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Lesedauer 3 Min.

Mac-Tipp: Speicherdruck

Reicht der Arbeitsspeicher? Die Frage sollte nicht mit dem verfügbaren RAM geklärt werden, sondern mit dem Speicherdruck.

Speicher unter Druck; aber wie schlimm ist es wirklich?

© (Quelle: PCtipp.ch)

Egal, wie üppig eine Mac-Konfiguration bemessen ist: Die bange Frage «Reicht mein Arbeitsspeicher?» drängt sich früher oder später bei uns allen ins Bewusstsein – spätestens dann, wenn die nicht mehr ganz taufrische Maschine zu schwächeln beginnt. Doch wie schlimm ist die Situation wirklich?

Um das herauszufinden, starten Sie alle Programme, die Sie gerne gleichzeitig geöffnet haben möchten. Starten Sie ausserdem die Aktivitätsanzeige, die Sie auf jedem Mac im Ordner Programme innerhalb des Ordners Dienstprogramme finden. Hier werden Sie mit zahlreichen technischen Details konfrontiert. Uns interessiert an dieser Stelle jedoch nur der Arbeitsspeicher.

Klicken Sie deshalb auf den Bereich Speicher. (1) Hier erfahren Sie unter anderem, wie viel RAM eine Anwendung abzweigt, wie viel davon überhaupt noch frei ist oder ob RAM in grossen Mengen auf die Festplatte respektive SSD ausgelagert wird («Swap»). (2)

Der ‹Speicherdruck› ist die Anzeige, die uns am meisten interessieren sollte

© Quelle: PCtipp.ch

Diese Angaben wirken oft so, als wäre der Speicher bis unters Dach voll. Tatsächlich sagen die Zahlen jedoch nur wenig darüber aus, ob das System kurz vor dem Kollaps steht. Denn Apples Technologie zur Speicherkomprimierung und schnelle SSDs sorgen dafür, dass macOS sehr effizient mit dem verfügbaren Speicher jongliert. Das gilt erst recht für Geräte mit M1- und M2-SoC.

Deshalb ist die Grafik Speicherdruck (3) sehr viel interessanter. Je voller diese Fläche ist, desto stärker steht das System unter Druck – und desto wahrscheinlicher ist eine Verlangsamung durch zu wenig RAM. Solange das Diagramm aber nur etwa halb voll ist, läuft alles wie geschmiert, so wie in diesem Fall: Da ist noch viel Luft nach oben.

Die hier gezeigte Situation wurde auf einem Mac mini (M1) mit 16 GB RAM aufgenommen. Bei der Erstellung des Screenshots waren exakt ein Dutzend Programme geöffnet, darunter Schwergewichte wie Photoshop und die Layout-Software InDesign von Adobe; trotzdem herrscht gerade kein Handlungsbedarf. Und wenn der Speicher in Ausnahmefällen doch einmal voll ist, trösten Sie sich mit dieser alten Computer-Weisheit: «Freier Speicher ist verschwendeter Speicher».

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