Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Test: Input Director

Mehrere Windows-Geräte, aber nur eine Tastatur und eine Maus? Kein Problem mit Input Director.

Für Schreibtische wie diese im PCtipp-Testcenter ist InputDirector besonders praktisch

© Quelle: Archiv

Wer schon einmal mehrere PCs an einem Tisch benutzt hat, kennt das Problem: Für jeden Rechner braucht es eine eigene Tastatur und Maus. Nach spätestens fünf Minuten ist man konfus. Bluetooth-Tastaturen und Mäuse können dieses Problem zum Teil lösen, indem, sie einfach zwischen mehreren verbundenen Geräten hin und her wechseln können. Was aber, wenn man keine Bluetooth-Tastatur verwenden möchte und lieber bei seiner teuren mechanischen Gaming-Tastatur bleibt?

Mit Input Director lässt sich das Problem lösen. Die Software verknüpft Rechner im gleichen Netzwerk miteinander und sendet Inputdaten von einem PC auf den anderen. Ein Beispiel: Sie verwenden PC 1 als Hauptrechner, benützen nebenher aber noch ihren alten Tower und einen Laptop für unterwegs. Sie installieren auf allen drei Geräten Input Director und richten den Haupt-PC als Master und die beiden anderen PC als Slaves ein. Sie können damit Maus und Tastatur des Haupt-PCs einfach auch auf den anderen Rechnern verwenden.

Das Interface von Input Director wirkt auf den ersten Blick etwas kompliziert, ist aber für den Alltagsgebrauch sehr einfach. Im Tab «Main» starten oder beenden Sie Input Director. Zudem sehen Sie unter «System Information» Ihren Hostnamen und Ihre interne IP-Adresse. Diese benötigen Sie, um Geräte zu verbinden.

Im Tab «Master Configuration» können Sie neue Slave-Geräte hinzufügen und die Monitore entsprechend Ihrer Position in der Realität verschieben. In der «Slave Configuration» stellen Sie ein, welche Rechner auf Ihren Input Director zugreifen dürfen. Hier ist es sinnvoll, nur explizit den einen Master-PC in Ihrem Netzwerk zuzulassen. In den drei weiteren Tabs gibt es generelle Optionen, die Sie nach Geschmack einstellen können. Für die reine Funktionalität von Input Director sind diese Tabs nicht notwendig.

Beachten Sie zudem: Input Director verwendet Ihr LAN, um die Input-Daten auf einen anderen PC zu senden. Ist Ihr Netzwerk, beispielsweise durch Downloads, stark belastet, beginnt Input Director zu ruckeln.

Hinweis: Ein weiteres kostenloses Tool für denselben Zweck ist Microsoft Mouse without Borders.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Einfach zu bedienen
  • zuverlässig bei gutem Netzwerk
  • Nur für Windows
  • ruckelt bei belastetem Netzwerk

Details:  Eingabeverteiler für Windows XP und neuer, Englisch

Preis:  Kostenlos für Private

Infos: 
http://www.inputdirector.com/

Kommentare

PC Apps Monitore Netzwerk Software Windows Zubehör Software & Tools Windows & PC Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

SpaceX plant Börsengang für Mitte Juni
SpaceX plant laut Medienberichten seinen Rekord-Börsengang für den 12. Juni. 
2 Minuten
18. Mai 2026
Immer mehr Nutzer sind bereit, für die KI zu zahlen
Eine Umfrage des Bitkom zeigt, dass immer mehr Deutsche für die Nutzung einer Künstlichen Intelligenz Geld ausgeben und auch die Bereitschaft dies künftig zu tun, steigt. Dafür erwarten die Anwender vor allem eine bessere Leistung der KI und mehr Qualität bei den Ergebnissen.
3 Minuten
18. Mai 2026
Air2030
VBS bindet RUAG stärker in Projekt RLE@NDP ein
Mit zusätzlichen Massnahmen und der verstärkten Zusammenarbeit mit der RUAG sollen beim Projekt RLE@NDP zur Modernisierung der Luftraumüberwachung der Zeitplan und das Budget eingehalten sowie Einschränkungen bei den Funktionalitäten minimiert werden. 
3 Minuten
17. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Downloads
Tool der Woche: Ortsnamen-Bedeutungen
Wieso hat der Ortsname Lachen nicht mit guter Laune zu tun? Und woher kommen andere Schweizer Ortsnamen wie Belp oder Lupfig? Hier erfahren Sie es.
2 Minuten
Outlook-Add-in
Tool der Woche: Mailbutler für Outlook
Outlook ist sehr verbreitet, kann aber schlicht nicht alle Bedürfnisse abdecken. Da helfen Add-ins aus – beispielsweise Mailbutler.
2 Minuten
20. Jan 2026
Tool der Woche
ReadEra – die E-Reader-App, die Ihnen vorliest
Wer auf einem Android- oder Huawei-Gerät gerne E-Books liest, kann sich diese wahlweise auch anhören.
3 Minuten
23. Sep 2025
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare