Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Roboter sollen Feuerwehrleute künftig ersetzen

Ingenieure von Cyborg Dynamics Engineering und der Griffith University haben mobile unbemannte Feuerlöschroboter auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, die autonom gegen Brände vorgehen.

Fahrgestell des Feuerlöschroboters im Gelände: System vielseitig einsetzbar.

© (Quelle: griffith.edu.au)

Dabei koordinieren sie ihren Einsatz so, dass sie möglichst effektiv zusammenarbeiten. In Australien haben sie jetzt einen ersten Test erfolgreich bestanden und gezeigt, dass sie Hindernisse umgehen und gemeinsam Brände löschen können, ohne menschliche Einsatzkräfte in Gefahr zu bringen.

Ideale Roboter-Kooperation

Im Einsatz war ein reales Feuerlöschfahrzeug, das mit bis zu vier virtuellen Robotern interagierte und Brände löschte. In dem Test bewegte sich das reale Fahrzeug selbstständig um Hindernisse herum und koordinierte sich mit seinen simulierten Gegenstücken, um mehrere simulierte Brände zu finden und zu löschen. Das System erreichte eine Erfolgsquote von 99,67 Prozent bei der Navigation und der Löschung von zwei Grossfeuern.

"Wir haben gezeigt, dass mehrere reale und simulierte Roboter, die KI-gestützt trainiert worden sind, sowohl einfache Navigationsaufgaben als auch komplexe Kooperationsaufgaben lösen können", sagt Zhe Hou, Dozent für Informations- und Kommunikationstechnik an der Hochschule. "Das bestätigt das operative Potenzial unseres Ansatzes für praktische Fallstudien wie autonome Navigation und Brandbekämpfung."

Fahrgestell für viele Aufgaben

Die Roboter werden fernbedient auf die Reise zum jeweiligen Brandherd geschickt. Dort angekommen, organisieren sie sich selbst und teilen die Aufgaben unter sich auf, um separate Brandherde zu bekämpfen. Das reduziert die kognitive Belastung der menschlichen Bediener und erhöht die Sicherheit in Hochrisikosituationen.

"Durch die Verarbeitung von Daten aus einer Vielzahl von Sensoren an Bord können diese Systeme schnell Entscheidungen treffen, was aufgrund der sehr begrenzten Situationswahrnehmung eines Menschen, der auf einen Bildschirm schaut, einfach nicht möglich ist", so Ryan Marple, General Manager von Cyborg Dynamics Engineering. Das Fahrgestell nutzt das Unternehmen für unterschiedliche Aufgaben - auch für den autonomen Transport von Gütern in Risikogebieten und als autonomes Waffensystem. (pressetext.com)

Kommentare

Robotik Künstliche Intelligenz KI & Trends
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

MediaMarktSaturn führt mobiles Bezahlen in 400 Märkten ein
Verkäufer können Zahlungen jetzt direkt am Regal oder im Servicebereich entgegennehmen. Nach einer Pilotphase dauerte der bundesweite Rollout in Deutschland nur 48 Stunden.
3 Minuten
Eventfrog führt KI-Assistenten für die Eventerfassung ein
Mit dem neuen KI-Assistenten Froggy können Veranstalter ihre Events per Text- oder Sprachnachricht erfassen. Die Anwendung übernimmt die Angaben automatisch in das Eingabeformular und fragt bei fehlenden Informationen nach.
2 Minuten
iWay senkt bei Glasfaser-Abos Preise und erhöht Geschwindigkeiten
Glasfaser bei iWay wird schneller oder günstiger, bei Neubestellungen entfällt ab sofort bei allen Abos für Internet, TV, Mobile und Telefonie die Mindestvertragsdauer.
2 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Der Zenit für Gamer, Cosplayer und Fans von Star Wars
Fantasy Basel 2024: der grosse Rückblick
Sie war auch dieses Jahr die wichtigste Messe für Gamer, Cosplayer oder einfach für alle, die galaktische und fantastische Geschichten lieben. PCtipp hat die coolsten Bilder auf der Fantasy Basel 2024, der grössten Schweizer Comic Con, gesammelt.
3 Minuten
13. Mai 2024
Kritische Schwachstellen in PHP - Sicherheitsupdates sofort einspielen
Zwei kritische Schwachstellen in PHP können Angreifern ermöglichen, ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen. Sicherheitsupdates sind jetzt verfügbar. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, betroffene Systeme unverzüglich zu aktualisieren.
2 Minuten
21. Okt 2026
Sprachbarrieren überwinden
Alertswiss informiert, warnt und alarmiert neu auch in Leichter Sprache
Hunderttausenden Menschen in der Schweiz fällt das Lesen schwer. Informationen, Warnungen und Alarmmeldungen müssen aber auch für sie verständlich sein. Deshalb bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) Meldungen in der Alertswiss-App neu auch in Leichter Sprache an.
4 Minuten
21. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare