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Hat der Zweitmonitor ausgedient?
Herr Omerovic, in vielen Schweizer Büros gehören zwei Bildschirme nach wie vor zum Standard. Weshalb wird dieses Konzept zunehmend hinterfragt?
Almir Omerovic: Das klassische Dual-Monitor-Setup entstand zu einer Zeit, als grosse, hochauflösende Displays deutlich teurer waren als heute. Wer mehr Arbeitsfläche benötigte, stellte deshalb zwei kleinere Monitore nebeneinander. Heute stehen Unternehmen andere Lösungen zur Verfügung. Heute haben sich sowohl die Displaytechnologie als auch die Anforderungen an den Arbeitsplatz weiterentwickelt. Deshalb lohnt es sich, dieses Konzept neu zu hinterfragen.
Viele Mitarbeitende schätzen aber gerade die zusätzliche Fläche von zwei Bildschirmen.
AO: Mehr Arbeitsfläche bleibt wichtig. Die Frage ist lediglich, wie man sie bereitstellt. Der Arbeitsalltag hat sich stark verändert. Viele Mitarbeitende wechseln regelmässig zwischen Homeoffice und Büro. Deshalb gewinnen einfache und flexible Arbeitsplatzlösungen an Bedeutung. Je weniger Geräte, Kabel und Adapter notwendig sind, desto unkomplizierter wird die Nutzung – sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die IT-Abteilung.
Wie sieht eine solche Lösung konkret aus?
AO: Ein gutes Beispiel ist unser neuer Acer Vero CB343CURJ0. Der 34-Zoll-Curved-Monitor vereint zahlreiche Funktionen in einem Gerät. Über ein einziges USB-C-Kabel werden Bildsignal, Datenübertragung und Stromversorgung abgewickelt. Das Notebook wird dabei mit bis zu 140 Watt geladen. Zusätzlich sind ein 2,5-Gigabit-LAN-Anschluss sowie ein integrierter KVM-Switch
vorhanden, mit dem sich zwei Rechner über dieselbe Tastatur und Maus bedienen lassen. Mit seiner UWQHD-Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln bietet der Monitor viel zusammenhängende Arbeitsfläche, ohne dass ein Rahmen die Sicht unterbricht.
Videokonferenzen gehören heute ebenfalls zum Arbeitsalltag. Benötigt man dafür nicht weiterhin zusätzliche Geräte?
AO: Immer weniger. Viele Unternehmen bevorzugen integrierte Lösungen, weil sie den Arbeitsplatz vereinfachen. Beim Vero CB343CURJ0 sind beispielsweise eine 5-Megapixel-Webcam mit Infrarot-Unterstützung für Windows Hello, ein Mikrofon-Array sowie Lautsprecher bereits integriert. Für den täglichen Einsatz in Videokonferenzen ist das für viele Anwender vollkommen ausreichend.
Lohnt sich ein solcher Monitor auch finanziell?
AO: Das hängt natürlich von den Anforderungen des Unternehmens ab. In vielen Fällen kann ein integriertes Gerät jedoch Kosten reduzieren. Wer zwei Monitore, eine Dockingstation und eine separate Business-Webcam beschaffen muss, investiert schnell deutlich mehr als in eine zentrale Lösung. Beim Acer Vero CB343CURJ0 liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 329 Franken. Gerade bei Unternehmen mit 50 oder 100 Arbeitsplätzen kann sich daraus ein lohnendes Einsparpotenzial ergeben.
Nachhaltigkeit spielt bei IT-Beschaffungen ebenfalls eine immer grössere Rolle. Wie reagieren Unternehmen darauf?
AO: Wir stellen fest, dass Nachhaltigkeit heute deutlich häufiger Teil von Investitions- und Beschaffungsentscheiden ist als noch vor einigen Jahren. Unternehmen achten neben dem Anschaffungspreis stärker auf Energieeffizienz, Langlebigkeit und Materialien. Weniger Geräte bedeuten zudem weniger Ressourcenverbrauch und weniger Elektroschrott. Beim Acer Vero CB343CURJ0 besteht das Gehäuse zu 85 Prozent aus rezykliertem Kunststoff (PCR) sowie zu 5 Prozent aus sogenanntem Ocean-Bound-Plastic. Dazu kommen Zertifizierungen wie EPEAT Gold und TCO Edge.
Hat der klassische Zweitbildschirm damit ausgedient?
AO: Nicht vollständig. Für professionelle Bild- und Videobearbeitung sind Monitore mit hoher Farbtreue und präziser Kalibrierung nach wie vor wichtig. Auch im CAD-Umfeld, in Leitstellen oder im Gaming können mehrere oder spezialisierte Displays sinnvoll sein. Für einen grossen Teil der Büro- und Wissensarbeitenden bieten moderne Ultrawide-Monitore wie der Acer Vero CB343CURJ0 heute jedoch eine attraktive Alternative, die Arbeitsfläche, Komfort und Einfachheit in einem Gerät vereint.
Almir Omerovic
Produktmanager bei Acer Schweiz
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