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Rundum smart

Das Smarthome hält mit all seiner Vielfalt und Funktionalität Einzug in unser tägliches Leben – von der Sicherheitskamera über automatische Türschlösser bis hin zu Rasenmäherrobotern. Wir zeigen, worauf es beim Kauf ankommt, inklusive Produktempfehlungen.
© Shutterstock/Gorodenkoff

Sie sind vielseitig, funktional und einfach zu bedienen: Gemeint ist die Garde neuer smarter Geräte, die sich per App im Handumdrehen installieren und steuern lassen. In dieser Kaufberatung legt der PCtipp den Fokus auf die Kombination aus smartem Schutz und automatisierter Pflege für Haus und Garten: Fensterputz- und Staubsaugerroboter übernehmen mithilfe ihrer intelligenten Assistenten die regelmässige Instandhaltung von Fenstern und Böden. Kameras für Innen- und Aussenbereiche helfen bei der Überwachung, Türklingelkameras arbeiten mit smarten Türschlössern zusammen und sorgen so für noch mehr Sicherheit.

Der PCtipp zeigt in diesem Ratgeber den Stand der Technik, liefert Kaufhilfen und gibt zu jeder Produktkategorie Empfehlungen.

Die einzelnen Kategorien

  • Nass-Trockenreiniger
  • Mähroboter
  • Fensterputzroboter
  • Smarte Türschlösser
  • Überwachungskameras
Koordination

Die Steuerung der einzelnen Smarthome-Komponenten erfolgt in der Regel über dedizierte Apps auf dem Smartphone oder Tablet. 

Damit die Geräte verschiedener Hersteller reibungslos zusammenarbeiten, ist die Unterstützung universeller Protokolle und Software entscheidend. Ausser dem plattformübergreifenden Standard Matter sind bewährte Funktechnologien wie ZigBee, Z-Wave und DECT-ULE gängig. Komponentenübergreifende Plattformen wie Apple Home, Google Home oder Samsung SmartThings sind Knotenpunkte, die als übergeordnete Steuereinheiten fungieren und die Bedienung der Einzelkomponenten in einer einzigen Benutzeroberfläche zusammenführen. Damit geben sie dem Smarthome eine einheitliche Struktur und stellen sicher, dass Sensoren und Aktoren (technisches Bauteil, das elektrische Steuer­signale in mechanische Bewegungen oder physikalische Änderungen umwandelt) unterschiedlicher Marken miteinander arbeiten.

Das Hardware-Bindeglied zwischen dem Internet und den lokalen Geräten ist der Router. Er bewältigt das gesamte Datenaufkommen im Heimnetz. Ein leistungsfähiger Netzwerkknoten muss in der Lage sein, eine hohe Anzahl gleichzeitiger Verbindungen ohne Ladeverzögerungen zu verwalten – dies ist besonders bei hochauflösenden 4K-Kameras oder Mährobotern mit Cloud-Anbindung kritisch. Hochwertige Router integrieren die wichtigen Funkstandards direkt, sodass kein zusätzlicher Hub benötigt wird. Die PCtipp-Empfehlung ist die Fritz!Box 6860 5G mit ihrer 5G-Mobilfunkanbindung und Wi-Fi 6.

Präzision durch Sensorik

Die Effizienz jeder Smarthome-Komponente hängt von der Qualität der verbauten Sensoren und deren algorithmischer Auswertung ab. Wo früher einfache Infrarotsensoren oft Fehlalarme durch Lichteinfall oder Haustiere auslösten, setzen hochaktuelle Systeme auf eine Kombination aus optischer Analyse und künstlicher Intelligenz. Das ermöglicht es Kameras und Mährobotern, Objekte nicht nur zu registrieren, sondern präzise zu klassifizieren. Ein Rasenroboter erkennt etwa den Unterschied zwischen einem flachen Stein und einem Igel, während Überwachungssysteme gezielt zwischen Familienmitgliedern, Nummernschildern oder auch zwischen unbekannten Personen differenzieren können.

Im Endeffekt reduziert diese gesteigerte Präzision die Rate an Fehlmeldungen. Ferner lernen die Systeme durch die Analyse von Verhaltensmustern dazu: Sie erkennen die üblichen Zeiten der Hausbewohner und identifizieren untypische Ereignisse – etwa eine offenstehende Tür – und das mit der Zeit zuverlässiger. Die stetig wachsende Rechenleistung der KI-Chips ermöglicht zudem die Auswertung lokal auf dem Gerät. Denn sensible Bilddaten gehören nicht in eine externe Cloud.

Die Gerätekategorien

Im Folgenden gehen wir im Detail auf die einzelnen Kategorien ein, mitsamt Informationen zu wichtigen Herstellern und Preisen. Zudem stellen wir für jede Kategorie eine Empfehlung genauer vor.

Nass-Trockenreiniger

Nass-Trockenreiniger kombinieren das Aufsaugen von Schmutz und das feuchte Wischen der Böden in einem einzigen Arbeitsgang. Der primäre Nutzen liegt in der Zeitersparnis und der konstanten Verwendung von Frischwasser, was die Hygiene im Vergleich zum klassischen Wischmopp deutlich erhöht. Mit Saugstärken zwischen 15000 und 18000 Pa Standard werden auch schwere Partikel zuverlässig aufgenommen.

Ein technisches Merkmal moderner Geräte ist die aktive Steighilfe von mehreren Zentimetern, um auch grössere Türschwellen oder Rampen zu meistern. Zudem verfügen aktuelle Modelle über eine optimierte Eckenreinigung, bei der die Walzen so nah am Rand verbaut sind, dass kaum ein ungeputzter Streifen an Fussleisten zurückbleibt.

Ein zentrales Element beim Kauf ist die Basisstation. Diese muss das Schmutzwasser selbstständig absaugen und die Bürsten mit mindestens 60 Grad Celsius heissem Wasser reinigen. Um Schimmelbildung und Gerüche zu unterbinden, ist eine aktive Heisslufttrocknung bei etwa 50 Grad über zwei Stunden erforderlich. Die Tankkapazitäten sollten bei mindestens 4 Litern Frischwasser und 3 Litern Schmutzwasser liegen, um auch Flächen bis zu 150 Quadratmetern ohne Unterbrechung zu bewältigen. Die Lautstärke im Betrieb sollte 75 Dezibel nicht überschreiten. Auch Akkukapazitäten von rund 4500 bis 5000 mAh sind mittlerweile Pflicht.

Die zugehörige App ist für den vollen Funktionsumfang unerlässlich. Sie muss eine intuitive Einrichtung per QR-Code ermöglichen und eine raumspezifische Konfiguration bieten, um beispielsweise auf Parkett weniger Wasser zu nutzen als auf Fliesen. Ein essenzieller Bestandteil der App ist die Verschleissanzeige: Sie informiert präzise in Prozent oder Betriebsstunden über den Zustand von Filtern, Walzen und HEPA-Komponenten. Zudem sollte die App Wartungserinnerungen senden, etwa wenn der Schmutzwassertank geleert oder der Frischwassertank entkalkt werden muss.

In der Anwendung lassen sich zudem die Intensität der Selbstreinigung sowie die Dauer der Trocknungsphasen festlegen.

  • Wichtige Hersteller: Dreame, Mova, Roborock, TP-Link

  • Merkmale: Saugkraft (15000 bis 18000 Pa), Kanten- und Eckenreinigung (randlos), aktive Steighilfe (Antriebsunterstützung), Heisswasser-Selbstreinigung (60 °C), Heisslufttrocknung (50 °C), Akkulaufzeit (45 bis 60 Min.), App mit Verschleissmonitoring und Wassersteuerung, Tankvolumen (4 l Frischwasser/3 l Schmutzwasser), automatische Verschmutzungserkennung.

  • Preis: 600 bis 1400 Franken

TP-Link RV50 Pro Omni

© TP-Link

Empfehlung: Nass-Trockenreiniger

Der TP-Link RV50 Pro Omni kombiniert Saugen und Wischen in einem Durchgang und minimiert durch seine hohe Autonomie den manuellen Pflegeaufwand erheblich. Der zentrale Pluspunkt ist die Omni-Station, welche die Wartung durch automatische Staubentleerung und Frischwasserbefüllung übernimmt. Die technische Ausstattung umfasst eine Heisswasser-Selbstreinigung der Wischer bei 60 Grad Celsius sowie eine anschliessende Heisslufttrocknung zur Vermeidung von Keimbildung.

Ein integrierter LiDAR-Scanner sorgt in Kombination mit einem Laser für eine präzise Hinderniserkennung, während die Saugkraft von 15000 Pa tiefsitzenden Schmutz löst. Das Gerät passt den Wasserfluss und den Anpressdruck der Walzen automatisch an den Verschmutzungsgrad des Bodens an. Gesehen bei digitec.ch zum Preis von 449 Franken.

Fazit:  TP-Links RV50 Pro Omni ist ein High-End-System, das durch vollständige Automatisierung und starke Reinigungsleistung besticht.

Mähroboter

Aktuelle Mähroboter übernehmen die Rasenpflege weitgehend autonom, wobei die aufwendige Installation von Begrenzungsdrähten durch moderne Lokalisierungstechnologien Stück für Stück verbessert wird. Die Geräte navigieren mittels hochpräziser Satelliten­navigation (RTK-GPS) in Verbindung mit LiDAR-Sensoren oder KI-gestützten Kamerasystemen fast schon zentimetergenau durch den Garten.

Ein wesentliches Kriterium für die Effizienz ist die Geländegängigkeit: Für Gärten mit Hanglage ist ein Allradantrieb (AWD) unverzichtbar, um auch auf feuchtem Untergrund Steigungen von bis zu 70 Prozent stabil zu bewältigen. Die Hinderniserkennung arbeitet heute so präzise, dass Tiere oder flache Objekte wie vergessenes Spielzeug sicher identifiziert und umfahren werden.

Beim Kauf sind die Schnittbreite sowie die Variabilität der Schnitthöhe massgebend, um unterschiedliche Rasentypen optimal zu pflegen. Für grössere Grundstücke ab 1000 Quadratmetern sollten Nutzer auf eine hohe Flächenkapazität und kurze Ladezyklen achten. Die Lautstärke spielt ebenfalls eine Rolle; hochwertige Modelle arbeiten im Betrieb unter 60 Dezibel.

Für die Instandhaltung ist es wichtig, dass die Messerscheiben leicht zugänglich sind und Ersatzklingen sowie Akkus auch nach Jahren als Ersatzteile verfügbar bleiben.

Die Steuerung der Mähroboter erfolgt vollständig über eine Smartphone-App, die zur Ersteinrichtung eine virtuelle Karte des Gartens erstellt. In der App lassen sich exakte Mähzonen definieren, Sperrbereiche (No-Go-Zones) ohne physische Hindernisse festlegen und individuelle Zeitpläne erstellen.

Ein essenzielles Feature von Mährobotern ist die Wetterintegration, die den Mähvorgang bei Starkregen automatisch pausiert oder verschiebt. Des Weiteren liefert die App detaillierte Informationen über den Wartungsstatus und die aktuelle Position des Roboters via GPS-Diebstahlschutz. Ausserdem ermöglicht sie Software-Updates im Betrieb, um die Navigation und Objekterkennung kontinuierlich zu verbessern.

  • Wichtige Hersteller: Dreame, Husqvarna, Mammotion, Mova, Worx

  • Merkmale: Drahtlose Navigation (RTK-GPS und LiDAR), Allradantrieb (AWD) für Steigungen, KI-basierte Hindernisvermeidung, Schnitthöhenverstellung (elektrisch), GPS-Diebstahlsicherung und Tracking, App-Steuerung mit Zonenmanagement und Wetter-Logik, Regensensor, Flächenleistung, Geräuschemission (unter 60 dB).

  • Preis: 800 bis 4000 Franken

Dreame AWD 3500 Pro

© Dreame

Empfehlung: Mähroboter

Der Dreame AWD 3500 Pro ist ein hoch spezialisierter Allrad-Mähroboter, der durch seinen kraftvollen Antrieb Steigungen von bis zu 80 Prozent und unebenes Terrain souverän bewältigt. Der grösste Pluspunkt ist die kabellose Navigation via RTK-GPS und LiDAR, wodurch die aufwändige Verlegung von Begrenzungsdrähten komplett entfällt.

Zur Ausstattung gehören eine elektrische Schnitthöhenverstellung, eine 360-Grad-Hindernisumfahrung sowie eine automatische Rückkehr zur Ladestation bei Regen oder niedrigem Akkustand. Das System erkennt Objekte in Echtzeit und sorgt durch sein doppeltes Schneidwerk (3 bis 10 Zentimeter) für ein präzises Schnittbild auf Flächen bis zu 3500 Quadratmetern. Die robuste Bauweise und die wetterfeste IPX6-Zertifizierung garantieren Langlebigkeit unter Schweizer Bedingungen. Gesehen bei fust.ch zum Preis von Fr. 2299.95.

Fazit: Dreames AWD 3500 Pro ist ein geländegängiges Spitzenkraftpaket mit präziser Navigation und Allrad-Antrieb.

Fensterputzroboter

Fensterputzroboter dienen der automatisierten Reinigung von Glasflächen, insbesondere an schwer zugänglichen Stellen oder grossflächigen Fronten. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die Ansaugkraft der Vakuumpumpe, die das Gerät stabil an der Scheibe fixiert und Unebenheiten im Untergrund ausgleicht. In der Anwendung ist die Pfadplanung (von aussen nach innen, Zickzack-Kurs oder zeilenbasiert etc.) massgebend: Das Gerät sollte die Glasfläche systematisch abfahren und durch eine optimierte Bauform auch Randbereiche sowie Ecken erfassen. Zur Vermeidung von Schlieren verfügen aktuelle Modelle über integrierte Sprühdüsen, die das Reinigungsmittel gleichmässig vor den Mikro­faser-Pads verteilen.

Die Sicherheit steht bei diesen Geräten im Vordergrund, besonders beim Ausseneinsatz in grosser Höhe. Ein redundantes Sicherungssystem, bestehend aus einem internen Notstrom-Akku zur Überbrückung von Netzausfällen und einem physischen Sicherungsseil, ist zwingend erforderlich. Käufer sollten zudem auf die Geräuschentwicklung achten, da die für den Unterdruck notwendigen Motoren bauartbedingt oft eine hohe Lautstärke erreichen. Für die Wartung ist es wichtig, dass die Reinigungspads waschbar und Ersatzteile wie Ersatzdüsen oder Lippen problemlos verfügbar sind.

Die Steuerung erfolgt ergänzend über eine App, mit der sich Reinigungsmodi (Tiefenreinigung, Kantenmodus etc.) wählen lassen. Die App informiert zudem über den Status des Reinigungsvorgangs, gibt Warnmeldungen bei Druckverlust aus und erinnert an den Austausch der Reinigungspads.

Auch manuelle Korrekturen der Fahrtrichtung sollten über das Smartphone möglich sein, falls punktuelle Verschmutzungen nachbearbeitet werden müssen.

  • Wichtige Hersteller: Dreame, Ecovacs, Hobot, Hutt (siehe Test, S. 49), Mova, Winbot

  • Merkmale: Vakuum-Ansaugstärke, redundantes Sicherheitssystem (Akku und Seil), automatische Sprühfunktion (Dual-Spray), systematische Pfadplanung, Ecken- und Kantenreinigung, App-Steuerung mit Statusberichten, Lautstärke.

  • Preis: 200 bis 500 Franken

Mova N1

© MOVA

Empfehlung: Fensterputzroboter

Der Mova N1 wurde speziell für die automatisierte Reinigung grossflächiger Glasfronten entwickelt und hält sich durch eine starke Vakuumpumpe sicher an vertikalen Oberflächen. Ein signifikanter Vorteil ist das integrierte Dual-Spray-System, welches das Reinigungsmittel gleichmässig verteilt, um Streifenbildung zu verhindern.

Zur technischen Ausstattung gehören hocheffiziente Mikrofaser-Pads, eine intelligente Pfadplanung für lückenlose Kantenreinigung und eine Steuerung via Fernbedienung oder App. Das Gerät arbeitet äusserst geräuscharm und verfügt über einen integrierten USV-Akku, der bei Stromausfall ein Herunterfallen für bis zu 20 Minuten verhindert. Ein zusätzliches Sicherungsseil bietet physischen Schutz bei Ausseneinsätzen in grosser Höhe. Gesehen bei brack.ch zum Preis von 248 Franken.

Fazit: Movas N1 ist ein zuverlässiger Fensterputzer, der an schwer zugänglichen Glasflächen für hohe Sauberkeit sorgt.

Smarte Türschlösser

Die Kombination aus elektronischen Türschlössern und Videosprechanlagen ermöglicht eine lückenlose Zutrittskontrolle an der Hausschwelle. Bei der Auswahl eines Schlosses ist die mechanische Kompatibilität mit Rundprofilzylindern massgebend. Ein wesentliches Sicherheitsmerkmal ist die Not- und Gefahrenfunktion des Zylinders, die eine manuelle Entriegelung von aussen auch dann erlaubt, wenn innen ein Schlüssel steckt.

In der Kommunikation zwischen Schloss und Endgerät ist die Verwendung moderner Verschlüsselungsstandards zwingend, um unbefugte Zugriffe auf die Schliesstechnik zu unterbinden.

Smarte Videotürklingeln dienen als visuelle Ergänzung und sollten über ein Weitwinkelobjektiv verfügen, das den Bodenbereich vor der Tür sowie die Gesichter der Besucher vollständig erfasst. Eine geringe Latenzzeit bei der Signalübertragung ist entscheidend, um eine flüssige Zwei-Wege-Audiokommunikation in Echtzeit zu gewährleisten. Aktuelle Systeme nutzen zudem KI-gestützte Algorithmen zur Paketerkennung, die den Nutzer spezifisch über Warenanlieferungen informieren.

Beim Kauf ist ausserdem auf die Energieversorgung zu achten; während Akkumodelle flexibel montiert werden können, bieten festverdrahtete Varianten eine dauerhafte Betriebsbereitschaft ohne Ladezyklen.

Die Verwaltung beider Geräteklassen erfolgt über eine zentrale App, die als digitale Schlüsselzentrale fungiert. Sie erlaubt die Vergabe permanenter oder zeitlich begrenzter Zutrittsberechtigungen für Gäste und Dienstleister. Die App protokolliert sämtliche Schliessvorgänge und sendet bei Betätigung der Klingel oder registrierten Bewegungen sofortige Push-Benachrichtigungen inklusive Live-Bild. Eine wichtige Funktion ist die Integration in bestehende Smarthome-Systeme, um etwa die Aussenbeleuchtung bei Annäherung automatisch zu aktivieren. Zudem liefert die App Statusberichte zum Batteriestand und ermöglicht die Fernverriegelung der Tür von jedem Standort aus.

  • Wichtige Hersteller: Nuki, Ring, TP-Link, Yale

  • Merkmale: Kompatibilität zu Rundprofilzylindern, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Not- und Gefahrenfunktion, Weitwinkeloptik mit Paketerkennung, Zwei-Wege-Audio, temporäre Zutrittsverwaltung via App, Protokollierung der Zugriffe, Akku- oder Festdraht-Option, IP-Wetterfestigkeit.

  • Preis: 300 bis 1800 Franken

Yales Linus L2 Lite und Smart Video Doorbell 

© PCtipp

Empfehlung: Smarte Türschlösser

Das Yale-Linus-L2-Lite-Schloss kann als smartes Schloss alleine, aber auch zusammen mit der Smart Video Doorbell betrieben werden. In Kombination mit der optionalen Yale-Bridge ConnectX 1:4 lässt sich das Set per WLAN nicht nur im Heimnetz, sondern auch für den Fernzugriff nutzen.

Der zentrale Vorteil liegt in der komfortablen Auto-Unlock-Funktion und der Möglichkeit, die Tür direkt aus dem Live-Videostream der Sprechanlage zu entriegeln. Das robuste Metallschloss arbeitet leise und ist vollständig kompatibel mit Schweizer Rundprofilzylindern. Dank Full-HD-Auflösung und geringer Latenz ermöglicht die Klingel eine flüssige Echtzeitkommunikation mit Besuchern. Sicherheitsstandards wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie die einfache Verwaltung von Zutrittsberechtigungen über die Yale-Home-App runden das Set ab. Preis bei brack.ch: Yale Linus L2 Lite (Fr. 117.70) Yale Doorbell (Fr. 134.95), ConnectX 1:4 (Fr. 79.–)

Fazit: Yales Linus L2 Lite und Smart Video Doorbell sorgen für ein einfach zu installierendes, zuverlässiges System, das Schloss und Videoübertragung verbindet.

Überwachungskameras

Optische Überwachungssysteme sind die Basis moderner Sicherheitslösungen. Eine Auflösung von 2K gilt mittlerweile als absoluter Standard und ist notwendig, um bei digitalem Zoom Details wie Gesichter oder Nummernschilder identifizieren zu können.

Für den Ausseneinsatz sind eine wetterfeste Bauweise nach IP65-Zertifizierung oder höher sowie eine autonome Energieversorgung, meist über fest installierte Solarpanels, ein fetter Pluspunkt.

Im Innenbereich liegt der Fokus auf dem Schutz der Privatsphäre; hier bieten Modelle mit mechanischen Blenden, die das Objektiv bei Anwesenheit physisch verdecken, den zuverlässigsten Schutz vor unbefugtem Zugriff.

Ein Kernmerkmal ist die KI-gestützte Objekterkennung, die eine präzise Differenzierung zwischen Menschen, Fahrzeugen und Tieren vornimmt, um die Anzahl relevanter Benachrichtigungen zu optimieren.

Die Nachtsicht sollte Vollfarbbilder liefern, was durch lichtempfindliche Sensoren oder integrierte LED-Strahler realisiert wird. Hinsichtlich der Datenspeicherung empfiehlt sich die Nutzung lokaler SD-Karten-Slots, um die Abhängigkeit von kostenpflichtigen Cloud-Diensten zu verringern und die Souveränität über das Bildmaterial zu behalten.

Die Verwaltung der Sicherheitskameras findet über eine zentrale App statt, die im Alarmfall Push-Benachrichtigungen in Echtzeit versendet. Die App muss Funktionen wie die Definition von Aktivitätszonen enthalten, um Fehlalarme durch Bewegungen auf Gehwegen oder durch Pflanzen zu vermeiden. Zudem ermöglicht sie die Zwei-Wege-Audiokommunikation, den Zugriff auf das Archiv sowie die Verwaltung von Zugriffsrechten für verschiedene Nutzer. Eine integrierte Verschleissanzeige für Akkus oder die Signalstärke des WLANs sind für den stabilen Betrieb ebenfalls von hoher Bedeutung.

  • Wichtige Hersteller: Arlo, Eufy, Reolink, TP-Link (Tapo)

  • Merkmale: 4K-Videoauflösung, Solar-­Ladeoption (im Aussenbereich), mechanischer Privatsphäre-Schutz (im Innenbereich), Vollfarb-Nachtsicht, KI-Objekterkennung, Zwei-Wege-Audio, lokaler Speicher-Slot (micro­SD), App mit Zonen-Konfiguration und verschlüsseltem Fernzugriff.

  • Preis: 60 bis 600 Franken

TP-Link Tapo C645D Kit

© TP-Link

Empfehlung: Überwachungskameras

Die TP-Link Tapo C645D ist eine wetterfeste Duale-2K-Überwachungskamera, die durch ihre hybride Bauweise flexibel im Innen- und Aussenbereich eingesetzt werden kann. Dank ihres Solarpanels (im Kit enthalten) und grossen Backup-Akkus kann sie weitestgehend autonom betrieben werden.

Der wesentliche Vorteil punkto Funktionalität liegt in der präzisen KI-Personenanalyse, die Fehlalarme durch Tiere oder Vegetation effektiv unterdrückt. Zur Ausstattung gehören eine Vollfarb-Nachtsicht durch integrierte Strahler, eine Zwei-Wege-Audiofunktion sowie ein lokaler microSD-Kartenslot für bis zu 512 GB Speicherplatz.

Dank der IP65-Zertifizierung ist die Hardware vor extremen Witterungseinflüssen geschützt und liefert auch bei Frost oder Hitze stabile Streams.

Die Einbindung in das Heimnetzwerk erfolgt sicher über verschlüsselte Dual-Band-WLAN-Verbindungen. Gesehen beim Händler galaxus.ch zum Preis von 149 Franken.

Fazit: TP-Links Tapo C645D Kit ist eine verlässliche und robuste Sicherheitslösung mit intelligenter Objekterkennung bei einfacher Montage.

Fazit: Smart und effizient

Die Integration smarter Technologien bietet weit mehr als nur technischen Komfort: Sie ermöglicht eine präzise Steuerung für «Haus und Hof» und das bei riesiger Zeitersparnis. Für den Nutzer bedeutet dies, dass Routineaufgaben wie das Bodenwischen mit Nass-Trockensaugern, das Fensterreinigen oder das Mähen grosser Rasenflächen komplett autonom ablaufen, während zeitgleich Sensoren den Aussenbereich überwachen. Und es geht noch mehr: Durch eine intelligente Verknüpfung der einzelnen Aufgaben wird das Haus auch richtig smart: So können Aussenkameras Bewegungen aufzeichnen und Sie per App informieren, smarte Schlösser können die Zugänge beim Verlassen des Hauses verriegeln, während die Video-Türkommunikation von überall erreichbar bleibt. Unsere konkreten Geräteempfehlungen dazu finden Sie in den Boxen dieser Kaufberatung.

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