Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Im Test: Maono Wireless Microphone WM620

Wer gerne Interviews führt, Podcasts macht oder Videoclips dreht, braucht ein ordentliches Mikrofon. Je nach Situation sind kabellose Varianten besonders praktisch. Günstig und trotzdem gut will das «Maono Wireless Microphone WM620» sein.
© (Quelle: Maono)

Das «Maono Wireless Microphone WM620» geht für knapp 56 Franken über den Ladentisch. Dennoch warten in der Box ausser einer (englischsprachigen) Kurzanleitung zwei Mikrofone, ein Receiver, eine Ladeschale, ein USB-C-Ladekabel sowie zwei Magnete für die Befestigung (die Mikrofone lassen sich aber auch problemlos per Clip an einem Kleidungsstück anbringen). Das ist für diesen Preis mehr als üppig. 

Nicht nur beim Zubehör, sondern auch bei der Bedienung haben sich die Entwickler von Maono etwas überlegt. Alles funktionierte im Test auf Anhieb. Receiver am Smartphone oder Computer in einen UBS-C-Port einstecken (es gibt auch eine Variante des Mikrofons mit Lightning-Anschluss), Mikrofon aus der Ladeschale nehmen und am T-Shirt befestigen – schon kann es losgehen. Die Geräte schalten sich automatisch ein, sobald sie aus der Schale sind und verbinden sich. Kompatibel sind die Mikrofone mit Android, iOS und gängigen Computersystemen wie Windows.

Dank LEDs sieht man jederzeit, ob die Verbindung steht und welche Optionen aktiviert sind. So gibt es eine zweistufige Geräuschreduktion, eine Hall-Funktion und ein Mute-Button. Die Knöpfe sind einfach erreichbar und reagieren gut. Auch an der Verarbeitungsqualität der Hardware gibt es nichts zu bemängeln.

Die Ladeschale mit den beiden Mikrofonen und dem Receiver

© Quelle: Maono

Ebenfalls clever: An den Mikrofonen findet sich ein USB-C-Port, um einen Kopfhörer anzuschliessen und eine Audiobuchse, wenn ein anderes Mikrofon verwendet werden soll. So werden selbst kabelgebundene Mikrofone funktauglich. Die beiden Mikrofone wiegen jeweils nur 10 Gramm und lassen sich sehr einfach an der Kleidung andocken. Wer Magnete bevorzugt: Zwei sind wie erwähnt in der Box enthalten; sie sind sehr stark und halten das Mikrofon richtig fest.

Wer hätte gedacht, dass sich auf ein so kleines Mikrofon so viele Buttons und Funktionen packen lassen

© Quelle: Maono

Gute Audioqualität

Die Mikrofone haben eine Abtastrate von 48 kHz, gefunkt wird via 2,4-GHz-Frequenzband. Die Reichweite soll laut Hersteller bis zu 100 Meter betragen. Was im Test auffiel: Das WM620 hört wirklich gut zu; selbst kleine Nebengeräusche werden im normalen Modus erfasst. Da empfiehlt es sich je nach Situation die Geräuschreduktion zuzuschalten; es gibt eine Stufe für Innenräume und eine für Aussenaufnahme – und wir bewirken tatsächlich etwas. Am Receiver lässt sich zudem der Mikrofoneingangspegel in vier Stufen regeln.

Der Eingangspegel der Mikrofone lässt sich in vier Stufen regeln

© Quelle: Maono

Weniger sinnvoll fand ich den Hall-Effekt: Der ist viel zu stark. Ihn würde ich erst später in einem Audioprogramm zuschalten und stattdessen eine «trockene» Aufnahme machen. Die Aufnahmen sind sehr klar und gut; sie haben sicher nicht die Wärme, Natürlichkeit und Brillanz von teuren Mikrofonen, aber reichen für viele Anwendungen aus. Besonders praktisch finde ich, dass zwei Mikrofone in der Packung sind. So lassen sich etwa Interviews führen; denn der Receiver nimmt das Audio beider Mikrofone gleichzeitig entgegen.

Vlogger, Podcaster und YouTuber können mit dem «Maono Wireless Microphone WM620» nichts falsch machen. Die Audioqualität stimmt, die Benutzerfreundlichkeit auch und der Preis erst recht. Zudem erhalten Käufer dank Funktechnologie und zwei Mikrofonen eine grosse Flexibilität.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Preis
  • Audioqualität
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Ausstattung
  • Hall-Effekt nur eine Spielerei
  • kein Windschutz
  • Magnete haben keinen Platz in der Ladeschale

Details:  2 Anstecksender mit eingebautem Lavaliermikrofon (je 10 Gramm), Reichweite ca. 100 Meter (2,4-GHz-Frequenzband), 6 h Akkulaufzeit (mit Ladeschale bis zu 18 Stunden), Frequenzbereich Mikrofon: 50–18 000 Hz, USB-C, kompatibel mit Android und iOS, Ladeschale mit integriertem 500-mAh-Akku

Preis:  55.90

Infos: 
Gesehen bei: galaxus.ch

Kommentare

Audio Musik Software & Tools
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Apple bietet Versicherung für mehrere Geräte auch in Deutschland an
Ein Jahr nach der Einführung in den USA kommt AppleCare One auch nach Deutschland. Die Versicherung umfasst mindestens drei Endgeräte der Kunden und ergänzt das bestehende Angebot AppleCare+, das nur für jeweils ein Produkt gilt.
3 Minuten
30. Jul 2026
Bundesnetzagentur übernimmt die KI-Aufsicht in Deutschland
Die Bundesnetzagentur übernimmt ab sofort die zentrale Rolle bei der Umsetzung der europäischen KI-Verordnung in Deutschland und wird damit zur Marktüberwachungsbehörde, Anlaufstelle und Beschwerdestelle.
3 Minuten
4. Aug 2026
Honor: Neues Logo und der Wandel zum KI-Ökosystem-Anbieter
Der Technologiekonzern Honor hat sein neues Markenlogo vorgestellt. Es soll für die Ambiotionen stehen, mit denen sich der Smartphonehersteller zum Anbeiter eines offen KI-Geräte-Ökosystems transformieren will.
3 Minuten
4. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Powered by Video HUTT
Fensterputzroboter HUTT 10 im PCtipp-Test
Er robbt wie ein kleines Würmchen von links nach recht und oben nach unten: Der Fensterputzroboter HUTT 10 funktioniert dabei ganz ohne App und Smartphone, dafür aber mit einer cleveren Fernbedienung. Und er hat noch viel mehr auf dem Kerbholz, wie der Test zeigt. Plus: so schlägt sich der Hutt-10 im PCtipp-Video. 
5 Minuten
21. Jul 2026
Pendler-Liebling
Notebook Asus Zenbook A16 im PCtipp-Test
Gross, flach, leicht: Das neue Asus Zenbook A16 ist ein 16 Zoll grosses, ultraleichter Spitzennotebook, dass dank ARM-Architektur auf Leistung und eine hohe Akkulaufzeit setzt. Der PCtipp-Test zeigt, ob die Rechnung aufgeht.
4 Minuten
11. Jul 2026
Wassermeister
Pool-Roboter Mova Rover X10 im PCtipp-Test
Der Mova Rover X10 ist ein 7-in-1-Pool-Reinigungsroboter für Pool-Grössen bis 500 Quadratmeter. Laut Hersteller kommt er mit sämtlichen Pool-Typen und-Formen zurecht. Zudem kann er per KI-Sensorik auch Schmutzherde aufspüren und reinigen. PCtipp hat den Tausendsassa getestet.
5 Minuten
9. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare