Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Das papierlose Büro, ganz ohne Abo

Die App QuickScan für das iPhone und das iPad hält in mehrerlei Hinsicht angenehme Überraschungen parat. Sie verwandelt das Mobilgerät in einen Scanner, mit dem sich Dokumente erfassen und archivieren lassen. Soweit nichts Neues.
© (Quelle: PCtipp.ch)

Doch die App gefällt auch durch ihre hohe Zugänglichkeit, den umfassenden Funktionsumfang und – vor allem! – wird sie nicht im Abo angeboten. Besser noch: Die Nutzung ist werbefrei und ohne Einschränkung kostenlos. Der Entwickler bittet lediglich um eine Spende, die zwischen 5 Franken und 100 Franken liegt und als In-App-Kauf getätigt wird. Fairer geht es nicht.

Erste Schritte

Bild 1: Die Oberfläche wirkt harmlos, doch die zahlreichen Funktionen haben es in sich

© Quelle: PCtipp.ch

Der Start verläuft unaufgeregt, indem auf der ersten Seite einfach auf die grosse Schaltfläche Neuer Scan getippt wird. Die Vorlage wird durch die Kamera erfasst und als Miniatur auf der Startseite angezeigt, Bild 1 A. Ein Tippen auf diesen Eintrag offenbart einige Funktionen zur Optimierung des Scans. Hier wird die Datei ausserdem exportiert, nachdem sie zuerst einer automatischen OCR-Behandlung unterzogen wurde: Die App erkennt also Text im Scan und legt ihn auf einer unsichtbaren, maschinenlesbaren Ebene ab. So lässt sich das PDF später auf anderen Geräten durchsuchen: etwa durch die Windows-Suche oder mit Spotlight auf dem Mac.

Bild 2: In den umfassenden Einstellungen wird die Automation vorangetrieben

© Quelle: PCtipp.ch

Doch das ist erst der Anfang. Noch bevor eine intensive Nutzung ihren Fortgang nimmt, sollten die zahlreichen Einstellungen über das Zahnrad rechts oben angepasst werden B. Hier legen Sie fest, ob Ränder verbessert oder Unterschriften hinzugefügt werden sollen – und vieles andere mehr. Unter Dateiname, Bild 2 A, definieren Sie, nach welchen Kriterien die PDF-Dokumente automatisch benannt werden sollen, etwa mit welchem Datumsformat oder mit Standardtexten.

Bild 3: Die Export-Favoriten speichern auch in der Cloud oder auf dem heimischen NAS

© Quelle: PCtipp.ch

Die vielleicht wichtigste Einstellung widmet sich jedoch den Export-Favoriten, B. Hier werden die Ziele festgelegt, zu denen eine Datei exportiert wird. Dabei kann es sich um das iCloud-Drive handeln, Bild 3. Aber auch andere Cloud-Dienste werden unterstützt, genauso wie die Speicherung auf dem eigenen NAS. Und schliesslich ist auch der Export via E-Mail oder zur mächtigen Dokumenteverwaltung Paperless-nx möglich. Mit QuickScan lässt sich also ein solider Grundstein für eine papierlose Ablage zulegen.

Info: App für iOS und iPadOS, Deutsch, kostenlos (Spenden werden jedoch gerne genommen), der Download erfolgt im App Store unter go.pctipp.ch/3409.

Kommentare

Apple Apps iOS iPhone iPad Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

iPhone Wecker zu jeder Zeit und auch auf der Watch
Für tägliche Routinen ist der iPhone-Wecker ideal, da er auch auf der Apple Watch synchronisiert wird. So übertragen Sie den Alarm auf die Watch am Handgelenk.
2 Minuten
17. Apr 2026
Top 5
Die besten PCtipp-Artikel aus der Kalenderwoche 15
In der Kalenderwoche 15 vom 6. bis zum 12. April 2026 standen die Artikel «Ist Biometrie sicher? » und «Wi-Fi fürs ganze Haus» ganz oben in der Gunst unserer Leserschaft.
2 Minuten
17. Apr 2026
Heimisches Biomethan kann die Schweiz unabhängiger machen
Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken. Das geht aus einer Studie unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hervor.
5 Minuten
16. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Fünf tolle Tricks für Firefox
Fünf clevere Tricks für deutlich mehr Spass mit Firefox.
1 Minute
30. Mär 2026
Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare