Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

KI könnte weltweit Milliarden Dollar sparen

Fast die Hälfte der Aufgaben, die chilenische Arbeitnehmer in den 100 häufigsten Berufen erledigen, könnten mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschleunigt werden. Zudem würde dadurch die Qualität der Ergebnisse verbessert und massiv Geld eingespart.
© (Quelle: EMGenie)

Das sind Ergebnisse einer Studie von Gabriel Weintraub von der Stanford Graduate School of Business, in der er die potenziellen Vorteile von KI ermittelt und die Berufe identifiziert hat, die sich am besten für einen KI-Schub eignen.

Fast alle werden betroffen sein

"Zwar gibt es echte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von KI auf die Arbeitskräfte, aber es gibt auch grosse Chancen. GenKI kann Routine-Aufgaben beschleunigen und mit Menschen zusammenarbeiten, sodass sich diese auf höherwertige Tätigkeiten konzentrieren können", meint Weintraub.

Ihm zufolge sind 80 Prozent der chilenischen Arbeitnehmer in Berufen tätig, in denen KI mindestens 30 Prozent ihrer Aufgaben übernehmen könnte. Der Lohnäquivalentwert der Zeit, die eingespart werden würde, belaufe sich auf fast zwölf Prozent des chilenischen Bruttoinlandsprodukts, das 2024 bei umgerechnet rund 330 Mrd. Dollar lag.

Anstatt sich auf Berufsbezeichnungen zu konzentrieren, verwendet die Studie Daten von Workhelix. Das Unternehmen bietet bei der Einführung von KI in betriebliche Prozesse Unterstützung an. Der durchschnittliche Effizienzgewinn durch KI beträgt demnach über alle Berufe hinweg 48 Prozent. Einige Berufe schneiden deutlich besser ab. An der Spitze stehen Software-Entwickler mit 87 Prozent, gefolgt von Politikwissenschaftlern (84 Prozent) und Datenanalysten (80 Prozent). Im Gegensatz dazu bieten körperliche Tätigkeiten wie Bauarbeiten weniger Möglichkeiten für die Integration von KI.

Einsparungen in Buchhaltung

Auch das Ausmass der finanziellen Auswirkungen auf einige Berufe ist bemerkenswert. Buchhalter könnten durch KI-beschleunigte Aufgaben einen geschätzten Jahresmehrwert von 1,7 Mrd. Dollar erzielen, gefolgt von Rechtsanwälten (1,6 Milliarden), Ingenieuren in technischen Bereichen (1,3 Mrd. Dollar) sowie Einzelhandels- und Lagerbetreibern (1,3 Mrd. Dollar). Bei Grundschullehrern wären es 1,2 Mrd. Dollar, in der öffentlichen Verwaltung 1,1 Mrd. Dollar.

Über 84.000 chilenische Regierungsangestellte sind in Funktionen tätig, in denen KI Aufgaben wie Dateneingabe, Dokumentenerstellung oder Formularbearbeitung rationalisieren könnte, so Weintraub. Kleine und mittlere Unternehmen, die 65 Prozent der Arbeitskräfte und 98 Prozent der Unternehmen in Chile ausmachen, wiesen ebenfalls ein starkes Beschleunigungspotenzial auf, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Kundenservice und operative Tätigkeiten. (pressetext.com)

Kommentare

Künstliche Intelligenz KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Fun
Mini-Cup-Game in der Google-Suche spielen
So finden Sie das Easter Egg von Google und üben sich im Elfmeterschiessen.
2 Minuten
19. Jun 2026
Vernehmlassung
Angepasste Unternehmensabgabe für Radio und TV
Der Bundesrat will das Tarifmodell der Unternehmensabgabe für Radio und Fernsehen anpassen und damit einen Entscheid des Bundesgerichts umsetzen. Die Vernehmlassung zur Teilrevision der Radio- und Fernsehverordnung wird am 23. Juni 2026 eröffnet.
2 Minuten
19. Jun 2026
Die besten PCtipp-Artikel aus der Kalenderwoche 24
In der Kalenderwoche 24 vom 08. bis zum 14. Juni 2026 standen die Artikel «Ubuntu 26.04 LTS ist da!» und «Mini-Cup-Game in der Google-Suche spielen» ganz oben in der Gunst unserer Leserschaft.  
2 Minuten
19. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Viele Mobilfunk-Anbieter senken Roaming-Preise
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Daher hat der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch die Kosten für die Nutzung des Smartphones im Ausland analysiert.
6 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare