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Lesedauer 3 Min.

macOS-Betas: einfach ausprobieren

Schon mal das neue Betriebssystem ausprobieren? So geht es bei macOS. Doch aufgepasst, Beta ist Beta und es kann immer mal zu Problemen kommen.
© (Quelle: Apple)

Die Abläufe sind wohlbekannt: Apple stellt an der WWDC (World Wide Developer Conference) im Juni die neuen Betriebssysteme vor. Kurz darauf folgt eine erste Developer Beta, die noch fehlerbehaftet sein kann. Diese Betaversion richtet sich an die Entwickler, um ihnen die Chance zu geben, ihre Software möglichst früh an das kommende System anzupassen.

Wenige Wochen später folgen die Public ­Betas: Vorabversionen, die von allen ausprobiert werden können. Es gibt keine Garantie, dass sie frei von Fehlern sind. Doch wenn Sie sich trotzdem darauf einlassen möchten, ist die Installation denkbar einfach.

Public Beta installieren

Öffnen Sie am Mac die Systemeinstellung Allgemein und dort den Bereich Software­update. Hier finden Sie die aktuellen Beta-Updates, Bild 1. Klicken Sie auf die kleine «i». Jetzt bekommen Sie die Möglichkeit, eine neue Beta anzuwählen – entweder vom aktuellen macOS oder von einer Entwicklerrespektive Public-Beta des nächsten grossen Updates. Sobald Sie auf die Schaltfläche Fertig klicken, startet die Suche nach den Vorabversionen, die jedoch erst mit einem Klick auf die Schaltfläche Jetzt aktualisieren installiert werden, Bild 2. Und das war auch schon alles.

Bild 1: Eine Beta von macOS ist nur wenige Mausklicks entfernt

© Quelle: PCtipp.ch

Bild 2: Erst per Klick auf Jetzt aktualisieren startet die Installation

© Quelle: PCtipp.ch

Der Ausstieg

Der Reigen mit den Betas ginge jetzt immer so weiter, doch das muss nicht sein. Wählen Sie im Einblendmenü der Systemeinstellung die Option Aus. Jetzt stoppen die Aktualisierungen, bis die Version der Beta von einer neueren, offiziellen Version überholt wird.

Zurück zum Start

Aufwendig wird es hingegen, wenn Sie auf die ursprüngliche macOS-Version zurückschalten möchten – aktuell also von der Beta von macOS 15 zurück zu macOS 14. Hier hilft nur, die SSD des Macs komplett zu löschen und danach die ältere macOS-Version über das Internet frisch zu installieren – gefolgt von allen Programmen und Daten.

Grundsätzlich muss man den Public Betas zugestehen, dass sie recht robust und zuverlässig laufen. Falls es zu Problemen kommt, liegt das meistens nicht an Apple, sondern an den Software-Herstellern, die von Apples Richtlinien abweichen. Das ist allerdings ein schwacher Trost, wenn eine unverzichtbare Anwendung nicht mehr funktioniert. Wenn also kritische Programme involviert sind, sollte keine Public Beta installiert werden.

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