien ist die Option «Family Calls Europe & US»: Für einen Aufpreis von 5 Franken pro Monat telefonieren Familienmitglieder untereinander innerhalb dieser Zonen kostenfrei.

Die verfügbaren Datenpakete sind typischerweise mit Volumina von 1 bis 10 GB grosszügig genug bemessen und ein volles Jahr gültig. Tipp: Wer absolute Freiheit benötigt, kann die Option «Travel Data Unlimited» buchen, die für 30 Tage das Surfen in der entsprechenden Zone ermöglicht.

Fazit: Die Tarifwelt von Sunrise ist äusserst flexibel und bei korrekter Wahl der Zusatzoptionen preislich attraktiv. Um hohe Kosten zu vermeiden, sollten Kunden ihre Reisegewohnheiten aber unbedingt vorab genau mit den verfügbaren Paketen abgleichen.

Swisscom

Swisscom führt seine aktuellen Mobilfunk­tarife auch 2026 unter der Dachmarke «blue Mobile» in den Stufen S, M und L, ergänzt durch die schlankeren Basis-Varianten «XS», «S» und «M». Das für Reisende besonders spannende Abonnement «blue Mobile M» schlägt für die ersten 12 Monate mit Fr. 59.90 zu Buche, danach werden teure Fr. 61.80 fällig. Dieses Paket deckt unlimitiertes Daten-Roaming sowie Telefonie innerhalb der EU/UK und Westeuropas komplett ab.

Kunden mit kleineren Verträgen können spezifische Pakete wie «Data Travel», «Voice Travel 60 Min.» oder «Message Travel 100» hinzuladen. Diese sind in die Zonen «Welt 1» bis «Rest der Welt» unterteilt. Das SMS-Paket bietet 100 Nachrichten für Fr. 9.90 an. Es ist wichtig, den Verbrauch im Auge zu behalten, da nach Ablauf der Inklusivleistungen die Standardtarife greifen, die je nach Region zwischen 40 Rappen und 2 Franken pro Minute liegen können. Die 365 Tage gültigen Datenpakete starten bei günstigen Fr. 5.90 für 1 GB und reichen bis zu Fr. 49.90 für 20 GB, wobei die Preise vom jeweiligen Zielort abhängen.

Fazit: Swisscom bietet ein professionelles Roaming-Portfolio, das in den Premium-Abos bereits alles Wesentliche enthält. Die Vielzahl an Zubuchoptionen für kleinere Tarife erfordert jedoch ein gewisses Mass an Rechen­arbeit seitens der Nutzer.

Wingo

Wingo verwendet das Netz der Swisscom und fokussiert sich auf eine digitalaffine eher preisbewusste Zielgruppe. Der Provider bietet dazu insgesamt vier überschaubare Abos. Die teuerste Variante «Wingo Europe Pro» gibts mit einem massiven Rabatt von über 50 Prozent für monatlich noch 35.95 Franken. Diese Flatrate deckt nicht nur die Inlandskommunikation ab, sondern beinhaltet auch unlimitierte Anrufe, SMS und Datenvolumen innerhalb der EU und Westeuropas sowie in Grossbritannien. Für Verbindungen von der Schweiz ins Ausland oder in exotischere Fernziele gelten die Tarife der Swisscom. Ein regelmässiger Besuch der Webseite lohnt sich, da Wingo seine Aktionen in kurzen Zyklen aktualisiert.

Für Reisen ausserhalb der Inklusiv-Zonen stehen «Data-Travel»-Pakete von 1 GB bis 10 GB zur Verfügung, die preislich zwischen Fr. 7.90 und Fr. 59.90 liegen. Wichtig zu beachten: In der Standardversion des «Wingo Europe»-Abos sind Telefonate vom Ausland in die Schweiz nicht immer pauschal enthalten. Hier hilft die «Voice-Travel»-Option ab Fr. 16.90 weiter, die 60 Freiminuten bietet. Der SMS-Versand kann weltweit über das «Message Travel»-Paket für Fr. 9.90 (100 SMS) abgedeckt werden.

Fazit: Wingo bleibt eine hervorragende Wahl für junge und reisefreudige Nutzer, die Wert auf Transparenz und faire Pauschalpreise legen. Die modulare Struktur erlaubt eine sehr präzise Kostenkontrolle.

Yallo

Die Sunrise-Tochter Yallo richtet sich mit ihrem «Europe Handy»-Abo gezielt an mobile Anwender, die Wert auf ein unkompliziertes und preiswertes Gesamtpaket legen: Es umfasst unlimitierte Kommunikation und Datennutzung innerhalb der Schweiz sowie eine Daten-Flatrate für Europa, die USA, Kanada und die Türkei. Zusätzlich sind monatlich 60 Freiminuten für Gespräche in diese Länder inkludiert. Dieser Leistungsumfang wird oft und in regelmässigen Abständen zu einem Promotions-Preis von Fr. 27.90 angeboten, was eine erhebliche Ersparnis gegenüber dem regulären Tarif darstellt.

Ein grosser Vorteil für Kurzentschlossene ist der Verzicht von Yallo auf eine Mindestvertragsdauer. Auf der Webseite regelmässig vorbeizuschauen und die Tarife zu prüfen, lohnt sich folglich bei diesem Provider.

Wer über diese Leistungen hinaus zusätzlichen Bedarf hat, kann auf modular gestaffelte Sprach- und Datenoptionen zurückgreifen, denn die Standard-Roaming-Kosten für Anrufe und SMS gehören zu den teuersten in unserem Testfeld.

Ausser den Abo-Modellen führt Yallo auch diverse Prepaid-Lösungen, die sich flexibel mit Roaming-Erweiterungen wie «Travel Talk» oder «Travel Surf» kombinieren lassen. Die Kosten für diese Pauschalpakete bewegen sich je nach Umfang zwischen 10 und 60 Franken. Besonders hervorzuheben ist die Option «Travel Surf 30 days», die innerhalb eines Monats unbegrenztes Surfen in Europa sowie Nordamerika ermöglicht. Auch für Kurzreisen bietet Yallo mit dem «Travel Surf 3 Days»-Paket für 15 Franken eine faire Startlösung an.

Fazit: Yallo ist eine günstige Adresse für junge und reisefreudige Kunden. Die Kombination aus attraktiven Pauschalpreisen und regelmässigen Aktionen auf der Webseite macht den Anbieter zu einem Geheimtipp. Die Standard-Roaming-Preise sind hingegen hoch.

Fazit: Prüfen Sie die Angebote

Die Nutzung von Mobilfunkdiensten im Ausland ohne Vorsorgemassnahmen kann auch im Jahr 2026 gefährlich teuer werden! Wer unvorbereitet surft oder telefoniert, riskiert hohe Kosten.

Gut: Die Schweizer Provider bieten eine Vielzahl an Paketen an, die speziell für den internationalen Einsatz konzipiert wurden. Vor der Abreise ist es daher essenziell, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen und eine passende Zusatzoption zu wählen.

Die etablierten Grossanbieter wie Swisscom, Sunrise und Salt stellen ein breites Spektrum an Abonnements und Zusatz­paketen bereit. Dies ermöglicht zwar eine individuelle Zusammenstellung der gewünschten Leistungen, kann jedoch aufgrund der Tarifkomplexität eine Herausforderung darstellen. Oft sind die besten Konditionen in den höherpreisigen Premium-Abos versteckt.

Im Gegensatz dazu punkten Marken wie Aldi Suisse Mobile, Coop Mobile, Migros Mobile und unser Testsieger Quickline mit schlankeren Strukturen. Die Angebote sind zwar weniger variabel, dafür transparenter. Quickline sticht in diesem Segment besonders durch Rabattaktionen und grosszügigen Inklusiv-Volumina hervor.

Die dritte Gruppe bilden Anbieter wie Wingo und Yallo. Ihre Angebote sind konsequent auf eine unkomplizierte, digitale Nutzung getrimmt und bieten starke Flatrate-Kombinationen für junge Leute.

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