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Windows 10: Zwischenablageverlauf lässt sich nicht aktivieren

Der Zwischenablageverlauf in Windows 10 kann sehr praktisch sein. Auf manchen Geräten lässt er sich jedoch nicht so einfach aktivieren. Hier die Tipps, damit es trotzdem klappt.

Der Zwischenablageverlauf lässt sich hier nicht einschalten

© (Quelle: PCtipp.ch)

Die herkömmliche Windows-Zwischenablage besitzt genau einen Speicherplatz. Er lässt sich aus allen Programmen mittels Kopieren- oder Ausschneiden-Befehl belegen, worauf der kopierte Inhalt mittels Einfügen beliebig oft wieder abgerufen werden kann. Dies nur so lange, bis das nächste Objekt kopiert wird.

Windows 10 kennt eine erweiterte Zwischenablage, für die sich auch ein Verlauf aktivieren lässt. Den Tipp dazu finden Sie hier: So verwalten Sie die Zwischenablage.

Beim Versuch, den Zwischenablageverlauf einzuschalten, treffen einige Windows-Nutzerinnen und -Nutzer auf die Meldung «Einige dieser Einstellungen sind ausgeblendet oder werden von Ihrer Organisation verwaltet». Dies auch dann, wenn es ein privater PC ist und die Nutzer sogar Administrator-Rechte auf dem Gerät haben.

Liegt es an einer Sicherheitssuite? Der Zwischenablageverlauf speichert alles, was Sie kopieren, so auch Passwörter und private Dateien. Besonders, wenn der Verlauf dazu noch über mehrere Geräte hinweg synchronisiert wird, ist dies aus Sicht der Privatsphäre etwas heikel. Es wäre daher denkbar, dass eine installierte Sicherheitssuite oder Passwortverwaltung das Aktivieren des Zwischenablageverlaufs verhindert. Falls Sie eine solche Software haben, prüfen Sie deren Einstellungen dahingehend.

Vielleicht haben Sie selbst den Zwischenablageverlauf blockiert; mit einem Tool wie ShutUp10

© Quelle: PCtipp.ch

Liegt es an einem Tuning-Tool? Nicht nur Sicherheitssuites, sondern auch manche Tuning-Tools könnten die Sperre des Zwischenablageverlaufs verursachen. So gibt es beispielsweise von O&O ein Tool namens ShutUp10, in dem sich etliche aus Privatsphärensicht potentiell heikle Funktionen in Windows 10 ausschalten lassen. Der Zwischenablageverlauf ist ein Teil davon. Falls Sie ein solches Tool benutzt haben, prüfen Sie auch da die Einstellungen und ändern Sie diese gegebenenfalls wieder zurück.

Wenn es keine Zusatzsoftware war

Das Blockieren des Zwischenablageverlaufs erfolgt in Windows 10 Pro üblicherweise über eine Einstellung im Gruppenrichtlinieneditor, in Windows 10 Home hingegen über ein Registry-Eintrag.

Richtlinieneditor: Klicken Sie auf Start, tippen Sie gpedit ein und klicken Sie auf Gruppenrichtlinie bearbeiten. Im Editor angekommen gehts via Computerkonfiguration/Administrative Vorlagen/System zu Betriebssystemrichtlinien. Die beiden Punkte Zwischenablageverlauf zulassen sowie Synchronisierung der Zwischenablage geräteübergreifend zulassen sollten auf «Nicht konfiguriert» stehen. Falls sie auf Deaktiviert stehen, doppelklicken Sie beide Einträge und schalten Sie auf Nicht konfiguriert um.

Die Einstellung im Group Policy Editor (Gruppenrichtlinieneditor)

© Quelle: PCtipp.ch

Registrierungseditor: Falls es ein Windows 10 Home ist, dürften Sie es in der Registry finden. Drücken Sie Windowstaste+R, tippen Sie regedit ein und drücken Sie Enter. Navigieren Sie übers Aufklappen der Zweige in der linken Spalte zum folgenden Zweig:

Hier HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\System

Klicken Sie den letzten «Ordner» System des Zweigs an, damit Sie in der rechten Fensterhälfte die Einträge sehen. Im rechten Teil des Fensters könnte es jetzt einen Eintrag namens AllowClipboardHistory haben; er fehlt normalerweise ganz. Steht jener auf «0», ist der Zwischenablageverlauf deaktiviert. Doppelklicken Sie den Eintrag und ändern Sie ihn auf «1». Schliessen Sie den Registry-Editor sowie das Einstellungen-Fenster. Jetzt sollte sich der Zwischenablageverlauf wieder einschalten lassen. (PCtipp-Forum)

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