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Lesedauer 4 Min.

Securtity-Cam TP-Link Tapo C460 Kit (mit Solarmodul Tapo A201) im Test

Das TP-Link Tapo C460 Kit, bestehend aus der WLAN-Kamera Tapo C460 und dem Solarmodul Tapo A201, präsentiert sich als eine autarke und flexible Überwachungslösung für den Aussenbereich.
© (Quelle: TP-Link)

Sie ist für die Überwachung von Aussenbereichen wie Gärten, Einfahrten, Hauseingängen, Garagen oder Hinterhöfen konzipiert. Dank der Stromversorgung über das mitgelieferte Solarmodul ist sie ideal für Orte, an denen kein Stromanschluss verfügbar oder das Verlegen von Kabeln aufwendig ist. Technisch bietet sie in Kombination mit der 4K-Auflösung eine Erkennungsfunktion von Personen, Haustieren und Fahrzeugen sowie die Integration in das Tapo-Ökosystem (z.B. Türklingel, Beleuchtung etc.). Auch die einfache Handhabung ist ein Pluspunkt. Das Gerät ist kompakt, robust gebaut und wetterfest (nach IP66 zertifiziert), womit sie auch vor dem Eindringen von Staub und starken Wasserstrahlen geschützt ist. Das Solarmodul Tapo A201 ist zudem mit einem verstellbaren Montagearm ausgestattet. Die Kamera selbst verfügt über einen integrierten Akku (10000 mAh), der durch das Solarmodul (bei Sonnenschein) kontinuierlich geladen wird.

© Quelle: TP-Link

Anschlussseitig ist ein USB-C-Anschluss zur Stromversorgung verbaut, der microSD-Kartensteckplatz dient wiederum der lokalen Speicherung von Aufnahmen (max. 512 GB). Ebenso Bestandteil ist WiFi 5. TP-Link gibt den Blickwinkel mit 134° Grad diagonalem Sichtfeld an. Ausserdem bietet die Sicherheitskamera eine Infrarot-Nachtsicht in Schwarzweiss bis zu 15 Metern. Des Weiteren verfügt die Cam über eine Zwei-Wege-Audiofunktion (Mikrofon und Lautsprecher) zur Kommunikation mit Besuchern. Daneben kann die Cam auch ihre integrierte Sirene respektive «stillen» Lichtalarm auslösen. Die Inbetriebnahme der TP-Link Tapo C460 ist einfach. Zuerst lädt man die Tapo-App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone. Danach wird die Kamera initialisiert und mit dem Heim-WLAN verbunden. Die App führt den Nutzer Schritt für Schritt durch den Prozess. Die Montage der Kamera und des Solarmoduls ist dank der mitgelieferten Halterungen und des Verbindungskabels flexibel. Wichtig: Um von der Aufladung per Sonnenlicht zu profitieren, sollte das Solarmodul natürlich an einem Ort mit ausreichend Sonnenlicht montiert werden. Die Bedienung der Tapo C460 selbst erfolgt über die Tapo-App. Die App bietet eine übersichtliche Oberfläche. Zu den vielseitigen Funktionen gehören die Live-Ansicht (Echtzeit-Streaming des Kamerabildes), der Zugriff auf lokal oder in der Cloud gespeicherte Aufnahmen, das angesprochene Zwei-Wege-Audio sowie die Benachrichtigungseinstellungen (Push-Nachrichten, Alarmsignale), wenn ein aktuelles Ereignis vorliegt. Ausserdem lassen sich hier auch die Erkennungszonen, also spezifische Bereiche im Bild, die überwacht werden sollen, definieren.

Der Test

Die Tapo C460 reagierte dank ihrer Bewegungserkennung und KI-Funktionen sehr schnell auf Ereignisse. Die Benachrichtigungen auf dem Smartphone erfolgten nahezu in Echtzeit, die Videoaufzeichnung startete zügig nach der Erkennung.

Wichtig: Die KI-basierte Erkennung von Personen, Haustieren und Fahrzeugen funktionierte im Test zuverlässig. Die Kamera bietet dazu eine «Gesichtserkennung», womit unerwünschte Fehlalarme umgangen werden. Auf sich bewegende Äste sollte die Kamera allerdings nicht ausgerichtet werden, da diese «Variationen die Zahl der Fehlalarmen» erhöht.  

Ein weiterer Vorzug ist die 2K-QHD-Videoqualität. Bilder sind scharf und detailreich, sowohl bei Tageslicht als auch mit der Infrarot-Nachtsicht in Farbe. Die Farben sind natürlich. Selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen lieferte die Kamera noch adäquate Bilder respektive Videos.

© Quelle: TP-Link

Kurz zur Akkulaufzeit: Bei einigermassen ausreichender Sonneneinstrahlung hält das Solarmodul den Akku kontinuierlich geladen, wodurch die Kamera praktisch wartungsfrei betrieben werden kann.

Zusätzliche Kosten entstehen für Anwender beim Tapo-Abo-Service «Tapo Care». Die Kosten variieren, liegen typischerweise bei Fr. 3.49 pro Monat pro Kamera. Drei Cams im Bundle kosten Fr. 10.99 im Standard-Plan. Daneben gibt’s auch noch Jahresabos, die pro Monat günstiger ausfallen.

Zu den grossen Vorteilen des Tapo-Care-Abos gehören die Cloud-Speicherung von Videoaufnahmen für bis zu 30 Tagen sowie ein Vorschaubild beim Auftreten eines Ereignisses.

Fazit

Das TP-Link Tapo C460 Kit ist eine Top-Wahl für die autarke Aussenüberwachung. Es punktet mit der Installation, der Videoqualität, Objekterkennung und Solarstromversorgung. Mit den Grundfunktionen deckt die Cam viele Aspekte ab. Wer eine erweiterte Cloud-Sicherung benötigt, sollte die kostenpflichtigen Tapo-Care-Abo-Varianten in Betracht ziehen.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Installation
  • Bildqualität
  • autarke Versorgung
  • Preis
  • kostenlos (ohne Abo) nur «Basisspeicherung»

Details:  Details: Security-Cam inkl. Solarmodul, WiFi 5, 4K (3840 x 2160), 10000 mAh, USB C, SD-Speicherkarten-Slot, 2-Wege-Audio, Tapo App, Nachtsicht (Farbe), Gesichtserkennung, div. KI-Funktionen, IP66, 2 Jahre Bring In

Preis:  100.–

Infos: 
Gesehen bei: www.brack.ch

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