Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Cisco setzt bei Webex auf KI-Agenten

Auf der WebexOne hat Cisco eine Flut neuer KI-Funktionen vorgestellt. Dahinter steckt die Strategie, den Arbeitsplatz der Zukunft stärker von digitalen Agenten begleiten zu lassen – ein Ansatz, der auch für Systemhäuser und Fachhändler relevant sein kann.

Mit KI-Agenten wie automatischen Protokollführern oder Terminplanern will Cisco Routinen in Meetings und im Büroalltag vereinfachen

© (Quelle: Cisco)

Cisco treibt die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Collaboration-Welt voran. Bei der Hausmesse WebexOne 2025 stand nicht ein einzelnes Produkt im Mittelpunkt, sondern die Vision, wie agentenbasierte KI künftig Meetings, Geräte und Workflows durchzieht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen von digitalen Helfern entlastet werden, Unternehmen mehr Effizienz aus ihren Kollaborationslösungen ziehen.

Gezeigt wurden mehrere spezialisierte Agenten, die ab Ende 2025 schrittweise starten. Dazu zählt etwa ein Notetaker-Agent, der Meetings automatisch protokolliert, oder ein Meeting-Scheduler, der Termine selbständig einplant. Auch ein virtueller Empfang für Webex-Telefonie ist angekündigt. Dahinter steckt die Idee, wiederkehrende Aufgaben an KI abzugeben und so Personalressourcen für andere Themen frei zu machen.

Auch die Gerätewelt bekommt ein Update: Mit RoomOS 26 zieht ein Betriebssystem ein, das mithilfe von NVIDIA-Chips Bild, Ton und Raumnutzung optimieren soll. Funktionen wie Geräuschfilter oder automatische Kamerasteuerung sollen die Meeting-Erfahrung verbessern und binden Kunden noch enger an Ciscos Hardware.

Partnernetzwerke im Blick

Bemerkenswert ist, wie stark Cisco auf Integrationen setzt. Künftig soll der Webex Assistant in Microsoft 365 Copilot, Salesforce oder Amazon Q Index eingebettet sein. Damit signalisiert Cisco klar, dass es nicht nur um eigene Features geht, sondern um die Rolle als Plattform im Zusammenspiel mit den grossen Softwarehäusern.

Für Fachhändler und Systemhäuser bedeutet das: KI wird zunehmend ein Verkaufsargument im Collaboration-Bereich. Unternehmen wollen wissen, wie sich die neuen Funktionen in ihre Prozesse einfügen und erwarten Beratung, welche Lösung langfristig trägt. Cisco positioniert sich hier bewusst im Wettbewerb zu Microsoft Teams und Zoom, setzt aber stärker auf eigene Geräte und Sicherheitspartnerschaften.

Kommentare

Messaging Kommunikation Künstliche Intelligenz Smartphone & Apps KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Echtzeittext - Bundesrat schafft Grundlage für neue Notruffunktion
Der Bundesrat hat mehrere Verordnungen angepasst, um ein sicheres Notrufsystem zu fördern. In Zukunft können Menschen in Notlage die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität per Echtzeittext auf den Smartphones auch schriftlich erreichen. 
3 Minuten
Honor: Neue Oberklasse mit zwei Modellen der 600-Serie
Die neuen Honor-Smartphones 600 und 600 Pro sollen in der Oberklasse mit schnellen Snapdragon-Prozessoren und umfangreichen KI-Funktionen der Kameras punkten.
3 Minuten
6. Mai 2026
Stromverbrauch und Effizienzpotenziale von Rechenzentren in der Schweiz
2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. 
3 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Publireportage
Ist öffentliches WLAN sicher? Das solltest du wissen
Öffentliche WLAN-Netze sind überall: in Flughäfen, Hotels, Bibliotheken, Einkaufszentren und vielen anderen Orten. Sich schnell und kostenlos mit dem Internet zu verbinden, war noch nie so einfach. Doch so praktisch diese Netzwerke auch sind – für Cyberkriminelle sind sie ein echtes Einfallstor.
3 Minuten
Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
3 Minuten
21. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare