Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Im Test: Netgear Nighthawk M5

Netzwerk-Veteran Netgear lanciert einen neuen, mobilen LTE-Router. Dieser beherrscht 5G und WiFi 6. Wie er sich im Praxistest geschlagen hat, erfahren Sie hier.
© (Quelle: Netgear)

Eine mobile Luxus-Lösung verspricht Netgear mit dem neusten mobilen LTE-Router. Preislich stimmt das schon mal: 749 Franken werden für das Gerät fällig. Dafür unterstützt es das 5G-Netz und natürlich auch 4G/LTE mit einem theoretischen Maximalspeed von 2,4 Gbit/s. Zudem erreiche WiFi6 gemäss Hersteller bis zu 600 Mbit/s (2,4 GHz), respektive 1,2 GBit/s (5 GHz).

Das Design des M5 ist einfach gehalten. Die Front beherbergt einen Mini-Screen von gut 2 Zoll, zwei Touch-Buttons für «Home» und «zurück» sowie einen physischen Power-Button. An der Unterseite finden sich ein RJ-45-Port, eine USB-C-Schnittstelle sowie zwei Anschlüsse für TS9-Antennen, um die LTE-Sendeleistung zu verstärken, respektive schwachen LTE-Empfang auszugleichen (samt MIMO-Unterstützung). Die Antennen selber sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

Das Setup des M5 ist schnell erledigt. Man nehme die hintere Abdeckung und den Akku raus, schiebt die (Nano!)-SIM in die Halterung und schliesst alles wieder. Im anschliessenden Software-Setup legt man Namen für die SSIDs (2,4 GHz und 5 GHz Funkband) fest und wird gleich auch noch aufgefordert, die Default-Passwörter der Hersteller zu ändern. Ist die eingelegte SIM zudem PIN-geschützt, muss diese ebenfalls eingegeben werden. Dabei zeigte sich, dass das Mini-Display des M5 zwar solide, aber nicht etwa mit einem hochpräzisen Display wie dem eines Smartphones zu vergleichen ist. Aber glücklicherweise halten sich die Momente, in denen man tatsächlich etwas eintippen muss, ohnehin in Grenzen.

Im Arbeits-Alltag macht der Router einen guten Job. Er hat alles, was man unterwegs braucht – und mehr. Auch eine Kindersicherung und Zugriffs-Management sind vorhanden und ein Gäste-Netzwerk lässt sich spannen. Auch die in der aktuellen Session und die seit Inbetriebnahme des Routers verbrauchte Datenmenge wird stets angezeigt – falls keine Flatrate vorhanden sein sollte. Spannend: Es ist auch möglich, LTE als Fallback-Lösung zu konfigurieren. Wenn der Router also per Netzwerkkabel am Endgerät hängt, liefert LTE nur die Bandbreite dies braucht, übernimmt aber den Job unterbruchsfrei, wenn das LAN-Kabel entfernt, respektive die Verbindung zum Endgerät unterbrochen wird. Ebenfalls lassen sich diese Features über die Android- und iOS-App steuern.

Der Router lässt sich übrigens über USB-C laden. Tut man das nicht, ist es sinnvoll, ihn vorab geladen zu haben. Der Akku hält unter Dauernutzung – zum Beispiel im Arbeitsalltag – einen ebensolchen durch. Aber nach gut 8 Stunden zeigen sich erste Schwächen.

Speed

Die Geschwindigkeit des Datentransfers hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie gut der Empfang am Testort ist. Befindet man sich in einem Funkloch, können auch zusätzliche Antennen keine Wunder vollbringen. Bei 5G und (im grossen und ganzen) vollem Empfang erreichten wir 522 Mbit/s Down und 105 Mbit/s Up im 2,4-GHz-Modus, 611 Mbit/s Up und 107 Mbit/s Down im 5-GHz-Funkband.

Fazit

Der Netgear Nighthawk M5 ist ein extrem schneller, moderner Router, der alle wünschenswerten Protokolle unterstützt. Ist der Empfang ausreichend, sind auch die Geschwindigkeitswerte beachtlich. So könnte man auch dauerhaft arbeiten, nicht nur unterwegs oder im Ferienhaus. Allerdings sind die rund 800 Franken schon ein stolzer Preis. Sofern man kein 5G-Datenabo, welches man mobil exzessiv nutzt, sondern «nur» LTE/4G hat, lohnt es sich wohl eher nicht. Für ein ungerades Mal tuts dann ja auch der Hotspot des Smartphones.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Schnell
  • modern
  • mit RJ45-Port
  • Teuer

Preis:  Fr. 749.-

Infos: 
netgear.com

Kommentare

Router Netzwerk Windows & PC
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Sunrise passt Roaming-Optionen an
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
3 Minuten
23. Mär 2026
«ZüriA»
Stadt Zürich lanciert eigene KI-Assistenz
Seit Kurzem steht den Mitarbeitenden der Stadt Zürich mit «ZüriA» eine KI-Assistenz zur Verfügung, die die Bearbeitung von internen, vertraulichen und streng vertraulichen Informationen ermöglicht.
2 Minuten
18. Mär 2026
Apple-Ecke
iCloud-Backups: wenig Aufwand, viel Wirkung
Apples iCloud ist kein Ersatz für klassische Backups. Doch mit dem richtigen Ansatz wird sie zur wichtigsten Verteidigungslinie gegen Datenverlust. Mit den folgenden Einstellungen werden wasserdichte Sicherheitskopien bei minimalem Aufwand realisiert.
6 Minuten
19. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Gaming-Headset
Im Test – Logitech Lightspeed G325
Wer ein günstiges, gut klingendes und einfaches Gaming-Headset sucht, macht mit Logitechs Lightspeed G325 nichts falsch. Die Devise heisst: Verbinden und spielen. Wir haben den Ohrenschmeichler getestet.
4 Minuten
16. Mär 2026
Soundclip am Ohr
Im Test – Sony LinkBuds Clip
Ein Kopfhörer für den ganzen Tag, der die Umwelt nicht aussperrt: Das verspricht Sony mit dem LinkBuds Clip. Dank offener Bauweise bleibt man ansprechbar, während die Audioqualität laut Hersteller erstklassig sein soll. Wir testen, ob dieses Konzept im Alltag überzeugt.
4 Minuten
30. Jan 2026
Günstig verriegelt
Türsicherung Yale «Linus Smart Lock L2 Lite» im PCtipp-Test
Smart, und richtig günstig: Mit dem «Linus Smart Lock L2 Lite» lanciert Hersteller Yale eine preiswerte Einstiegslösung für eine schlüssellose Türsicherung. Der PCtipp-Test zeigt, was der Türschloss-Schnapper drauf hat.
5 Minuten
6. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare