Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Wie ändere ich den Namen meines Computers?

Für eine bessere Übersicht im Netzwerk sollten Notebooks und PCs einen sinnvollen Namen tragen. So ändern Sie ihn unter Windows.

Beispiele von Computernamen im Netzwerk: Grossbuchstaben, Ziffern und der Bindestrich, maximal 15 Zeichen

© Quelle: PCtipp.ch

Beim Kauf oder nach einer Neuinstallation erhalten Computer nicht sehr aussagekräftige Namen. Sie können den Namen des PCs bei einer Installation wohl angeben bzw. gleich ändern, aber viele übernehmen zunächst das, was Ihnen Windows oder der Computerhersteller standardmässig vorschlägt. 

Wichtig: Es geht hier nicht um Ihren Benutzernamen, sondern um den Namen Ihres PCs oder Notebooks. Ihn sehen Sie von anderen Computern desselben Netzwerks aus (in der Netzwerkumgebung) oder oft auch in der Routerkonfiguration. Manchmal ist es eine undefinierbare Zeichenkombination, manchmal ist es etwas zu Allgemeines («Windows-PC») und manchmal ist der PC-Name auch am Produktnamen des Herstellers (z.B. «ThinkPad») angelehnt. Letzteres macht es bereits schwierig, falls Sie mehr als ein Gerät des gleichen Typs in Betrieb haben.

Was ist ein guter Computername? 

Es gibt ein paar einfache Regeln, die ein guter Computername einhalten muss:

  • maximal 15 Zeichen lang
  • am besten nur aus Grossbuchstaben; darf aber Ziffern und den Bindestrich enthalten
  • aussagekräftig
  • darf pro Netzwerk nur einmal vorkommen

Sie könnten unter Windows schon einen langen Namen mit Kleinbuchstaben eingeben. Windows macht daraus dann aber trotzdem einen gültigen Netbios-Namen für die Netzwerkumgebung. Will heissen: Es kürzt ihn auf 15 Zeichen und wandelt alle Kleinbuchstaben in Grossbuchstaben um. Darum vergeben Sie den Namen am besten gleich von Anfang an so, wie es netzwerkkonform ist. Es darf derselbe PC-Name im Netzwerk auch nicht ein zweites Mal vorkommen.

So gehts

Öffnen Sie die Eigenschaften des Computers

© Quelle: PCtipp.ch

Unter Windows 7 und Windows 10 geht das praktisch gleich. Wir zeigen es anhand von Windows 10. Der schnellste Weg – unter beiden Windows-Versionen: Öffnen Sie den Windows-Explorer bzw. den Datei-Explorer. Klicken Sie mit rechts auf Dieser PC (Windows 10) oder auf Computer (Windows 7) und wählen Sie die Eigenschaften. Unterhalb von System finden Sie die «Einstellungen für Computernamen, Domäne und Arbeitsgruppe». Klicken Sie hinter Computername auf Einstellungen ändern, bestätigen Sie die Rückfrage der Benutzerkontensteuerung und geben Sie allenfalls noch das Administratorkennwort an.

Das Fenster Systemeigenschaften erscheint. Aufgepasst! Im Reiter Computername steht der Cursor zunächst in einem Feld «Computerbeschreibung». Das ist nicht der Computername. Den Computernamen ändern Sie nicht hier. Sie finden unterhalb der Netzwerk-ID eine Option Klicken Sie auf Ändern, um diesen Computer umzubenennen. Dort ist der Ändern-Knopf, den Sie suchen. 

Hier gehts für den Computernamen zu Ändern

© Quelle: PCtipp.ch

Tippen Sie im nächsten Dialog den Computernamen ein (z.B. HM-ARBEITSPC1) und klicken Sie auf OK. Bestätigen Sie das Fenster, das Sie über einen erforderlichen Neustart informiert, mit OK. Klicken Sie auf Schliessen, bietet Ihnen das System standardmässig schon an: Jetzt neu starten. Sie können das tun. Falls es nicht eilt, können Sie aber auch zu Später neu starten greifen; damit wird der neue Computername einfach beim nächsten Windows-Start übernommen.

Alternative Wege zum Computernamen: In Windows 10 klicken Sie auf Start, öffnen übers Zahnrad-Symbol die Einstellungen, gehen zu System und klicken darin in der linken Spalte ganz unten auf Info. Hier finden Sie einige Systeminfos und darunter den Knopf Diesen PC umbenennen.

In allen Windows-Versionen geht das Ganze alternativ auch via Systemsteuerung/System und Sicherheit/System – und von dort aus ebenfalls wieder hinter Computername zu Einstellungen ändern.

Kommentare

Windows Hardware Netzwerk PC Sicherheit Software Windows 10 Windows & PC Internet & Sicherheit Software & Tools
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Stromverbrauch und Effizienzpotenziale von Rechenzentren in der Schweiz
2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. 
3 Minuten
Echtzeittext - Bundesrat schafft Grundlage für neue Notruffunktion
Der Bundesrat hat mehrere Verordnungen angepasst, um ein sicheres Notrufsystem zu fördern. In Zukunft können Menschen in Notlage die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität per Echtzeittext auf den Smartphones auch schriftlich erreichen. 
3 Minuten
Honor: Neue Oberklasse mit zwei Modellen der 600-Serie
Die neuen Honor-Smartphones 600 und 600 Pro sollen in der Oberklasse mit schnellen Snapdragon-Prozessoren und umfangreichen KI-Funktionen der Kameras punkten.
3 Minuten
6. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Apple-Ecke
Lineár Calendar: das ganze Jahr im Blick
Wer kennt sie nicht, die Jahreskalender im Büro: Sie zeigen einen schnellen Überblick darüber, was in diesem Jahr noch kommen wird.
2 Minuten
28. Apr 2026
Outlook-Tipps
Das neue Outlook
Microsoft hat seine beliebte E-Mail- und Organisations-Software Outlook komplett überarbeitet. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die neue Version einrichten, bedienen und optimal auf Ihre Bedürfnisse anpassen.
9 Minuten
10. Apr 2024
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare