Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Windows 10: Wann habe ich den Rechner aus dem Stand-by geholt?

Wollen Sie wissen, um welche Zeit Sie Ihren Rechner zuletzt eingeschaltet bzw. aus dem Stand-by geholt haben?
© (Quelle: PCtipp.ch)

Vielleicht ein gar nicht mal so seltenes Szenario. Sie haben im Home Office am Morgen Ihren Rechner eingeschaltet und gleich mit dem Arbeiten begonnen. Nur haben Sie blöderweise vergessen, die Zeiterfassung zu starten. Für den manuellen Eintrag wäre jetzt interessant: Wann haben Sie denn heute den Rechner eingeschaltet? Mit den folgenden Tipps können Sie das herausfinden.

Bei Windows 10 ist das Einschalten meist gleichbedeutend mit dem Aufwecken aus dem Stand-by-Modus. Windows schreibt dieses Ereignis zusammen mit vielen anderen «Events» in die Ereignisanzeige. Sie könnten natürlich jedes mal im Eventviewer nachschauen.

Das ginge so: Windowstaste+R drücken, eventvwr.msc eintippen und Enter drücken. Dort angekommen, bringen Sie die Bereiche über die Spaltentrenner in vernünftige Breite. Klappen Sie im linken Teil die Windows-Protokolle auf und klicken darin auf System. In der rechten Spalte gehts zu Aktuelles Protokoll filtern. Als Ereignis-ID tippen Sie die Ziffer 1 ein und klicken auf OK.

Das Ereignisprotokoll lässt sich nach verschiedenen Kriterien filtern. Hier filtern wir nach Ereignis-ID 1

© Quelle: PCtipp.ch

Jetzt werden alle aufgelistet. Es gibt verschiedene Ereignis-Quellen mit der Ereignis-ID «1». Jene, die das Einschalten bzw. Aufwecken betreffen, stammen vom Power-Troubleshooter. Sie finden die neusten Ereignisse mit dem Zeitstempel in der Liste.

Voilà, um 9:37 Uhr wurde der Computer hochgefahren

© Quelle: PCtipp.ch

Wenn die Einschaltzeit Sie nur einmal interessiert, ist die Sache erledigt. Brauchen Sie das häufiger, gibt es ein Kommandozeilenwerkzeug namens WEVTUTIL, mit dem sich solche Ereignisse ebenfalls filtern und direkt anzeigen lassen. Das können Sie dann in eine Batchdatei stecken.

Der Befehl: Drücken Sie Windowstaste+R, tippen Sie cmd ein und drücken Sie Enter. Tippen Sie folgenden Befehl in einer Zeile ein (gefolgt von Enter):

wevtutil qe System /count:2 /rd:true /format:text /q:"Event[System[(EventID=1)]]" | find "Date:" 

Mit «count:2» werden die neusten 2 solchen Ereignisse angezeigt. Da es noch andere Ereignisse geben könnte (z.B. eine Zeitanpassung fiele auch darunter), können Sie den Zähler nach Belieben erhöhen (z.B. count:5).

So sähe der Befehl in der Eingabeaufforderung aus

© Quelle: PCtipp.ch

Dazugehörige Batchdatei: Jetzt erstellen Sie eine Batchdatei hierfür. Das ist ganz einfach. Starten Sie den Notepad-Editor, den Sie im Startmenü finden. Fügen Sie folgenden Code ein; es sind drei Zeilen:

@Echo offEcho.cmd /k wevtutil qe System /count:2 /rd:true /format:text /q:"Event[System[(EventID=1)]]" | find "Date:" 

Das ganze in eine Batchdatei gepackt

© Quelle: PCtipp.ch

Speichen Sie die Datei z.B. unter aufgeweckt.bat an einem beliebigen Ort. Wenn Sie mögen, können Sie eine Verknüpfung davon an die Taskleiste heften. Hierzu müssen Sie zu einem Trick greifen, den wir in diesem Artikel im Absatz «Verknüpfung erstellen und in die Taskleiste stecken» gezeigt haben.

Wenn die Batchdatei ausgeführt wird, zeigt sie unkompliziert die gewählte Anzahl der letzten Einträge mit der betreffenden Ereignis-ID. (PCtipp-Forum)

Die Batchdatei wurde ausgeführt und gibt die Zeitstempel an

© Quelle: PCtipp.ch

Kommentare

Windows 10 Windows & PC
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

John Ternus wird neuer Apple CEO
Nach 15 Jahren als CEO von Apple wird Tim Cook die Führung am 1. September an John Ternus abgeben. Cook bleibt Apple als Executive Chairman des Board of Directors erhalten.
3 Minuten
21. Apr 2026
TV-Lizenznehmer der Marke Thomson meldet Insolvenz an
Die österreichische StreamView GmbH, die TV-Geräte unter den Markenlizenzen von Thomson und Nokia vertreibt, musste Insolvenz anmelden. Der Brand-Spezialist Established sucht offenbar bereits einen neuen Partner für die Nutzung der Marke Thomson.
2 Minuten
21. Apr 2026
Schweiz: Betrug oder Betrugsversuche auf dem Smartphone
In der Schweiz fühlen sich 79 % der Smartphone-Nutzer gut vor Betrug geschützt. Dennoch war bereits ein Drittel der Bevölkerung Opfer eines Betrugs oder mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was deutlich macht, dass die Gefahr trotz eines hohen Sicherheitsgefühls nach wie vor sehr real ist.
5 Minuten
21. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Fünf tolle Tricks für Firefox
Fünf clevere Tricks für deutlich mehr Spass mit Firefox.
1 Minute
30. Mär 2026
Sicherheitstipps
Ist Biometrie sicher?
Viele Anwender nutzen Biometrie, um zum Beispiel das Smartphone per Gesichtserkennung oder das Notebook mittels Fingerscanner zu entsperren. Aber ist das wirklich sicher? Und wo lauern die Fallen?
9 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare