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Tap to Pay: Kartenzahlung, andersrum

Seit Kurzem ist Tap to Pay mit dem iPhone auch in der Schweiz verfügbar. Die Technologie steht einmal mehr für das kontaktlose Bezahlen. Doch dieses Mal fliesst das Geld in die andere Richtung:

Kleine Händler und Private können sich jetzt mit Kreditkarten bezahlen lassen

© (Quelle: PCtipp.ch)

Seit Kurzem ist Tap to Pay mit dem iPhone auch in der Schweiz verfügbar. Die Technologie steht einmal mehr für das kontaktlose Bezahlen. Doch dieses Mal fliesst das Geld in die andere Richtung: Einmal eingerichtet, kann jedes iPhone auch Zahlungen mit Kreditkarten, Apple Pay oder anderen mobilen Lösungen entgegennehmen.

Wir haben den Vorgang mit dem Zahlungsdienstleister SumUp getestet – und die Verwendung könnte einfacher nicht sein. Denn SumUp (sumup.com/de-ch) ist kein Neuling in der Branche. Das Unternehmen vertreibt seit Jahren seine Kartenterminals für kleines Geld und übernimmt ausserdem die Abwicklung der Zahlungen. Das heisst: Der Betrag wird in der App eingetippt und die Karte des Kunden gegen das Terminal gehalten, damit die Transaktion innerhalb eines Wimpernschlags sicher durchgeführt wird.

Dazu fallen Gebühren an, wie zum Beispiel 2,5 Prozent der Summe für Zahlungen mit Kreditkarten (unter go.pctipp.ch/3424) finden Sie die Details). Eine Grundgebühr gibt es nicht, sodass dieser Dienst auch für Kleinstgeschäfte und Privatpersonen attraktiv sein kann. Dabei sorgt die Zusammenarbeit zwischen Apple und den Kartenherausgebern dafür, dass diese Transfers so sicher und anonym sind wie jede andere Kartenzahlung.

Einfachste Anwendung

Doch das SumUp-Terminal kann in Rente geschickt werden. Alles, was es noch braucht, ist ein Vertrag bei SumUp und ein iPhone XS von 2018 oder neuer. Nach dem Einrichten der SumUp-App wird in den Einstellungen unter Zahlungsmethoden die Option Tap to Pay auf dem iPhone aktiviert. So getan, wird der Bezahlvorgang unter Kasse wie gewohnt eingeleitet und Tap to Pay als Zahlungsmittel ausgewählt. Jetzt muss nur noch die Karte in die Nähe des bestens bekannten NFC-Logos gehalten werden, um den Vorgang abzuschliessen. Schick präsentiert sich auch die Darstellung für den Käufer: Wird ihm das iPhone vorgehalten, sodass es auf dem Kopf steht, dreht die Anzeige automatisch um 180 Grad. Das Geld landet nach einem Tag oder zwei auf einem beliebigen Bankkonto, das in den Einstellungen hinterlegt ist.

Wie bereits erwähnt, braucht es für die Verwendung ein iPhone XS oder neuer und einen kostenlosen Vertrag mit einem Dienstleister. Wie bezahlt wird, hängt jedoch allein vom Kunden ab: Er kann eine Debit- oder Kreditkarte zücken – oder seinerseits mit Apple Pay, Google Pay oder einem anderen Dienst bezahlen. Das funktioniert genauso gut mit Smartphones und Smartwatches.

Weitere kompatible Dienste

In der Schweiz unterstützen ausser SumUp auch die Dienstleister Adyen, Mollie, myPOS, Nexi, Stripe und Worldline den Dienst; hobex soll demnächst folgen. Auch die sehr populäre Debitkarte Revolut bietet Tap to Pay an – aber leider (noch) nicht in der Schweiz. Hingegen ist es nicht möglich, mit Twint zu bezahlen. Unter go.pctipp.ch/3425 finden Sie eine Liste aller Dienstleister weltweit, die Tap to Pay ebenfalls unterstützen.

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